IBMs Watson zeigt Ausbreitung von Grippe durch Postings im Netz

Ibm, Supercomputer, Watson Bildquelle: IBM
In den letzten Jahren gelang es schon mehrfach, lokal auftretende außergewöhnliche Ereignisse in ihrer Ausbreitung zu beobachten, indem die Social Media-Kommunikation der Nutzer ausgewertet wurde. IBMs Supercomputer Watson soll hier nun noch wesentlich bessere Ergebnisse liefern.
Bisher gab es schon mehrfach Experimente, beispielsweise saisonale Ausbreitungen von Grippewellen anhand der Postings von Nutzern besser nachzuverfolgen. Allerdings bestanden hier die Probleme darin, dass man sich bei den Analysen auf Schlüsselworte verlassen musste. Diese konnten aber auch in einem anderen Zusammenhang verwendet werden. Oder die User beschrieben ihre Erkrankung, ohne die zu erwartenden Wörter zu verwenden.

Watson soll hier mit seiner Fähigkeit, Geschriebenes im Kontext zu verstehen, für wesentlich genauere Ergebnisse sorgen. Dem IBM-System ist es beispielsweise möglich, einen Tweet zu ignorieren, in dem jemand beispielsweise von seiner Grippe-Impfung berichtet, während andere, in denen Symptome beklagt werden, richtig zugeordnet werden.


Das ist aber nur ein Beispiel-Projekt, an dem Forscher der Universität Osnabrück jetzt arbeiten. Diese gehören zum aktuell noch sehr erlauchten Kreis jener, die von IBM nicht nur Zugang zu Watson bekommen und dessen Fähigkeiten nutzen können, sondern die auch selbst die Weiterentwicklung des Systems mit vorantreiben. Hier sind ansonsten nur die US-Eliteuniversitäten Stanford und Berkeley mit dabei und IBM holt jetzt auch einige europäische Einrichtungen mit ins Boot.

Zur Analyse von Grippewellen nutzen die Wissenschaftler hier beispielsweise die etwa 500 Millionen Tweets, die täglich weltweit abgesetzt werden. Watson wertet die Inhalte dabei relativ aktuell komplett aus und ermöglicht bestimmte Fragestellungen. "Watson ist ein kognitives System, und deshalb stellt es eine neue Generation von Suchmaschinen dar", erklärte der Forscher Gordon Pipa. Die Arbeit der Leute in Osnabrück soll im Grunde nur die Grundlagen dafür bilden, das System für noch viel weitergehende Fragestellungen einsetzen zu können. Ibm, Supercomputer, Watson Ibm, Supercomputer, Watson IBM
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