Längerer Windows XP-Support ist Millionen-Geschäft

Bekanntlich können sich Großkunden, die bisher noch nicht von Windows XP weggekommen sind, eine Verlängerung des Supports über den morgigen Tag hinaus erkaufen. Jetzt zeigt sich, in welcher Preisklasse dies abläuft. mehr... Geld, Brennen, Feuer Bildquelle: k.a. Geld, Brennen, Feuer Geld, Brennen, Feuer k.a.

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Als ob niemand genug Zeit gehabt hätte, neue PCs anzuschaffen. Jetzt haben sie den Salat und MS scheffelt noch Kohle mit einem Oldtimer BS. ;)
 
@testacc: Absolut korrekt von MS. Wielange gibt es jetzt schon Vista / W7? Wenn die Schnarchnasen es nach etlichen Jahren noch nicht geschafft haben, ihre Software entsprechend zupassen und die Clients upzudaten, dann sollen die eben löhnen...
 
@testacc: würde ich aber genauso machen... immerhin ist das ja schon seit 7 Jahren das Enddatum von morgen bekannt
 
@testacc: vorallem nur unter Auflage, denn ich glaube sonst würden die einfach weiter jedes Jahr tausende€ überweisen und es würde nichts geändert.
 
@testacc: Naja meist wird vieles vor sich her geschoben aber sehr oft ist auch der Papierkram schuld dass man das nicht erneuert und die Tatsache dass Gelder nur Zweckgebunden ausgegeben werden dürfen und die Planer keine Ahnung von der Priorität einer Aktuellen IT-Infrastruktur haben. Es liegt definitiv einiges im argen wenn es um schnelles anpassen geht.
 
Milionenverschwendung von Steuergeldern nur weil Leute Entscheidungen treffen über Dinge von denen sie keine Ahnung haben und an falscher Stelle sparen wollten....
 
Gerade in der Verwaltung gibt es spezielle Software, die extra für den bestimmten Einsatz konzipiert wurden. Und manchmal gibt es da eben Probleme mit neuer Software, selbst wenn die Software theoretisch und praktisch läuft, kann man das trotzdem nicht machen, da das System mit dem OS nicht supportet wird. Da steckt oftmals mehr dahinter als nur Office Anwendungen ;) In einem Unternehmen ist es nicht so einfach wie privat... Dennoch hätte man sich zuvor drum kümmern können. Und selbst ohne Support wird das System nicht schlechter, gerade Offline Systeme sind da nicht so das Problem.
 
@erni123: du meinst also Software die schlecht programmiert wurde und dazu bei der Anschaffung keiner nur einen Gedanken verschwendet hat das die Software ein Ablaufdatum hat ?
 
@CvH: er meint Software, für die es oft nur 1-2 Anbieter überhaupt gibt, was die Auswahl extrem einschränkt. Wenn es dann noch Software ist, die über Jahrzehnte gewachsen ist und noch auf Uralt-Systemen basiert, ist es nun mal so, das man mit neuen Systemen Probleme bekommt.
 
@dodnet: naja wenn die Software die es aber nur von einem Anbieter gibt trotzdem nicht zukunftssicher ist, dann nehme ich sie trotzdem ? Das bedeutet ja das ich mir "Bescheidene" Software einkaufe die mir in ~10Jahren sehr teuer auf die Füße fällt. Da ist ja die Katastrophe vor programmiert. Ich weiß das die Situation derzeit so ist aber toll ist das ja auch nicht.
 
@CvH: Wenn du eine Software dringend benötigst (eventuell aufgrund rechtlicher Vorgaben) und dann die Wahl hast, etwas schlechtes zu nehmen oder es irgendwie selbst in Auftrag zu geben, was vielleicht Jahre dauert und massig (nicht vorhandenes) Geld verschlingt, was wirst du wohl tun? ;)
 
@dodnet: also wie immer, wir rennen bei voller Geschwindigkeit und mit offenen Augen voll gegen die Wand xD
 
@dodnet: Software hat einen Lifecylce. Das heißt, es gibt bei jeder Software einen Zeitpunkt ab der sie "tod" ist.
So was muss beim Einkauf berücksichtigt werden. Bei Individualsoftware ist dieser Zeitpunkt zu planen.
Das wurde heir nicht getan, d.h. Probleme.
 
