Trotz Klage: Unitymedia startet hunderttausende WLAN-Zugangspunkte

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Wegen der standardmäßigen Aktivierung der öffentlichen WLAN-Hotspots an den Anschlüssen der Kunden klagt aktuell die Verbraucherzentrale. Trotzdem hat jetzt Unitymedia angekündigt, in den kommenden Wochen hunderttausende Zugangspunkte in Betrieb zu nehmen.

Mehr WLAN überall

Wie der Kabelnetzbetreiber heute, am 4. Juli, in einem Blogbeitrag bekannt gibt, wird die bereits Anfang des Jahres angekündigte Ausweitung des Angebots an öffentlichen Zugangspunkten in den kommenden Wochen deutlich erweitert: "Wir haben heute damit begonnen, die ersten "WifiSpots für Unitymedia Kunden" in Betrieb zu nehmen und zünden damit die zweite Stufe unseres mehrere Säulen umfassenden Wifi-Projekts", so der Konzern.
Unitymedia WifiSpotWer der Freigabe des Routers nicht widerspricht... Unitymedia WifiSpot...nimmt autoamtisch an dem WifiSpot-Projekt teil
Demnach werde man bis Ende des Jahres im Verbreitungsgebiet etwa 1,5 Millionen WifiSpots bereitstellen können und damit eines der größten WLAN-Netze Deutschlands schaffen. Alle Unitymedia-Kunden, die ihren Internettarif ab 8. April 2013 bei dem Anbieter gebucht haben, können die Zugangspunkte kostenlos nutzen - vorausgesetzt, sie geben ihren Anschluss ebenfalls für das Wifi-Projekt frei. "Zudem ist das Angebot ab sofort für alle Neukunden ein integraler Bestandteil der Internettarife", so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Router werden "erweitert"

Um seinen ehrgeizigen Plan umsetzen zu können, setzt Unitymedia darauf, an den Routern seiner Kunden einen weiteren, separaten Zugangspunkt freizuschalten. Innerhalb der nächsten vier Wochen werden nach und nach mehrere hunderttausend WLAN-Zugangspunkte in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg in Betrieb genommen. Ein Firmware-Update sorgt dafür, dass die Router als "Unitymedia WifiSpot" öffentlich erkennbar werden.

"Das offene WLAN ist dabei technisch strikt getrennt vom Internetzugang des Kunden und seinem privaten WLAN-Netz und es ist sichergestellt, dass es am privaten Anschluss zu keinerlei Einschränkungen für die Kunden kommt", versichert der Konzern erneut in seiner Ankündigung. Um die Zugangspunkte Nutzen zu können, kann ab heute ein persönliches Passwort im Online-Kundencenter hinterlegt werden, das bei der ersten Einwahl an einem WifiSpot angegeben werden muss.

Klage läuft

Wie wir bereits unter der Überschrift "WLAN-Hotspots: Verbraucherzentrale reicht Klage gegen Unitymedia ein" berichteten, gehen unterdessen Verbraucherschützer gerichtlich gegen das Vorhaben des Konzerns vor, da dieser den zweiten Zugang am Router seiner Kunden standardmäßig aktiviert und diese erst aktiv werden müssen, wenn sie dies nicht wünschen. Nach dem Startschuss darf man jetzt gespannt sein, ob Unitymedia eventuell noch durch ein entsprechendes Urteil zurückgepfiffen wird. WiFi, Unitymedia, Hotspots, WifiSpot WiFi, Unitymedia, Hotspots, WifiSpot Unitymedia
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