Tesla-Autopilot rettet Mann mit Embolie möglicherweise das Leben

Selbstfahrendes Auto, tesla, Tesla Motors, Autopilot Bildquelle: Tesla
Die Assistenzfunktion des Autobauers Tesla, der so genannte Autopilot, hatte zuletzt wenig gute Presse: Nach einem tödlichen Unfall begann die US-Verkehrsbehörde eine Untersuchung, Kritiker meldeten sich zu Wort und meinten, dass sie schon immer gesagt hätten, dass die Funktion noch nicht reif für die Straße sei. Ein Mann verdankt der Zulassung des Autopiloten wohl sein Leben.
Gleich zu Beginn sollte man allerdings anmerken, dass die Geschichte von Joshua Neally genauso wenig ein Beweis ist, dass der Autopilot ein Lebensretter ist wie der tödliche Unfall vor einigen Monaten ein Beleg dafür ist, dass die Funktion nicht auf die Straße hätte dürfen. Dazu kommt, dass man auch niemals 100-prozentig annehmen sollte, dass sich alles exakt so zugetragen bzw. nicht die (sehr aktive) PR-Abteilung von Tesla etwas nachgeholfen hat. In einem längeren Bericht stellt sich Slate entsprechend das eine oder andere Fragezeichen.


Tesla Model X

Der 37-jährige Joshua Neally jedenfalls ist froh, dass er vor kurzem in einem Tesla Model X mit Autopilot gesessen ist. Denn auf dem Nachhauseweg aus dem Büro fühlte er zunächst im Bauch und dann in der Brust einen intensiven Schmerz, "als hätte man mir einen Stahlpfeiler durch die Brust gerammt", so Neally. Wie sich später herausstellte war es eine Lungenembolie, eine potenziell tödliche Gefäßverstopfung.

Neally telefonierte mit seiner Frau, diese überzeugte ihn ins Krankenhaus zu fahren. Mit aktiviertem Autopilot fuhr er in ein 20 Meilen entferntes Hospital, eigenen Angaben nach könne er sich an die Fahrt kaum noch erinnern. Der überwiegende Teil der Strecke befand sich allerdings auf dem Highway, somit befand sich der Autopilot auch in seinem "Element". Denn für den Stadtverkehr ist die Assistenzfunktion nicht konzipiert. Neally schaffte es dann schließlich selbst, auf den Parkplatz zu fahren.

Es ist alles in allem schwer zu sagen, ob und inwieweit der Autopilot ihm tatsächlich das Leben gerettet hat. Die Ärzte haben Neally jedenfalls mitgeteilt, dass er froh sein könne, die Sache überlebt zu haben. Ob er das ohne Autopilot getan hätte, werden wir niemals erfahren. Neally ist aber überzeugt davon, dass ihm sein Tesla das Leben gerettet hat.

Siehe auch: Tesla bestätigt erstes Todesopfer durch "Autopilot"-Assistenzsystem Selbstfahrendes Auto, tesla, Tesla Motors, Autopilot Selbstfahrendes Auto, tesla, Tesla Motors, Autopilot Tesla
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