Amazon hat in den USA ein extremes Problem mit Produktpiraterie

Amazon, Paket, Beschädigung Bildquelle: Pluspedia
Amazon kämpft in den USA einem Bericht des Nachrichtensenders CNBC nach gegen ein enorm angewachsenes Problem mit chinesischen Produktpiraten. Markenfälschungen sind schon seit Jahren ein massives Problem für den Onlinehändler, aber in diesem Jahr exlpodiert das Geschäft mit nachgemachten Artikeln.
Laut CNBC ist es allerdings ein vom Online-Riesen Amazon hausgemachtes Problem. Den Recherchen des Senders nach gab es zunächst in den zürückliegenden Jahren erst einmal nur einen stetigen Zuwachs, doch dann hat Amazon eine fatale Entscheidung getroffen: Man hat es chinesischen Anbietern und Marketplace-Händlern erlaubt, Waren direkt aus China an die Kunden in Amerika auszuliefern und sie auf der anderen Seite mit offenen Armen in den von Amazon selbst angebotenen Versandservice über die Logistikzentren gelockt. Die Fälscher können also ihre Waren selbst von Amazon verschicken lassen und Amazon verdient an diesem Fulfillment Service noch kräftig mit.

Fälschung und Original liegen bei Amazon in einem Fach

Der Versand über Amazon Fulfillment hat aber noch einen ganz anderen Nachteil: Kunden können bei der einen Bestellung ein echtes Markenprodukt erhalten und bei der nächsten ein Gefälschtes - denn im Grunde können durch das Inventar-System beide Produkte im gleichen Regalfach bei Amazon lagern.

Massive Zunahme

Schon im Mai hatte CNBC berichtet, wie massiv die Zunahme bei gefälschter Markenbekleidung ist. Kunden zeigten dabei unter anderem auch bei Facebook die groben Unterschiede zwischen den angebotenen Warenabbildungen bei Amazon und den tatsächlich erhaltenen Waren. Schon allein durch Materialen und Schnitt musste es dabei für jeden Kunden offensichtlich sein, auf einen Produktpiraten gestoßen zu sein.

Im Juni gab es dann laut Infomationen des Senders ein offizielles Treffen mit über 300 frustrierten Händlern bei Amazon. Sebastian Gunningham, Senior Vice President of Seller Services bei Amazon, soll dabei von den Händlern regelrecht auseinandergenommen worden sein. Er wurde immer wieder gefragt, wann endlich und wie genau Amazon gegen die Markenfälscher vorzugehen gedenkt.

Auf eine Anfrage von CNBC wollte Amazon sich jetzt nicht zum Thema äußern. Wie das Ganze sich in Deutschland entwickelt ist nicht bekannt. Hat ein Kunde aber Zweifel an der Echtheit eines Produkts, kann er sich an den Versandhändler wenden.

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