Apple Software-Chef: Keine Chance für Macs mit Touchscreen
Anlässlich des Beginns der Auslieferung von Mac OS 10.10 "Yosemite" hat Apples Software-Chef Craig Federighi einer möglichen Einführung von Mac-Rechnern mit Touchscreen eine ausdrückliche Absage gemacht. Touch sei für den Mac einfach nicht die richtige Art der Bedienung, sagte er.
Im Gespräch mit dem US-Portal CNet sagte Federighi, dass Apple keinerlei Pläne für die Einführung von Mac-Rechnern mit Touchscreen habe. "Wir denken ehrlich gesagt nicht, dass (Touch) die richtige Schnittstelle ist," so Federighi. Er bezeichnete den Mac als "Sit-Down-Experience", womit wohl die Arbeit am Schreibtisch mit Tastatur und Maus oder Trackpad gemeint sein dürfte.
Keine Chance auf Touch beim iMac
Es sei daher für die Nutzer höchst unkomfortabel, an einem Tisch zu sitzen und ständig ihren Arm auszustrecken, um einen Computer-Bildschirm zu berühren. iPad und iPhone könne man hingegen in den Händen halten und bei der Verwendung eine "sehr entspannte Position" einnehmen. Bei den Macs konzentriere man sich stattdessen darauf, möglichst gute Trackpads zu bauen, so dass man entspannt sitzen und den Rechner komfortabel bedienen könne, so der Apple-Manager weiter.
Über die Jahre hinweg habe Apple durchaus mit allerhand unterschiedlichen Bedienungsansätzen experimentiert, darunter wohl auch Touchscreens, wobei man aber feststellte, dass sie keine gute Alternative darstellen. Man habe deshalb "überhaupt gar kein Interesse" an Macs mit Touch-Bildschirmen, sagte Federighi.
Apple versucht zwar mit Features wie Continuity die Geräte mit seinen beiden Plattformen Mac OS und iOS näher zusammenzubringen, so dass man künftig mit dem Mac über ein in der Nähe befindliches iPhone telefonieren kann oder per "Handoff" Daten von einem auf ein anderes Gerät übertragen und dort weiterarbeiten kann, hält beide Betriebssysteme aber weiterhin getrennt.
In der Windows-Welt sehen die Dinge ganz anders aus. Microsoft hatte mit Windows 8 fast ausschließlich auf Touch gesetzt, so dass mittlerweile zahllose 2-in-1-Geräte, Tablets und All-In-One-PCs mit Touch erhältlich sind. Mit Windows 10 rudert Microsoft nun einerseits zugunsten der Desktop-User etwas zurück und integriert wieder ein Startmenü, andererseits investiert das Unternehmen aber mit Sicherheit weiter in seine Touch-Oberfläche und lässt die Grenzen zwischen den Welten weiter verschwimmen.
Keine Chance auf Touch beim iMac
Es sei daher für die Nutzer höchst unkomfortabel, an einem Tisch zu sitzen und ständig ihren Arm auszustrecken, um einen Computer-Bildschirm zu berühren. iPad und iPhone könne man hingegen in den Händen halten und bei der Verwendung eine "sehr entspannte Position" einnehmen. Bei den Macs konzentriere man sich stattdessen darauf, möglichst gute Trackpads zu bauen, so dass man entspannt sitzen und den Rechner komfortabel bedienen könne, so der Apple-Manager weiter.
Über die Jahre hinweg habe Apple durchaus mit allerhand unterschiedlichen Bedienungsansätzen experimentiert, darunter wohl auch Touchscreens, wobei man aber feststellte, dass sie keine gute Alternative darstellen. Man habe deshalb "überhaupt gar kein Interesse" an Macs mit Touch-Bildschirmen, sagte Federighi.
Apple versucht zwar mit Features wie Continuity die Geräte mit seinen beiden Plattformen Mac OS und iOS näher zusammenzubringen, so dass man künftig mit dem Mac über ein in der Nähe befindliches iPhone telefonieren kann oder per "Handoff" Daten von einem auf ein anderes Gerät übertragen und dort weiterarbeiten kann, hält beide Betriebssysteme aber weiterhin getrennt.
In der Windows-Welt sehen die Dinge ganz anders aus. Microsoft hatte mit Windows 8 fast ausschließlich auf Touch gesetzt, so dass mittlerweile zahllose 2-in-1-Geräte, Tablets und All-In-One-PCs mit Touch erhältlich sind. Mit Windows 10 rudert Microsoft nun einerseits zugunsten der Desktop-User etwas zurück und integriert wieder ein Startmenü, andererseits investiert das Unternehmen aber mit Sicherheit weiter in seine Touch-Oberfläche und lässt die Grenzen zwischen den Welten weiter verschwimmen.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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