Coinbase Lunar startet als erste staatlich lizenzierte Bitcoin-Börse

Bitcoin, Coinbase, Lunar Bildquelle: Lunar
Der Handel mit Bitcoin wird immer professioneller und tritt aus dem Schatten seines Schmuddel-Images heraus. Nach dem zuletzt nur Negativschlagzeilen, wie der Betrug der Bitcoinhändler Mt.Gox durch die Medien gingen, gibt es jetzt mit Lunar in den USA eine staatlich geprüfte und lizensierte Börse von Coinbase.
Egal ob Hacker, Betrügereien oder Drogenhandel à la Silkroad. Über die Cryptowährung Bitcoin gab es viel Schlechtes zu lesen. Der Kurs der Währung ging nach einem Rekordhoch auf Talfahrt und verlor viele der ursprüngliche Vorreiter und Mitstreiter. Das alles will Coinbase jetzt vergessen machen. Heute hat das US-Unternehmen Lunar gestartet, eine besonders gesicherte Handelsplattform, die von großen Finanziers unterstützt und vom US-Staat überprüft wurde. Lunar soll mit dem Siegel der staatlichen Überwachung und der traditionsbewussten Unterstützer - mit dabei sind die New York Stock Exchange, Andreessen Horowitz und Union Square Ventures - für Vertrauen sorgen. Laut Techcrunch wurden über 75 Millionen US-Dollar Wagniskapital von den neuen Unterstützern eingesetzt. Coinbase Lunar

Handel und Überwachung in Echtzeit

Die neue Börse setzt auf vertrauenswürdige und zuverlässige Schnittstellen und erlaubt den Handel und die Überwachung in Echtzeit. Coinbase ist mittlerweile in 19 Ländern aktiv. Für die erste offiziell lizenzierte Bitcoin-Handelsplattform wurde laut Wall Street Journal bereits in 24 der 50 US-Bundesstaaten eine staatliche Genehmigung erteilt. Die weiteren Staaten sollen in den kommenden Wochen folgen. Der Handel wird über den staatlichen Einlagensicherungsfond der USA (Federal Deposit Insurance Corporation, FDIC) abgesichert.

Interessant ist der Start von Lunar auch mit Hinblick auf die Konkurrenz: Die Risikokapitalgeber Tyler und Cameron Winklevoss hatten erst in der vergangenen Woche ihre Pläne veröffentlicht, eine Bitcoin-Handelsplattform mit Namen Gemini mit der Genehmigung der US-Regulierungsbehörden zu eröffnen. Die Winklevoss-Zwillinge verfolgen damit das gleiche Ziel wie Coinbase, sie wollen den Handel für beide Seiten sicherer machen.

Reaktion

Das ausgestrahlte Signal ist deutlich. Es führte innerhalb kurzer Zeit zu einem Kursgewinn, ein Bitcoin war heute zum ersten Mal in diesem Jahr wieder über 300 US-Dollar wert. Das Allzeithoch von über 1.150 Dollar ist zwar noch in weiter Ferne, könnte aber mit dem neuen Engagement wieder als realistisches Zeil gesehen werden.

Zum Start verzichtet Lunar übrigens bis zum 31. März auf die Handelsgebühr. Anschließend sollen Transaktionsgebühren von 0,25 Prozent auf die Handelssummen anfallen. Bitcoin, Coinbase, Lunar Bitcoin, Coinbase, Lunar Lunar
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