OurMine: Haben Pokémon Go-Server zum guten Zweck angegriffen
Nach den Verbindungsproblemen zahlreicher Pokémon Go-Nutzer am Wochenende bekannte sich jetzt eine weitere Gruppe dazu, Probleme verursacht zu haben. Auch das nicht ganz unbekannte OurMine-Team will Attacken gefahren haben - angeblich, um Druck auf Nintendo auszuüben.
Am Wochenende hatte bereits eine Gruppe namens "Poodlecorp" erklärt, Angriffe gegen die Server hinter Pokémon Go gefahren zu haben. Wie OurMine nun erklärte, habe man anschließend ebenso gehandelt - allerdings in anderer Absicht. Das Ziel bestehe darin, Nintendo zu zwingen, das Spiel endlich besser gegen Attacken abzusichern, damit die Nutzer nicht ständig mit Problemen konfrontiert werden. Das berichtete die britische Tageszeitung The Independent.
Ein solches Ansinnen wäre durchaus nicht von der Hand zu weisen. Denn die Hacker-Gruppe wurde nicht allein dadurch bekannt, dass sie die Twitter-Accounts mehrerer Prominenter übernahm. Seit geraumer Zeit verdient das Team schlicht Geld damit, Firmennetzwerke nach Schwachstellen abzusuchen und über Bug-Meldungen von den diversen Bug Bounty-Programmen zu profitieren.
Mit der Attacke wollte man dem eigenen Ansinnen demnach vor allem Nachdruck verleihen und in Kontakt mit den Entwicklern kommen. "Niemand wird in der Lage sein, das Spiel zu nutzen, bis die Pokémon Go-Macher uns über unsere Webseite kontaktieren und sich erklären lassen, wie man sich schützen kann", hieß es seitens der OurMine. Ob dies geschehen ist, wurde nicht bekannt. Gut möglich, dass die zuständigen Entwickler auch mit eigenen Kenntnissen einen besseren Schutz vor DoS-Angriffen implementiert haben.
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Ein solches Ansinnen wäre durchaus nicht von der Hand zu weisen. Denn die Hacker-Gruppe wurde nicht allein dadurch bekannt, dass sie die Twitter-Accounts mehrerer Prominenter übernahm. Seit geraumer Zeit verdient das Team schlicht Geld damit, Firmennetzwerke nach Schwachstellen abzusuchen und über Bug-Meldungen von den diversen Bug Bounty-Programmen zu profitieren.
"Wir sind die Guten"
Allerdings habe man den Angriff auf die Pokémon Go-Server nicht gefahren, um mit dem Hinweis auf ungenügenden DoS-Schutz Geld zu verdienen. In diesem Fall sei die Gruppe quasi ehrenamtlich unterwegs gewesen - einfach weil man nicht wolle, dass zukünftig weiterhin Angreifer den zahlreichen Nutzern den Spielspaß verderben.Mit der Attacke wollte man dem eigenen Ansinnen demnach vor allem Nachdruck verleihen und in Kontakt mit den Entwicklern kommen. "Niemand wird in der Lage sein, das Spiel zu nutzen, bis die Pokémon Go-Macher uns über unsere Webseite kontaktieren und sich erklären lassen, wie man sich schützen kann", hieß es seitens der OurMine. Ob dies geschehen ist, wurde nicht bekannt. Gut möglich, dass die zuständigen Entwickler auch mit eigenen Kenntnissen einen besseren Schutz vor DoS-Angriffen implementiert haben.
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