Längerer Windows XP-Support ist Millionen-Geschäft
Bekanntlich können sich Großkunden, die bisher noch nicht von Windows XP weggekommen sind, eine Verlängerung des Supports über den morgigen Tag hinaus erkaufen. Jetzt zeigt sich, in welcher Preisklasse dies abläuft.
Laut einem Bericht von Webwereld hat die niederländische Regierung einen entsprechenden Vertrag mit Microsoft abgeschlossen. Dessen finanzielles Volumen soll dem Vernehmen nach bei mehreren Millionen Euro liegen. Dadurch sollen die Rechner von 34.000 bis 40.000 Bediensteten der niederländischen Regierung auch in den kommenden Monaten mit Sicherheits-Patches versorgt werden.
In den Niederlanden will man die Computer, die noch mit Windows XP laufen, spätestens bis zum kommenden Januar auf ein anderes Betriebssystem migrieren. Derzeit soll es in dem Land außerdem noch zwei Lokalverwaltungen geben, die ebenfalls noch Rechner mit dem inzwischen 13 Jahre alten Betriebssystem nutzen. Diese sind von dem Vertrag zwischen der Regierung und Microsoft nicht abgedeckt und müssen im Zweifelsfall ebenfalls zusätzlichen Support einkaufen.
Auch in Deutschland sind verschiedene staatliche Einrichtungen noch nicht mit der Abschaffung von Windows XP fertig - unter anderem in Berlin. Dies gaben die zuständigen Stellen zwar zu, es wurde bisher aber nicht bekannt, wie viel diese nun für den weiterlaufenden Support ausgeben müssen. Fest stehen dürfte aber, dass die nicht termingerechte Umstellung in den verschiedenen Behörden auch hier die Steuerzahler auf verschiedenen Gliederungsebenen jeweils Millionen-Beträge kosten dürfte.
Auch die Briten zahlen
Auch Großbritannien steckt Millionen in die Gunst eines längeren Supports. Rund 20.000 Rechner, die unter der Verantwortung der entsprechenden Stellen bei der Regierung betrieben werden, konnten bisher ebenfalls nicht auf ein neueres Betriebssystem umgestellt werden. Hier müssen fast 7 Millionen Euro ausgegeben werden, damit neu entdeckte Sicherheitslücken auch in der kommenden Zeit noch mit Patches versorgt werden.In den Niederlanden will man die Computer, die noch mit Windows XP laufen, spätestens bis zum kommenden Januar auf ein anderes Betriebssystem migrieren. Derzeit soll es in dem Land außerdem noch zwei Lokalverwaltungen geben, die ebenfalls noch Rechner mit dem inzwischen 13 Jahre alten Betriebssystem nutzen. Diese sind von dem Vertrag zwischen der Regierung und Microsoft nicht abgedeckt und müssen im Zweifelsfall ebenfalls zusätzlichen Support einkaufen.
Auch in Deutschland sind verschiedene staatliche Einrichtungen noch nicht mit der Abschaffung von Windows XP fertig - unter anderem in Berlin. Dies gaben die zuständigen Stellen zwar zu, es wurde bisher aber nicht bekannt, wie viel diese nun für den weiterlaufenden Support ausgeben müssen. Fest stehen dürfte aber, dass die nicht termingerechte Umstellung in den verschiedenen Behörden auch hier die Steuerzahler auf verschiedenen Gliederungsebenen jeweils Millionen-Beträge kosten dürfte.
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