Chinesen steuern Tesla aus der Ferne, bringen ihn sogar zum Stehen

Selbstfahrendes Auto, tesla, Tesla Motors, Autopilot Bildquelle: Tesla
Erst vor wenigen Tagen hatte der US-Autobauer Tesla auch für das Model S ein Softwareupdate herausgegeben, welches unter anderem den Autopiloten verbessern sollte, wie es hieß. Dahinter steckt aber viel mehr als eine reine Verbesserung, wie jetzt bekannt wurde.
Einem chinesischen Forscherteam war es zuvor gelungen, den Tesla aus der Ferne zu steuern und auf wichtige Fahrzeugfunktionen zuzugreifen. Der Hack wurde von den Forschern des Keen Security Lab aber erst öffentlich gemacht, nachdem Tesla die Zeit hatte die genutzte Schwachstelle zu schließen (via The Verge). Jetzt lassen sich die Forscher aber genauer über die kritische Sicherheitslücke aus, die den Zugriff ermöglichte.


Funktionen "per Fernbedienung"

Der Angriff erfolgte dabei über einen manipulierten Wlan-Hotspot. Greift der Browser des Fahrzeugs über dieses Netzwerk dann auf das Internet zu, konnten sich die Sicherheitsforscher bequem in das System einschleusen und von dort aus auf die Auto-Software zugreifen. So ließen sich einige Steuerungen übernehmen, zum Beispiel auch die Bremsen, aber auch die Funkverriegelung der Türen, das Öffnen und Schließen von Fenstern und Schiebedach. Zudem konnten die Hacker aus der Ferne die Seitenspiegel und den Fahrersitz verstellen, die Innenbeleuchtung regeln und Scheibenwischer einschalten. Sie brachten bei ihren Versuchen einen Tesla sogar zum Stehen.

Einige der Zugriffe erscheinen zwar auf den ersten Blick nicht sicherheitsrelevant beim Fahren, könnten aber zu Panik beim Fahrer führen. Der Trick funktioniert sowohl bei Fahrzeugen die parkten, als auch bei jenen, die fuhren. Teslas Ladestationen wären im Übrigen ein guter Ort für Angreifer, um dort ihr manipuliertes Netzwerk aufzubauen und die unbedarften Fahrer dort reihenweise in ihre Falle zu locken.

Die Hacker-Gruppe hat ihr Proof-of-Concept an Tesla übermittelt. Dort wurde innerhalb von nur zehn Tagen ein umfangreiches Update vorbereitet, das diese und andere ähnlich gestrickte Sicherheitslücken gleichermaßen schließt.

Ausnutzung aber unwahrscheinlich

Ob der von der chinesischen Gruppe gezeigte Hack aktiv ausgenutzt wurde, also ob jemand anderes die Schwachstelle schon zuvor kannte, ist bisher nicht bekannt, aber laut Keen Security Lab äußerst unwahrscheinlich. Nichtsdestotrotz sollten Model-S-Besitzer Updates zeitnah einspielen, um nicht auf ein solches Sicherheitsproblem zu stoßen.

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