Tesla-Autopilot rettet Mann mit Embolie möglicherweise das Leben

Die Assistenzfunktion des Autobauers Tesla, der so genannte Autopilot, hatte zuletzt wenig gute Presse: Nach einem tödlichen Unfall begann die US-Verkehrsbehörde eine Untersuchung, Kritiker meldeten sich zu Wort und meinten, dass sie schon immer ... mehr... Selbstfahrendes Auto, tesla, Tesla Motors, Autopilot Bildquelle: Tesla Selbstfahrendes Auto, tesla, Tesla Motors, Autopilot Selbstfahrendes Auto, tesla, Tesla Motors, Autopilot Tesla

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Ich bin freiwilliger Rettungssanitäter beim roten Kreuz und möchte hierzu folgendes sagen: Man sollte sich NIEMANS in so einer situation auf ein selbst fahrendes Auto verlassen. Man stelle sich was simples wie Stau vor, schon kommt er nicht mehr weiter. Wir von der Rettung haben Blaulicht und kommen im Stau auch dank der Rettungsgasse (die bitte immer zu bilden ist) gut vorran. Des weiteren sind Patienten mit einer möglichen (Lungen) Embolie immer Überwachungspflichtig, da eine sehr große Change besteht dass die Person bewustlos wird. In diesem Fall wäre das Auto auch nicht alleine Weiter gefahren, sondern hätte angehalten da niemand das Lenkrad berührt.

Daher bitte immer uns (Die Rettung) rufen da wir wissen was zu tun ist und ein Notarzt bereits unterwgs mit der Behandlung beginnen kann.

Danke!
 
@Sam Fisher: Bei deinem Nickname hätte ich erwartet du wärst Agent... schade. :(
 
@Sam Fisher: Da kann ich nur zustimmen. Wenn er die Rettung gerufen hätte, wär er vermutlich früher behandelt worden.
War er eventuell nicht versichert und Tesla übernimmt für diese Meldung die Krankenhauskosten? :)
 
@Sam Fisher: + Auch von mir ein Plus, man sollte grundsätzlich die Finger von Fahrzeugen lassen, wenn man selbst nicht mehr Fahrtüchtig ist, nicht nur sich selbst wegen sondern damit man auch keine Anderen gefährdet!
 
@Sam Fisher: Grundsätzlich richtig.

Der Artikel suggeriert jedoch, dass Joshua Neally möglicherweise der Ernst der Erkrankung nicht bewusst war - seine Frau habe ihn "überzeugt" ins Krankenhaus zu fahren ("meinst Du ich sollte damit zum Arzt?" - "fahr lieber mal ins Krankenhaus"). Möglicherweise hätte er also auch, wenn er die Embolie zu Hause und nicht unterwegs im Auto erlitten hätte, keinen Krankenwagen geholt, sondern gesagt "ich lege mich erst mal hin", oder "Schatz, könntest Du mich nachher beim Arzt vorbei bringen?".

Vor "in so einer Situation nicht ins Auto setzen und selbst ins Krankenhaus fahren" steht somit zunächst "so eine Situation überhaupt erst erkennen". Gibt es hierzu eine Handhabe (vielleicht so eine Art Checkliste? z.B. "plötzlicher intensiver Schmerz im Brustraum -> sicherheitshalber grundsätzlich Notruf wählen") für den Laien "wie erkenne ich ob die Lage ernst ist und der Notarzt gerufen werden sollte" (möglichst noch so, dass das Urteilsvermögen auch in der konkreten Situation - Stress, Schmerzen, ... - das noch hinbekommt)?
 
@FenFire: Vollkommen richtig!
Meine Mutter hatte letztes Jahr eine Lungenembolie (hatte allerdings nur einmal einen kurzen, stechenden Schmerz gespürt).
Am Abend hat sie sich krank gefühlt, ist früh ins Bett und am nächsten morgen war sie einfach nur extrem schwach. Sie hat mich angerufen, ich habe dann den Hausarzt angerufen, ihm die Symptome beschrieben und er meinte nur: "Ich habe jetzt keine Zeit, ich komme am Nachmittag vorbei".