@wori: Vielleicht in der Wirtschaft, aber nicht im öffentlichen Dienst. Da plant niemand, zumindest meist nichts sinnvolles.
 
@erni123: Ich bin in der IT-Branche Tätig und weiss um die Problematiken angepasster oder für einen selbst entwickelten Software. Es kann mir keiner Erzählen, dass etwas mehr als 4 Jahre nicht ausreichend sind um eine Software anzupassen oder eventuell neu zu Programmieren und Support für die aktuellen Betriebssysteme zu bieten. Wenn Programmierfirmen das nicht hin bekommen sollten Sie überlegen ob sie den richtigen Weg gegangen sind. Offlinerechner in Unternehmen können sehr wohl ein Problem darstellen weil dort oft mit mobilen Datenspeichern Daten geliefert werden die vieleicht verseucht sind und dann? Schon mal an Steuerungssysteme gedacht?
 
@JBC: "Ich bin in der IT-Branche Tätig und weiss um die Problematiken angepasster oder für einen selbst entwickelten Software. Es kann mir keiner Erzählen, dass etwas mehr als 4 Jahre nicht ausreichend sind um eine Software anzupassen oder eventuell neu zu Programmieren und Support für die aktuellen Betriebssysteme zu bieten. " Tu ich aber, wenn du keine finanziellen Mittel genehmigt bekommst.
 
@Knerd: Dann sind wir wieder hier beim Thema, wie ich etwas wieter oben schon geschrieben habe, dass diejen die Entscheiden zu wenig Ahnung von dem haben was Sie entscheiden sollen. Ich hatte eigentlich auch mehr Softwarefirman angesprochen die ein eigenes Produkt oder angepasste Produkte vertreiben und es immer noch nicht geschafft haben, einen Support für Win7 auf die Beine zu stellen.
 
@Knerd: Dann sind wir wieder beim Punkt "an falscher Stelle sparen"
 
@0711: Da können dann aber weder die Admins, noch die Entwickler was für ;)
 
@Knerd: ach denk nicht so unwirtschaftlich, der admin war da mit zu wenig nachdruck dahinter, der Entwickler ist einfach zu teuer :D
 
@0711: Naja, wir haben einige Jahre gebraucht um ein Refactoring genehmigt zu bekommen. Das kann schon stark an den Investoren hängen.
 
@Knerd: und sehr frustrierend...schön auch wenn man immer wieder das gefühl hat da kommt gar nichts an :)
 
@0711: Jep, kenn ich leider zu gut :(
 
Ich werde erstmal versuchen mit "Sandboxie" die Internetzugriffe aus Firefox und Internetexplorer sowie die E-Mail Zugriffe von Thunderbird "etwas sicherer" zu machen. Wir werden nicht von XP weggehen (können). Wir benutzen eine Datenbank auf MS-DOS Basis, deren "Ersteller" schon lange gestorben ist. Eine Änderung auf die jeweils neueste Version einer Windows-Datenbank alle 3-4 Jahre zieht jedesmal gewaltige Kosten und Änderungen an der Bedienung und nerviges Umgewöhnen hinterher, wie sich über die Jahre beim MS-Office Paket gezeigt hat. Selbst heute kommen die betreuten Anwender noch nicht mit den Neuerungen von Office 2007 klar und suchen ewig und finden es nicht...
 
@Skystar: Verständlich, aber eine Dauerlösung kann das auch nicht sein oder ?
 
@Skystar: MSSql-Änderungen oder auch änderungen an anderen Datenbanken sind oft nur marginal und bei sauberer Programmierung der Software leicht realisierbar. Was die Officeanwender angeht. Haben die mal ne ordentliche Schulung bekommen?
 
@JBC: "MSSql-Änderungen oder auch änderungen an anderen Datenbanken sind oft nur marginal und bei sauberer Programmierung der Software leicht realisierbar." Und was machst du wenn der Hersteller nicht mehr da ist? Dann hast du ein Problem. Manche Dinge kann man nicht mal so eben migrieren.
 
