Identitätsdiebstahl: Gratis-Test verrät, ob Daten im Netz kursieren

Sicherheit, Malware, Virus Bildquelle: White Web Services
Immer mehr gestohlene Identitätsdaten sind für jedermann frei zugänglichen im Netz abrufbar. Mit einem neuen Test, den deutsche Sicherheitsforscher entwickelt haben, kann jetzt kostenlos überprüft werden, ob die eigenen Daten im Netz kursieren.

171 Millionen Identitäten im Netz unterwegs

Anfang dieses Jahres hatte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik mit einer echten Horrormeldung für Unsicherheit bei vielen deutschen Internetnutzern gesorgt. So sollen mindestens 16 Millionen Datensätze, die Rückschlüsse auf die Identität der Nutzer zulassen, von Cyberkriminellen entwendet worden sein. Schon seit einigen Jahren gibt es immer wieder Meldungen, dass große Mengen an persönlichen Daten in die Hände von Netz-Gangstern gelangen. Bisher ist es für normale Nutzer aber eher schwierig selbst zu überprüfen, ob persönliche Daten im Internet lagern. HPI: Tortendiagram IdentitätsdiebstahlTortendiagramm des HPI zur Verteiliung der Identitäts-Leaks Jetzt haben Forscher des Hasso-Plattner-Instituts einen Online-Test entwickelt, der genau das leisten soll. Dazu wird das Internet von den Potsdamer Wissenschaftlern nach Datensätzen durchsucht, die von Cyberkriminellen erbeutet und für jedermann frei zugänglich ins Netz gestellt wurden. Nach eigenen Angaben konnten so bisher über 171 Millionen Identitätsdaten eingesammelt werden. Mit dem sogenannten "HPI Identity Leak Checker" kann jetzt überprüft werden, ob sich die eigenen Daten in dieser Sammlung wiederfinden.

Gratis Online-Tool für mehr Sicherheits-Bewusstsein

Hierfür müssen die Nutzer - ganz ähnlich wie bei dem Sicherheitscheck des BSI am Anfang des Jahres - lediglich auf der entsprechenden Homepage die Email-Adresse angeben, die dann mit dem Datensatz der Internetforscher abgeglichen werden soll. Ist diese Adresse mit Identitätsdaten verbunden, wird der Nutzer umfassend über die Ausmaße des persönlichen Daten-Leaks informiert.

"Der von uns entwickelte Dienst sendet dem Nutzer einen Hinweis, welche Arten seiner Identitätsdaten, also zum Beispiel Passwörter, Vor- und Zuname, Anschriften oder Geburtstage, gegebenenfalls offenliegen und somit missbraucht werden könnten", erläuterte HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel diese Funktion in der offiziellen Pressemitteilung zum Start des Online-Sicherheits-Tools.

Meinel betont, dass der Test als eine Art "Warnsystem für gestohlene und im Internet kursierende Identitätsdaten" verstanden werden sollte, der Netz-Nutzer drauf aufmerksam machen soll, dass "im Umgang mit persönlichen Daten dringend mehr Achtsamkeit geboten ist". Sicherheit, Malware, Virus Sicherheit, Malware, Virus White Web Services
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