SolidEnergy: Akkus mit doppelter Leistung sind faktisch marktreif
Lithium-Ionen-Akkus sind noch immer der Standard, wenn es um Energie für mobile Geräte geht. Und obwohl intensiv an besseren Alternativen geforscht wird, ändert sich daran kurzfristig nichts. Ein Startup namens SolidEnergy will nun aber schnell zumindest Linderung in den Alltag geplagter Smartphone-Nutzer bringen.
Die Technologie hinter den heutigen Akkus ist zwar stetig optimiert worden, doch das Grundprinzip ist seit 1991 das gleiche. Damals brachte Sony die ersten Lithium-Ionen-Akkus auf den Markt. Einer ihrer wesentlichen Bestandteile ist eine Anode aus Graphit. In dieser liegt eine der Ursachen für die begrenzte Speicherkapazität.
SolidEnergy, eine Ausgründung aus dem renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat nun aber eine Lithium-Ionen-Technologie entwickelt, die mit einer extrem dünnen Anode aus Metall arbeitet. Mit dieser soll sich die Energiedichte in einem Akku nach dem derzeitigen Stand der Entwicklung bereits auf 1.200 Wattstunden pro Liter verdoppeln lassen.
Es geht hierbei nicht wie so oft um eine Technologie, die im Labor funktioniert, aber noch Jahre bis zur Marktreife braucht. SolidEnergy will Muster seiner neuen Akkus noch in diesem Jahr an Smartphone-Hersteller verschicken, damit Tests beginnen können. Allerdings kann das Startup selbst keine großen Stückzahlen herstellen. Daher müsste man sich dann mit einem größeren Akku-Produzenten zusammentun, an den die Technologie lizenziert wird.
SolidEnergy, eine Ausgründung aus dem renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat nun aber eine Lithium-Ionen-Technologie entwickelt, die mit einer extrem dünnen Anode aus Metall arbeitet. Mit dieser soll sich die Energiedichte in einem Akku nach dem derzeitigen Stand der Entwicklung bereits auf 1.200 Wattstunden pro Liter verdoppeln lassen.
Denkt an die Elektrolyte!
Die neue Anode besteht aus einer sehr dünnen Lithium-Schicht auf einem Kupfer-Layer. Die Größe liegt lediglich bei einem Fünftel einer Graphit-Anode. Grundsätzlich sind Akkus mit Metall-Anoden auch nicht gänzlich unbekannt - das Problem besteht aber darin, dass sie höhere Temperaturen benötigen, um zu funktionieren, was bei einem Smartphone eher nicht gegeben ist. Die Forscher haben allerdings ein Elektrolyt gefunden, das hier auch bei normalen Temperaturen funktioniert.Es geht hierbei nicht wie so oft um eine Technologie, die im Labor funktioniert, aber noch Jahre bis zur Marktreife braucht. SolidEnergy will Muster seiner neuen Akkus noch in diesem Jahr an Smartphone-Hersteller verschicken, damit Tests beginnen können. Allerdings kann das Startup selbst keine großen Stückzahlen herstellen. Daher müsste man sich dann mit einem größeren Akku-Produzenten zusammentun, an den die Technologie lizenziert wird.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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