Oxford Dictionaries wählt ein Emoji zum "Wort des Jahres"
Nach dem Medienrummel um das "Jugendwort 2015" in Deutschland legt nun die Redaktion der altehrwürdigen englischen Universität Oxford noch einen drauf. Während sich der deutsche Langenscheidt-Verlag mit dem bei Jugendlichen so rein gar nicht beliebten oder genutzten Wortes "Smombie (Mischung aus Smartphone und Zombie" lächerlich gemacht hat, treffen die Oxford Dictionaries nun voll in die Herzen der Internetnutzer.
Denn Oxford Dictionaries hat sich in diesem Jahr nicht für ein Wort entschieden, wie es die Statuten eigentlich vorsehen. Sondern für ein viel genutztes Piktogramm, wie das Komitee des Wörterbuches in einem Blogeintrag erläutert. "Wort" des Jahres ist… ein Emoji.
Und zwar das Emoji "Gesicht mit Tränen der Freude". Caspar Grathwohl, Leiter der Oxford Dictionaries, erklärte die Wahl: "Emojis sind zu einer wichtigen Form der Kommunikation geworden, die sprachliche Grenzen überwinden kann." In Großbritannien soll das tränen-lachende Emoji das beliebteste Emoji überhaupt sein, daher folgt nun die Ehrung von höchster Stelle. Auch weltweit gehört das Gesicht mit Tränen der Freude zu den Meistbenutzten, fanden die Oxforder mit Hilfe des Unternehmens SwiftKey heraus.
Die Kür der Oxford Dictionaries hatte 2013 für Wirbel gesorgt, als man damals den Begriff "Selfie" zum Wort des Jahres ernannt hatte. Denn es galt als absoluter Bruch mit den bisherigen Sprach-Gepflogenheiten. Dabei ist es Ziel des Oxford Dictionaries - übrigens nicht zu verwechseln mit dem Wörterbuch Oxford Dictionary - Sprache im Wandel der Zeit zu untersuchen.
In diesem Jahr kamen noch die Begriffe Ad-Blocker, Refugee, Dark Web, Lumbersexual und Brexit mit in die engere Auswahl zum Wort des Jahres.
Siehe auch: "Selfie" wurde zum Wort des Jahres 2013 gekürt
Und zwar das Emoji "Gesicht mit Tränen der Freude". Caspar Grathwohl, Leiter der Oxford Dictionaries, erklärte die Wahl: "Emojis sind zu einer wichtigen Form der Kommunikation geworden, die sprachliche Grenzen überwinden kann." In Großbritannien soll das tränen-lachende Emoji das beliebteste Emoji überhaupt sein, daher folgt nun die Ehrung von höchster Stelle. Auch weltweit gehört das Gesicht mit Tränen der Freude zu den Meistbenutzten, fanden die Oxforder mit Hilfe des Unternehmens SwiftKey heraus.
Visuell, emotional und unmittelbar
"Emojis verkörpern einen zentralen Aspekt des digitalen Lebens, das sehr visuell, emotional und unmittelbar ist. Auch wenn Emojis von Jugendlichen schon seit langer Zeit benutzt werden, ist die Emoji-Kultur erst in den vergangenen Jahren auch im Mainstream angekommen", heißt es weiter.Die Kür der Oxford Dictionaries hatte 2013 für Wirbel gesorgt, als man damals den Begriff "Selfie" zum Wort des Jahres ernannt hatte. Denn es galt als absoluter Bruch mit den bisherigen Sprach-Gepflogenheiten. Dabei ist es Ziel des Oxford Dictionaries - übrigens nicht zu verwechseln mit dem Wörterbuch Oxford Dictionary - Sprache im Wandel der Zeit zu untersuchen.
In diesem Jahr kamen noch die Begriffe Ad-Blocker, Refugee, Dark Web, Lumbersexual und Brexit mit in die engere Auswahl zum Wort des Jahres.
Siehe auch: "Selfie" wurde zum Wort des Jahres 2013 gekürt
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