Smartphones der Oberklasse finden immer weniger Käufer
Smartphones der Oberklasse lassen sich in Deutschland schwerer an den Kunden bringen als bisher. Die Verbraucher greifen in immer mehr Fällen zu preiswerteren Geräten, die ihnen in vielen Fällen dann doch ausreichend Leistung bereitstellen.
Wenn die Nutzung des Mobiltelefons vor allem aus der Nutzung von Messengern, sozialen Netzwerken, der Kamera und einigen weiteren Standard-Apps besteht, bringen High End-Smartphones im Grunde keine Vorteile mehr. Selbst hinsichtlich der Performance ist die Mittelklasse heute ausreichend stark, um die verbreiteten Aufgaben ohne merkliche Wartezeiten oder Ruckler zu erledigen.
Das wirkt sich inzwischen spürbar auf den Markt aus. Die Zahl der verkauften Geräte wird hierzulande in diesem Jahr zwar auf eine neue Rekordmarke steigen, doch fahren die Hersteller damit erstmals einen niedrigeren Umsatz als im vorhergehenden Jahr ein. Das geht aus aktuellen Hochrechnungen des IT-Branchenverbandes Bitkom hervor.
Der Trend zu billigeren Geräten zeigt sich auch an den durchschnittlichen Verkaufspreisen pro verkauftem Smartphone. Vor einem Jahr gaben die Kunden im Mittel noch 404 Euro für ein neues Mobiltelefon aus. In diesem Jahr werden es - wenn die Prognosen so eintreffen - nur noch 374 Euro sein.
Fortgesetzt wird hingegen der Trend zu größeren Smartphones. Der Anteil verkaufter Geräte, bei denen die Bildschirm-Diagonale bei oder über der 5-Zoll-Marke liegt, ist weiter gestiegen. Inzwischen besitzen 76 Prozent der Verbraucher in Deutschland ein Smartphone, vor zwei Jahren waren es erst 55 Prozent.
Das wirkt sich inzwischen spürbar auf den Markt aus. Die Zahl der verkauften Geräte wird hierzulande in diesem Jahr zwar auf eine neue Rekordmarke steigen, doch fahren die Hersteller damit erstmals einen niedrigeren Umsatz als im vorhergehenden Jahr ein. Das geht aus aktuellen Hochrechnungen des IT-Branchenverbandes Bitkom hervor.
Durchschnittspreis sinkt deutlich
Insgesamt werden in diesem Jahr voraussichtlich 27,9 Millionen Smartphones über den Ladentisch gehen, das sind 6 Prozent mehr als 2015, als 26,2 Millionen Geräte verkauft wurden. Gleichzeitig gehen die Einnahmen der Branche verglichen mit dem Vorjahr zum ersten Mal überhaupt seit Einführung der Smartphones zurück. Auf 10,4 Milliarden Euro summieren sich die Verkaufserlöse - das sind 2 Prozent weniger als im Vorjahr.Der Trend zu billigeren Geräten zeigt sich auch an den durchschnittlichen Verkaufspreisen pro verkauftem Smartphone. Vor einem Jahr gaben die Kunden im Mittel noch 404 Euro für ein neues Mobiltelefon aus. In diesem Jahr werden es - wenn die Prognosen so eintreffen - nur noch 374 Euro sein.
Fortgesetzt wird hingegen der Trend zu größeren Smartphones. Der Anteil verkaufter Geräte, bei denen die Bildschirm-Diagonale bei oder über der 5-Zoll-Marke liegt, ist weiter gestiegen. Inzwischen besitzen 76 Prozent der Verbraucher in Deutschland ein Smartphone, vor zwei Jahren waren es erst 55 Prozent.
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