Frankreich: Verbot von Handys an Schulen gefordert

Recht, Politik & EU Die zweite französische Parlamentskammer ist der Meinung, dass mit der Nutzung von Mobiltelefonen eine gewisse gesundheitliche Gefahr für Kinder verbunden ist. Aus diesem Grund soll die Handy-Nutzung an Schulen nun untersagt werden. Am gestrigen Mittwoch wurde diesbezüglich das Umweltschutzgesetz "Grenelle 2" entsprechend erweitert. Gelten soll diese Änderung sowohl für Kindergärten, Grundschulen und auch die Mittelstufe. Als Beweggrund für diese Anpassung wurden Gesundheitsgründe angeführt.

Den Aussagen der Abgeordneten zufolge gibt es in der Bevölkerung zunehmende Bedenken über die negativen Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung auf die Gesundheit.

Obendrein wurde ein Verbot von Handy-Werbung, welche sich an Kinder unter 14 Jahre richtet, beschlossen. Und auch Arbeiternehmer, die täglich Mobiltelefone verwenden müssen, sollen künftig besser geschützt werden. Dieser Punkt soll möglicherweise durch obligatorische Freisprech-Einrichtungen in die Tat umgesetzt werden, hieß es bei "DerPresse".

Beschlossen ist dieses Gesetz noch nicht. Hierfür sei die Zustimmung der Nationalversammlung erforderlich.
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