Handyverbot: Ausweitung auf Tablets & Co; ADAC begrüßt Vorhaben
Das Bundesverkehrsministerium will das Handyverbot am Steuer dem veränderten Nutzungsverhalten anpassen. In Zukunft soll auch die Nutzung von Tablets und anderen Geräten für aktive Autofahrer geahndet werden. Der ADAC begrüßt die Pläne, warnt aber gleichzeitig.
Bald heißt es: Hände weg von Elektronik am Steuer
Das Verkehrsministerium kommt demnach einer Forderung der Länder nach, die eine Anpassung der bisherigen Regelung im April in einem gemeinsamen Beschluss verlangt hatten. Demnach sei es Aufgabe des Gesetzgebers, "neue Entwicklungen bei der Kommunikationstechnik und im Nutzerverhalten zu erfassen, die in ähnlicher Weise (wie Handys) die Verkehrssicherheit gefährden". Wie die Nachrichtenagentur AFP am Samstag aus Ministeriumskreisen erfahren haben will, sei man aktuell bereits "an dem Thema dran", durch die Neuregelung solle erreicht werden, dass "Tabletcomputer wie das iPad künftig auch unter das Handyverbot fallen", so das Ministerium.
Nutzerverhalten geändert
Egal, ob man gerade wirklich fährt, oder mit laufendem Motor stoppt: Sowohl das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung als auch die reine Benutzung von Handys und Smartphones wird nach dem aktuell gültigen Bußgeldkatalog mit einem Bußgeld von 60 Euro geahndet. Wie Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) nach aktuellem Bericht der FAZ plant, sollen Autofahrer in Zukunft auch für die Nutzung anderer Elektrogeräte wie Tablets zur Kasse gebeten werden.
Bald heißt es: Hände weg von Elektronik am Steuer
Das Verkehrsministerium kommt demnach einer Forderung der Länder nach, die eine Anpassung der bisherigen Regelung im April in einem gemeinsamen Beschluss verlangt hatten. Demnach sei es Aufgabe des Gesetzgebers, "neue Entwicklungen bei der Kommunikationstechnik und im Nutzerverhalten zu erfassen, die in ähnlicher Weise (wie Handys) die Verkehrssicherheit gefährden". Wie die Nachrichtenagentur AFP am Samstag aus Ministeriumskreisen erfahren haben will, sei man aktuell bereits "an dem Thema dran", durch die Neuregelung solle erreicht werden, dass "Tabletcomputer wie das iPad künftig auch unter das Handyverbot fallen", so das Ministerium.
ADAC lobt und mahnt
Der ADAC bestätigt ebenfalls gegenüber der AFP, dass man die Pläne zur Neuregelung prinzipiell begrüße: "So eine Anpassung an die Realitäten der digitalen Welt ist richtig", sagte ein Sprecher des Automobilclubs. Allerdings sei es von enormer Wichtigkeit, dass der Gesetzgeber die Rahmenbedingungen für stärkere Kontrollen des Verbots schafft, da sonst eine positive Wirkung auf die Verkehrssicherheit ausbleibe. "Die fehlenden Kontrollen sind schon jetzt das Manko bei der bestehenden Regelung", so der Sprecher des ADAC. Wie der Automobilclub in einer Studie im letzten Jahr aufzeigen will, sorge Ablenkung durch elektronische Geräte - in diesem Fall auch bezogen auf Navigationssysteme - für ein ähnlich hohes Unfallrisiko wie Alkohol am Steuer.
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