@Knerd: Mich rechtzeitug darum kümmern, dass eine Lösung gefunden wird???
 
@JBC: Wenn dabei raus kommt geht nicht? Wir können nicht migrieren?
 
@Knerd: gibts nicht. Man kann immer Migrieren. manchmal ist es halt leider ein immens hoher Aufwand, auch Finanziell.
 
@JBC: Wir können nicht migrieren schließt auch Fälle wie, wir bekommen die Mittel nicht, mit ein ;)
 
@Knerd: Dann darf sich auch keiner beschweren wenns mal richtig kracht... Wobei wir da auch wieder bei den Leuten ohne Ahnung sind....
 
@JBC: das kannst du doch den armen anlegern und Investoren nicht antun. die alten rechner laufen doch noch, da brauch man doch keine neuen. geht ja mal gar nicht das die Anleger und Investoren weniger dividende bekommen, also das darf man ihnen doch nun wirklich nicht antun.****ironiemodus aus****

halb so viel Bürokratie und 50% mehr verstand und es würd in diesem lande alles besser funktionieren.
 
@Skystar: Dann solltet ihr evtl mal eine neue Firma beauftragen, eure alte Datenbank auf ein neues System zu übertragen und gleich die entsprechenden Tools mit. Aufdauer ist der Weg über XP kostenintensiver als die Neuimplementierung von Tools.
 
@Skystar: Das ist totaler Unsinn. Eine Datenbank muss nicht alle 3-4 Jahre an neue Windows-Versionen angepasst werden. Hättet schon mit Office 97 daraus eine Access-Datenbank machen können und sie würde heute noch mit dem neusten Access laufen. Oder sie auf einen der vielen kostenlosen SQL-Server wie MySQL, SQL-Server Express etc. Porten sollen. Diese passen das Datenbanklayout automatisch bei neuen Releases auf die Programmversionen an. Lasst euch mal von Leuten mit Ahnung beraten.
 
@Knarzi81: Meine Rede...
 
Bei der ganzen Diskusion muss man aber sagen das viele "Experten" ziemlich lange immer von " Never change a running System " gesprochen haben. Das führt unter anderem zu solchen Problemen. Ich bin der Meinung das man heutzutage ein vernünfigten Update-Plan für Software und Hardware schon im Management einbeziehen muss. Es kann nicht sein das Geräte mit allerlei veralterte Software ( Ob Browers, Flash Player, Adobe Reader etc. ) am Internet hängen. Da ist bei vielen der "IT-Sicherheit" funke noch nicht angekommen.
 
@AdlerWolf: Da stimm ich dir voll und ganz zu. Und warum ist das oft so? Jeder Admin weiss das immense kosten entstehen können wenn ein System ausfällt. Also erstmal Finger weg. Nun das Aber. Würden die IT-Abteilung bisschen mehr Budget für Testumgebungen habe wo alles ordentlich auf Herz und Nieren getestet werden könnte, wären längst mehr Systeme schneller auf aktuellem Stand.
 
@AdlerWolf: Das Problem ist dass "Never Change a running System" schlicht missverstanden oder bewusst missverstanden wird.... http://www.faq-o-matic.net/2008/02/20/never-change-a-running-system-bullshit/
 
Ein Lukratives geschäft das aber auch bei anderer Software gemacht wird. Wir haben auch Kunden die ums verrecken nicht auf unsere neue Programmversion updaten wollen. Die zahlen lieber obszöne Summen und wir stellen dafür ungeliebte Arbeiten an alten Versionen nicht ein.
 
Tja, eigentlich ist es ganz Simpel: Wer nicht hört muss fühlen bzw. in diesem Fall extra zahlen.
 
@xcore7: Das stimmt nicht. Zahlen musst du so oder so. Entwerder du bezahlst die Migration und Lizenzkosten oder die Kosten für den "Premium Support". Das ist ja das Problem von vielen Firmen. Es ist einfach Teuer und geht nicht mal eben Kostengünstig.
 
