OurMine: Haben Pokémon Go-Server zum guten Zweck angegriffen

Nach den Verbindungsproblemen zahlreicher Pokémon Go-Nutzer am Wochenende bekannte sich jetzt eine weitere Gruppe dazu, Probleme verursacht zu haben. Auch das nicht ganz unbekannte OurMine-Team will Attacken gefahren haben - angeblich, um Druck auf ... mehr... Nintendo, Pokemon Go, Pokemon, Niantic Labs Bildquelle: apk4play Nintendo, Pokemon Go, Pokemon, Niantic Labs Nintendo, Pokemon Go, Pokemon, Niantic Labs apk4play

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"Wir verderben den Usern den Spielspaß damit niemand anderes ihnen den Spielspaß verderben kann"
Klingt logisch.
 
@picasso22: Joa und die Aufforderung klingt nach "Kontaktiert uns dann können wir über einen Betrag reden, mit dem wir die DDoS Angriffe einstellen"...
 
@picasso22: Betonung auf "niemand anderes".
"Wenn jemand den Spielspaß vermiest, sind wir das!" :D
 
Hä? Die führen einen DDoS Angriff aus um auf Probleme hinzuweisen?

Ok, wenn es Sicherheitsprobleme gibt, NUTZT die gefälligst, wenn ihr als gute Hacker dastehen wollt (OHNE Schaden anzurichten). Aber gegen einen DDoS kann man im Prinzip NICHTS tun.
Wenn nun also das einzige Sicherheitsproblem von Nintendo ist, dass sie durch DDoS angreifbar sind, ist doch alles in Ordnung...
 
@Draco2007: "Wetten ich krieg an deinem Drucker 'nen Papierstau hin? Gib mir nur genug Papier.."
 
@Draco2007: Natürlich kann man sich gegen DDOS-Angriffe schützen. Einige Dienstleister haben sich darauf sogar spezialisiert (z.B. Prolexic (jetzt Akamai) oder Cloudflare)
 
@max06.net: Aha, und wie sieht das aus? Außer IP-Sperren und "dynamisch" zuschaltbarer Serverleistung, bzw Lastverteilung sehe ich keine Möglichkeiten.

IP-Sperren funktionieren allerdings nur, wenn der Angreifer statische IPs nutzt und das am Besten, wenn der Angreifer auch noch so blöd ist und nur IPs eines Landes nimmt, aus dem keine Kundes des Ziels kommen.

Und dynamisch hochfahrbare Serverleistung ist erstens teuer und zweitens nicht mit jedem System problemlos machbar. Und selbst wenn, dann braucht es eben noch mehr Angreifer, aber JEDES System kann man mit einem genügend großen DDoS in die Knie zwingen.

Deine beiden Beispiele sind insofern Käse, da es beides CDN (Content Delivery Network) Anbieter sind. Das bedeutet entsprechend viele verteilte Datenzentren und sehr einfach zu verteilende "Inhalte". Das lässt sich aber nicht auf jedes Anwendungsszenario anwenden. Grade Server für Spiele sind idr sehr anfällig für DDoS, weil man hier nicht einfach mal so auf ein anderes Datenzentrum ausweichen kann, weil der Server mehr machen muss, als nur ein paar Daten ausliefern...
 
@Draco2007: Beide Anbieter bieten auch CDN-Systeme an, das ist richtig. Die DDOS-Protection funktioniert aber etwas anders.

Normalerweise wird im Fall eines Angriffs das IP.Netz des Kunden per BGP an den DDOS-Provider überstellt, der damit erstmal allen Traffic abbekommt (auch SSL). Dieser führt in seinen "Scrubbing Centers" eine inhaltliche Überprüfung der Pakete durch und sucht automatisiert nach Angriffsmustern (spezifische URLs, malicious Content usw). Alles, was nicht auffällig ist, wird durch einen Tunnel weiter an den Kunden geleitet, alles andere verworfen. Im Falle eines Angriffs können innerhalb von Sekunden in Absprache z.B. einzelne Unterseiten des Kunden direkt geblockt werden, um einzelne Schwachstellen zu schließen, während der Rest weiter läuft.

Nach meinem letzten Kenntnisstand sind diese Rechenzentren in der Lage mehrere hundert GBit/s zu filtern. Ein Caching der Inhalte wie bei einem CDN findet nicht statt.
 
Die wollen also Nintendo erpressen um Nintendo zu schützen? Und denken dann auchnoch, sie seien die Guten?

"Nana, wir legen nur eure Einnahmequelle lahm, weil wir euch beschützen wollen." ... ja klar.
 
@erso: Das gute alte Schutzgeld eben...
 
Wenn die anders nicht hören wollen. Die Firmen hören ja erst zu wenn es zu spät ist.
 
Diese Deppen...allesamt. Ich finds nur traurig, wenn man nichts besseres zu tun hat, als Spielern (überwiegend auch noch Kinder und Jugendliche!) den Spaß zu vermiesen. Das ist übrigens auf alle dieser "Hacker"-Gruppen bezogen. Damit sendet man nur eine Message: "Schaut her, wir haben Spaß dran, wenn andere sich ärgern!"
 
@bigspid: Da stimme ich dir zu. Schon alleine weil man für eine DoS-Atacke nicht gerade ein Meisterhacker sein muss. Hat ein wenig was von einem Gehirnchirurgrn der mit nem Vorschlaghammer die Schädeldecke öffnet. Genug Angreifer zwingt nunmal jedes System irgendwann in die Knie. Fand ich damals bei der Anonymus Aktion gegen das Playstation-Netzwerk mehr als albern.
 
@Tomarr: Ja richtig...weil sie ja eine ach so wichtige Botschaft vermitteln wollen, wenn sie die Netzwerke an den Weihnachtsfeiertagen lahmlegen und Spielern den Spaß vermiesen.
 
Das Protokoll ist einfach nicht robust entwickelt und läuft im Mobilfunknetz mit überlasteten Servern - das kann nur schief gehen....
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