Corning startet gebogenes "3D-shaped Gorilla Glass"

Glas, Corning, Gorilla Glas Bildquelle: Corning
Gleich mit mehreren interessanten Neuheiten kommt der Displayglas-Spezialist Corning zur diesjährigen CES nach Las Vegas. Auf der Firmenwebseite wurde neben gebogenem Gorilla Glass die Vorführung der optischen Fiberglaskabel für Thunderbolt angekündigt.
Bei der diesjährigen Consumer Electronics Show, kurz CES, in Las Vegas will Corning sein neues "3D-shaped Gorilla Glass" am Stand vorführen. Nachdem bereits Samsung und LG erste Produkte mit gebogenem Glas auf dem Markt haben, wird jetzt auch Corning groß in die Produktion einsteigen.

Die neue Produktionsweise ermöglicht es, dass das besonders unempfindliche Gorilla Glass nicht mehr auf die gerade Ebene beschränkt ist, sondern seine komplexen Eigenschaften auch bei 3D-geformten Oberflächen besitzt. Aufgrund der Oberflächenspannung kann das beispielsweise bei konvexen oder konkaven Wölbungen ansonsten zu Problemen führen. Wie gut man das Problem gelöst hat, will Corning nun am Messe-Stand zeigen.

Der Produktionsprozess soll nun fertig für den Massenmarkt sein. Diese Äußerung von Corning-Vize und Manager des Bereichs spezielle Materialen James R. Steiner, ließ viele Insider aufhorchen. Denn die Verfügbarkeit für den Massenmarkt lässt Spekulationen zu, ob Marktriese Apple schon bei der nächsten iPhone-Generation auch mit einem gebogenen Smartphone experimentieren wird. Gleiches gilt für Nokia - auch bei den Finnen ist bisher noch nicht offen über den Einsatz von 3D-shaped Gorilla Glass gesprochen wurden. Mit der Übernahme durch Microsoft werden aber eine Flut neuer Geräte erwartet und dazu mutigere Experimente. Das robuste Glas würde zumindest schon einmal zur Verfügung stehen. Außerdem gilt Samsung als einer der wichtigsten Partner für Corning als heißer Kandidat: Für das kommende Galaxy S5 soll Samsung gerüchteweise ein gebogenes Display in Erwägung ziehen.

Weitere Neuheiten
Corning bringt zur CES außerdem die endlich erhältlichen Glasfaserkabel für Thunderbolt-Anschlüsse mit. Man könnte fast meinen, das Unternehmen besinnt sich mit den neuen Kabelentwicklungen zurück. Mit Glaskabeln für Ferngespräche hatte Corning in den 1990ern als einer der größten Hersteller von Lichtwellenleitern riesige Erfolge gefeiert. Nun nutzt das US-Unternehmen seine Expertise für die Herstellung des laut eigenen Angaben ersten komplett optischen Fiberglaskabels für Thunderbolt-Anschlüsse. Corning: Willow Glass Die Kabel ermöglichen auch über längere Distanzen schnelle Geschwindigkeiten: Corning nennt Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 5 Gb/s bei USB, 10 Gb/s bei Thunderbolt und 20 Gb/s bei Tunderbolt 2. Die neuen Kabel sind sogenannte AOC, active optial Cable. Corning bietet sie mit USB 3, und Thunderbolt der ersten und zweiten Generation an. Sie ermöglichen in den Thunderbolt-Varianten die Übertragung von Daten und Video in einem einzigen Kabel.

Vorgestellt wurden die Kabel bereits zur IFA 2013. In den USA sind sie bereits bei den großen Retailern erhältlich. Glas, Corning, Gorilla Glas Glas, Corning, Gorilla Glas Corning
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