Flexible Displays: Desinteresse enttäuscht Hersteller

LG Electronics, Phablet, LG G Flex, gebogen Bildquelle: LG
Weil die ersten Smartphones mit gebogenen, flexiblen Displays von den Kunden bisher kaum gekauft werden, suchen die Hersteller nun nach neuen Einsatzmöglichkeiten und haben die Produktion teilweise deutlich zurückgefahren.
Wie die koreanische Electronic Times unter Berufung auf gut informierte Quellen aus der Industrie berichtet, überdenken die Display-Hersteller, allen voran Samsung und LG, derzeit ihre Pläne für die Weiterentwicklung und den Ausbau der Fertigungsanlagen für flexible Displays, weil sich die ersten damit ausgerüsteten Smartphones nur schlecht verkaufen.

Ursprünglich waren die Unternehmen davon ausgegangen, dass sie mit Geräten wie dem Samsung Galaxy Round und dem LG G Flex auf reges Interesse bei den Kunden stoßen würden, weil die Bildschirme der neuen Modelle wegen ihrer Flexibilität theoretisch weniger anfällig für Brüche und andere Schäden sind.

Derzeit suchen die Hersteller wegen des fehlenden Interesses nach neuen Möglichkeiten zur Verwendung der gebogenen Bildschirme. Zunächst war man ohnehin vorsichtig in den Markt gestartet, weil bei der Produktion noch immer große Mengen von Ausschuss anfallen. Die Fertigung sollte deshalb schrittweise ausgebaut werden. Die Pläne wurden nun vorläufig auf Eis gelegt, so dass der Ausbau erst im kommenden Jahr und auch dann nur unter Vorbehalt erfolgen soll.

Weil die ersten Smartphones mit flexiblen Bildschirmen sich als Reinfall zu erweisen drohen, rücken die sogenannten "Wearables" in den Mittelpunkt des Interesses. Dabei handelt es sich um Elektronikgeräte, die am Körper getragen werden. Ein Beispiel sind Smartwatches, wie sie unter anderem von Apple erwartet werden. Unter anderem gilt Apples sogenannte iWatch als Kandidat für den Einsatz eines gebogenen Displays, ebenso wie die zweite Generation der Samsung Galaxy Gear Smartwatch.

Das Samsung Galaxy Round, das im Grunde eine Version des populären Galaxy Note 3 mit gebogenem Display ist, wurde laut Angaben koreanischer Medien bisher nur rund 10.000 Mal verkauft. Dies führt man einerseits darauf zurück, dass das Gerät nur sehr begrenzt überhaupt angeboten wird, ist es doch nur in Korea selbst erhältlich.

Andererseits soll es selbst dort kaum die Möglichkeit geben, das ungewöhnliche Smartphone an Einzelhandelsstandorten auszuprobieren. Die Kunden würden sich außerdem hauptsächlich für den interessanten Formfaktor interessieren, würden dann aber wegen des hohen Preises abgeschreckt, der nicht durch einen Mehrwert gerechtfertigt scheint. LG Electronics, Phablet, LG G Flex, gebogen LG Electronics, Phablet, LG G Flex, gebogen LG
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