Wäre ich jetzt wie üblich in die Arbeit gefahren...
Stattdessen habe ich sie selbst ins Krankenhaus gebracht, wo man sofort wusste, was los ist.
 
@FenFire: Es gibt solche Checklisten. Allerdings ist das für Laien etwas schwer zu durchblicken. Als Merkregel kann man sich merken, dass plötzlich auftretende Thoraxschmerzen immer ein Anzeichen für ein gröberes Problem sind. Da sollte auf jeden Fall die Rettung gerufen werden welche dann ein EKG schreiben kann und wärend der Fahrt ins Krankenhaus die Überwachung des Patienten vornehmen kann. Denn Patienten mit Thoraxschmerz können sehr oft und sehr schnell reanimationspflichtig werden.

Nachtrag: Nur damit man sich vorstellen kann von was für einem Zeitfenster wir hier reden. Ich habe schon Patienten mit diesem Symptomen gemabt die normal mit mir geredet haben und keine 2 Minuten später reanimiert werden mussten. Es kann also wirklich extrem schnell gehen. Wenn man dann in einem selbstfahrenden Auto ist was am Straßenrand steht kann es meistens schon zu spät sein bis irgend wer mal anhällt und fragt ob alles okay ist.
 
@Sam Fisher: als Laie musste ist jetzt schon kurz googeln damit ich weiß das mit Thorax der Brustkorb gemeint ist :)
 
@FenFire: Der Artikel suggeriert das - war es aber wirklich so? Man darf nicht alles glauben, was die unehrlichen Medien in die Welt posaunen!
 
@Sam Fisher: Auch ich bin Rettungssanitäter beim Wiener Roten Kreuz und kann hierzu nur zwei Dinge sagen: 1) Wie Sam schon gesagt hat, niemals selbst fahren 2) Wenn der Verkehr zähflüssig wird, macht gottverdammt nochmal die Rettungsgasse, man kann auch problemlos mit 20 oder 30 km/h noch 10-15cm von der Leitplanke entfernt fahren. Wenn die Ampel rot ist, schaut links, schaut rechts und dann fahrt auf den Gehsteig auf oder in die Kreuzung ein. (Hatte letztens erst wieder einen Fall wo wir beinhart ne Minute hinter einem (1) Auto standen (mit Blaulicht und Folgetonhorn) weil die liebe Dame in dem Auto darauf bestanden hat vor einer Fußgängerampel stehen zu bleiben weil jetzt gerade rot ist. Und vor allem: DENKT beim Autofahren ein wenig.

Dazu kommt: Bei einer Embolie besteht immer die Gefahr, dass das Gerinsel weitergewaschen wird, das kann schnell mal zu einem Herzinfarkt mit Atem Kreislaufstillstand oder zu einem Schlaganfall führen.
 
@Ludacris: Absolut richtig. Viele Grüße nach Wien an die West oder DDL? ;)
 
@Sam Fisher: hehe - Bin auf der West vom Administrativen her (mach da auch Neuenbetreuung), fahr aber hauptsächlich in der Zentrale (DDL) wenn ich Krankentransporte mach, beim RTW schauts ja sowieso wieder anders aus, da fahr entweder im 10. (Van Swieten), West oder DDL. Viele Grüße auch retour nach wo auch immer hin :D
 
@Ludacris: Tzzzz, du hast alle erwähnt bis auf uns auf der BvS ;)
 
@Sam Fisher: Naja die Nord hab ich auch ausgelassen ;) Allerdings muss ich sagen: So unhübsch ist die BvS gar nicht, vor allem der Aufenthaltsraum und die Büros schaun recht angenehm aus, im Gegensatz zur DDL
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