@AdlerWolf: Wir sind uns doch darüber einig, dass es wirtschaftlich keinen Sinn macht und bei einem rechtzeitigen Upgrade auf ein neueres Betriebssystem keine solche Extrakosten entstanden wären?!
 
@xcore7: Auf längere sicht ist der "Premium Support" natürlich teurer. Da sind wir uns einig.
 
@xcore7: Das Problem ist, die meisten mit diesen "Supportverträgen" sind aus Staatskreisen....es ist "unser" Geld was da verprasst wird, ein Privatwirtschaftliches unternehmen leistet sich sowas wirklich nur in extremsten Ausnahmefällen weil es - wie MS selbst auch sagt - unwirtschaftlich ist sowohl die Bedingungen zu erfüllen als auch das Geld ansich zu zahlen.
 
Wenn ich schon sehe, dass neue Mitarbeiter bei einem sehr großen Deutschen Telekommunikationsunternehmen immer noch XP Rechner augerollt kriegen, dann weiss ich auch nicht weiter...
 
hmm wie wird das gemacht? bekommen die dann n Datenträger mit den Patches? oder doch irgendwie online? Wie lange wird es wohl dauern bis die Patches geleakt werden? ^^
 
@legalxpuser: Das geht verhältnismäßig einfach, du brauchst dafür nur digitale Signaturen ;)
 
@Knerd: äh ja wie? Wir sprechen hier von XP-Patches oder? Als alter Hase weiß ich das das normale exe-Dateien sind (KB......exe) die sich halt auf jedem System installieren lassen. Daran wird wohl MS auch in Zukunft nix ändern. Ergo sollten sie sich auf jedem System installieren lasen!
 
@legalxpuser: Die kannst du auch signieren. Oder beim Starten wird einfach geprüft ob Zertifkat X im MachineStore ist ;)
 
@legalxpuser: auch die xp updates sind signiert....von dem abgesehen, ja die bekommt man online - teilweise über den Windows update catalog (keine exe) oder per link oder auch auf Datenträger...je nachdem wie die Vereinbarung lautet. Und ja die Updates werden sich auf allen Systemen installieren lassen, Problem beim leak wird wohl eine recht hohe Strafe sein - wo der eigentlich vertrag schon unglaublich hoch ist, ist die Strafzahlung ein vielfaches.
 
@0711: hmm lol ein Softwareunternehmen verhängt drakonische Strafen dafür das ihr System unsicher bleibt und das man die Patches nicht überall installiert...na das kann ja noch lustig werden... mal sehn wie MS da am Ende raus kommt.
 
@legalxpuser: die frage ist ob MS hier wirklich ernsthaft gegen vorgeht (bei nt4 taten sie dies nicht) aber es ist halt eine unberechtigte weitergabe/Verbreitung, es steht ja jedem frei einen solchen vertrag abzuschließen um die updates zu erhalten...zumal es für privatanwender eh der einfachere weg ist sich ein aktuelleres Windows raubzukopieren als an die updates ranzukommen (sowieso allgemein höheres Interesse = bessere Verfügbarkeit auch über zweifelhafte kanäle)
 
@legalxpuser: Ist doch deren gutes Recht die Leute abzustrafen die ihre Software einfach weiter geben ohne Rahmenverträge.
 
Naja, ich sehe das auch etwas anders. Klar ist XP alt und nicht mehr mit heutiger Hard- und Software unbedingt zeitgemäß. Aber wenn man verdächtige Mail-Anlagen öffnet, dann bringt auch ein mit Updates vollgestopftes Win 8 nichts. Sicherheitslücken wird es immer geben. Wenn die NSA es schafft, dass die ganzen Betreiber nicht mitkriegen, dass zig Petabytes Traffic durch Datenschmuggel entstanden sind.
 
@ichbinderchefhier: und du glaubst das märchen dass, das nicht aufgefallen ist? Das war/ist doch einfach gewollt
 
jaja, was würde WF ohne die ganzen klugscheisser hier machen ;)
 
Das spült ja bei Microsoft mehr Geld in die Kassen als Windows 8 ;-)
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles