Radeon Pro SSG: 1 Terabyte SSD als Swapping-Speicher auf der Karte
Der Chipdesigner AMD hat mit der "Radeon Pro SSG" eine Grafikkarte angekündigt, die für den normalen Nutzer wohl noch lange unerreichbar bleiben wird, aber einen Ausblick auf zukünftige Konzepte bietet. Wer 8 Gigabyte Grafikspeicher schon als Overkill ansieht, wird hier wohl nur noch staunen.
Die Radeon Pro SSG (Solid State Graphics) ist für den Einsatz in Anwendungsbereichen gedacht, in denen für Echtzeit-Grafikanwendungen gar nicht genug Leistung zur Verfügung stehen kann. Für gewöhnlich würde man hier neben der Performance des Chips vor allem in Sachen Grafikspeicher aufrüsten. GDDR5-Bauelemente sind allerdings dann doch ziemlich teuer, wenn man in Bereiche von 32 oder gar 64 Gigabyte vordringt.
Bei AMD kam man daher auf die Idee, den Arbeitsspeicher der Grafikkarte im Rahmen zu halten und diesem lieber eine schnelle SSD zur Verfügung zu stellen, auf die Daten ausgelagert werden können - so wie man es auch schon lange vom PC kennt, bei dem überschüssige Informationen aus dem RAM in einen Swapping-Bereich des Festspeichers verschoben werden.
Hier stellte AMD zwei Grafikkarten des gleichen Typs im Praxiseinsatz gegenüber - einmal ohne und einmal mit angeflanschter SSD. Das erste System ermöglichte es, die Timeline einer Videoschnitt-Anwendung, in der Material mit 8K-Auflösung verarbeitet werden sollte, mit 17 Frames pro Sekunde zu durchlaufen. Die zusätzliche SSD sorgte für einen ordentlichen Performance-Schub, so dass satte 90 Frames pro Sekunde erreicht wurden.
AMD will die Radeon Pro SSG irgendwann im kommenden Jahr liefern können. Interessenten können sich aber auch schon für den Beta-Test bewerben. Wer hier dabei ist, soll schon zum Ende des Jahres ein Entwickler-Kit zum Preis von knapp 10.000 Dollar erwerben können.
Die Radeon Pro SSG (Solid State Graphics) ist für den Einsatz in Anwendungsbereichen gedacht, in denen für Echtzeit-Grafikanwendungen gar nicht genug Leistung zur Verfügung stehen kann. Für gewöhnlich würde man hier neben der Performance des Chips vor allem in Sachen Grafikspeicher aufrüsten. GDDR5-Bauelemente sind allerdings dann doch ziemlich teuer, wenn man in Bereiche von 32 oder gar 64 Gigabyte vordringt.
Bei AMD kam man daher auf die Idee, den Arbeitsspeicher der Grafikkarte im Rahmen zu halten und diesem lieber eine schnelle SSD zur Verfügung zu stellen, auf die Daten ausgelagert werden können - so wie man es auch schon lange vom PC kennt, bei dem überschüssige Informationen aus dem RAM in einen Swapping-Bereich des Festspeichers verschoben werden.
Von 17 auf 90 fps
Über zwei PCIe 3.0 M.2-Schnittstellen ist der SSD-Speicher hier direkt an die Grafikeinheit angebunden. Bis zu einem Terabyte Swapping-Platz kann dabei zur Verfügung gestellt werden. Und das dies tatsächlich Performance-Vorteile bringt, demonstrierte der Hersteller auf der Fachkonferenz SIGGRAPH 2016.Hier stellte AMD zwei Grafikkarten des gleichen Typs im Praxiseinsatz gegenüber - einmal ohne und einmal mit angeflanschter SSD. Das erste System ermöglichte es, die Timeline einer Videoschnitt-Anwendung, in der Material mit 8K-Auflösung verarbeitet werden sollte, mit 17 Frames pro Sekunde zu durchlaufen. Die zusätzliche SSD sorgte für einen ordentlichen Performance-Schub, so dass satte 90 Frames pro Sekunde erreicht wurden.
AMD will die Radeon Pro SSG irgendwann im kommenden Jahr liefern können. Interessenten können sich aber auch schon für den Beta-Test bewerben. Wer hier dabei ist, soll schon zum Ende des Jahres ein Entwickler-Kit zum Preis von knapp 10.000 Dollar erwerben können.
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Christian Kahle
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