Gates-Stiftung: Neue Super-Kondome aus Graphen
Die Bill and Melinda Gates Foundation will mithelfen, der Menschheit deutlich bessere Kondome zur Verfügung zu stellen und setzt dafür auf eines der Wundermaterialien der aktuellen Wissenschaft.
Heute werden die Präservative vor allem aus Latex, aber auch vergleichbaren Kunststoffen hergestellt. Aktuell läuft in verschiedenen Projekten aber auch die Suche nach weiteren Materialien aus der aktuellen Forschung, die noch deutlich dünnere, gleichzeitig aber reißfestere Kondome versprechen sollen, berichtet der Discovery Channel.
Einen dieser Ansätze verfolgt man beispielsweise an der University of Manchester. Hier entwickelte sich in den letzten Jahren eines der Zentren für die Arbeit mit dem neuen Werkstoff Graphen, einer Kohlenstoffverbindung, bei der die einzelnen Atome sich zu einer zweidimensionalen Fläche mit Wabenstruktur anordnen. Graphen gilt unter anderem als eines der vielversprechendsten Materialien für die zukünftige Elektronik. Seine besonderen Eigenschaften könnten aber eben auch bei der Weiterentwicklung von Kondomen zum Einsatz kommen. Um die Forschung hier voranzutreiben, unterstützt die Gates-Stiftung diese mit 100.000 Dollar.
Den gleichen Betrag stellt die Organisation aber auch für andere Projekte zur Verfügung, die zwar nicht mit Graphen arbeiten, aber auf andere Technologien aus dem Bereich der Nanotechnologie setzen. Konkret wurden hier die Boston University School of Medicine (BUSM) und das Boston Medical Center (BMC) mit einer Finanzspritze bedacht.
Die Finanzierungen stehen dabei in einer Linie mit dem seit Jahren andauernden Kampf der Gates Foundation gegen die weitere Ausbreitung der Immunschwäche-Krankheit AIDS. Die neuen Materialien sollen hierbei sicherstellen, dass der aktuell beste Schutz vor einer Infektion sicherer und leichter zu handhaben sein wird und parallel noch weniger als unbequemes Hindernis anzusehen ist.
Einen dieser Ansätze verfolgt man beispielsweise an der University of Manchester. Hier entwickelte sich in den letzten Jahren eines der Zentren für die Arbeit mit dem neuen Werkstoff Graphen, einer Kohlenstoffverbindung, bei der die einzelnen Atome sich zu einer zweidimensionalen Fläche mit Wabenstruktur anordnen. Graphen gilt unter anderem als eines der vielversprechendsten Materialien für die zukünftige Elektronik. Seine besonderen Eigenschaften könnten aber eben auch bei der Weiterentwicklung von Kondomen zum Einsatz kommen. Um die Forschung hier voranzutreiben, unterstützt die Gates-Stiftung diese mit 100.000 Dollar.
Den gleichen Betrag stellt die Organisation aber auch für andere Projekte zur Verfügung, die zwar nicht mit Graphen arbeiten, aber auf andere Technologien aus dem Bereich der Nanotechnologie setzen. Konkret wurden hier die Boston University School of Medicine (BUSM) und das Boston Medical Center (BMC) mit einer Finanzspritze bedacht.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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