Dice-Chefdesigner: "Linux fehlt nur ein Killer-Game"
Der Kreativ-Chef des Spieleherstellers Dice, Lars Gustavsson, ist davon überzeugt, dass das freie Betriebssystem Linux durchaus noch einen Durchbruch in den Mainstream schaffen könnte. Dafür fehle nur wenig.
Eines der wesentlichen Hindernisse, die einer weiteren Verbreitung von Linux auf dem Desktop immer wieder im Weg stand, war das Fehlen wichtiger Spiele. Dies sorgte immer wieder dafür, dass die Anwender letztlich Windows doch nicht den Rücken kehrten. Laut Gustavsson fehle aber vielleicht auch nur ein einziges "Killer-Game", dass eine erdrutschartige Entwicklung auslösen könnte.
"Wir wollen aus Gründen unbedingt auch auf Linux gehen", so Gustavsson gegenüber dem Spielemagazin Polygon. "Bei der ersten Xbox brauchte es auch Halo, damit es richtig losging und verrückt wurde - für gewöhnlich brauche es dieser einen Killer-App oder eines entsprechenden Spiels und die Leute sind zunehmend gewillt, es anzunehmen."
Grundsätzlich geht er davon aus, dass der Gaming-Markt in den kommenden zehn Jahren gewaltigen Veränderungen unterworfen sein wird. Insbesondere abseits der klassischen großen Player soll es hier einiges an Entwicklung geben. Der Aufstieg des Indie-Bereiches birgt dabei auch die Chance, dass Linux insgesamt eine ganz andere Rolle spielen wird.
Lange Zeit habe es so ausgesehen, als ob nur noch die Top-Titel eine echte Chance haben, signifikanten Einfluss zu entwickeln. Und dann sei es - auch durch den faktisch neu entstandenen Mobile-Bereich zu einer regelrechten Explosion in der Branche gekommen. Inzwischen würden die Top-Titel von einer Reihe von Leuten eher als Mammuts wahrgenommen, die noch nicht aussterben wollen.
"Für mich zeigt sich inzwischen eine Vielzahl von Möglichkeiten und ich denke, die Indies können auch ein Modell auf Linux aufbauen, auch wenn sie dort nicht gleich ein enormes Publikum haben", sagte Gustavsson. Grundlagen dafür sind bereits geschaffen, wie etwa durch die Portierung von Steam auf die Plattform.
"Wir wollen aus Gründen unbedingt auch auf Linux gehen", so Gustavsson gegenüber dem Spielemagazin Polygon. "Bei der ersten Xbox brauchte es auch Halo, damit es richtig losging und verrückt wurde - für gewöhnlich brauche es dieser einen Killer-App oder eines entsprechenden Spiels und die Leute sind zunehmend gewillt, es anzunehmen."
Grundsätzlich geht er davon aus, dass der Gaming-Markt in den kommenden zehn Jahren gewaltigen Veränderungen unterworfen sein wird. Insbesondere abseits der klassischen großen Player soll es hier einiges an Entwicklung geben. Der Aufstieg des Indie-Bereiches birgt dabei auch die Chance, dass Linux insgesamt eine ganz andere Rolle spielen wird.
Lange Zeit habe es so ausgesehen, als ob nur noch die Top-Titel eine echte Chance haben, signifikanten Einfluss zu entwickeln. Und dann sei es - auch durch den faktisch neu entstandenen Mobile-Bereich zu einer regelrechten Explosion in der Branche gekommen. Inzwischen würden die Top-Titel von einer Reihe von Leuten eher als Mammuts wahrgenommen, die noch nicht aussterben wollen.
"Für mich zeigt sich inzwischen eine Vielzahl von Möglichkeiten und ich denke, die Indies können auch ein Modell auf Linux aufbauen, auch wenn sie dort nicht gleich ein enormes Publikum haben", sagte Gustavsson. Grundlagen dafür sind bereits geschaffen, wie etwa durch die Portierung von Steam auf die Plattform.
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Christian Kahle
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