Dice-Chefdesigner: "Linux fehlt nur ein Killer-Game"

Der Kreativ-Chef des Spieleherstellers Dice, Lars Gustavsson, ist davon überzeugt, dass das freie Betriebssystem Linux durchaus noch einen Durchbruch in den Mainstream schaffen könnte. Dafür fehle nur wenig. mehr... Online-Spiele, Rennspiel, Trackmania 2 Bildquelle: Nadeo Gaming, Spiele, Computerspiel Gaming, Spiele, Computerspiel GData

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Bei dem Titel dachte ich kurz, dass die "Killerspiel" Debatte wieder losgeht :D
 
@Wuusah: man kill(1)
 
Nur EIN Game damit sich Linux auf dem Desktop durchsetzt? Naja das sei mal so dahingestellt. Da muss aus meiner Sicht schon deutlich mehr passieren...
 
@martl92: Naja, Half-Life 2 hat auch gereicht Steam durchzusetzen. Da kann man nicht völlig ausschließen daß die Sucht der Spieler auch mal was gutes bewirkt.
 
@Johnny Cache: Steam ist aber eine Spieleplattform innerhalb der gerwihnten Windowsumgebung. Glaube kaum, dass das mit einem kompletten OS-Umstieg vergleichbar ist.
 
@Johnny Cache: Steam ist ein Programm. Das zu vergleichen mit einem OS... Na ich weiß nicht. Ich habe HL2 gezockt. Aber danach habe ich Steam nicht mehr genutzt! Das ganze DRM Zeugs ist einfach ****...
 
@martl92: Und trotz Deiner Abneigung hast Du Steam für HL2 installiert. Ging mir genauso. Und wo es schon mal drauf war habe ich es dann auch weiter genutzt. Wie vermutlich Millionen andere auch. Valve wird für die Steambox/SteamOS eine neue OrangeBox liefern und diese zeitlich begrenzt exklusiv halten. Was sie an dem Spiel(en) verdienen interessiert sie nicht mehr. Das Geld verdienen sie inzwischen anders.
 
@EmilSinclair: Weiter genutzt - nein! Gründe hab ich bereits erwähnt. Wenn ich zu Linux wechlse, dann weil ich das machen will, was ich will! Ich will komplett unabhängig sein. Dann installier ich doch kein Steam, dass das DRM Mainstream gemacht hat?! So sehe ich das zumindest...
 
@martl92: Verstehe Deinen Ansatz vollkommen. Nur ist der Mensch ein Gewohnheitstier. Bin nicht so der Hardcorespieler aber kauf mir halt ab und an bei den Sales was für nen Appel und nen Ei. So ist die große Masse nun mal gepolt.
 
@EmilSinclair: Ich hab es damals mit HL2 danach nicht mehr weitergenutzt aber seit Platformen wie humblebundle.com, indiegala.com (Hammer)Spiele mit Steamkeys ab $1 raushauen hat sich meine Sammlung auf einmal von ein paar wenigen Valve Spielen immens erweitert.
 
@martl92: Er hat gar nicht so unrecht, Steam verhallt sich unter Linux wie ein OS (siehe Steam Runtime) unter jedem System übt es Teilweise Funktionen des OS aus.
 
@Johnny Cache: Es war nicht HL2, es war CS 1.6 mit seiner Steampflicht. CS war damals das mit Abstand meistgespielte Spiel. Ist es nicht sogar bis heute in den Top5 bei Steam?
 
@hhgs: HL2 setzte Steam jedenfalls auch voraus. CS habe ich nie gespielt.
 
@Johnny Cache: Alles was danach kam. Der Durchbruch wurde aber (fast) nur durch CS erreicht.
 
@hhgs: Platz 8, Platz 5 ist Counter-Strike: Global Offensive, immerhin ein Counter-Strike :D
 
@hhgs: Jop, hatte auch nur Steam wegen CS 1.6 ursprünglich installiert gehabt und mir nichts dabei gedacht.
Würde mir aber jetzt nicht Linux wegen HL3 besorgen. Keine Ahnung, ob ich mit dieser Aussage die Mehr- oder Minderheit treffe, aber ich denke mal der Titelname allein wird nicht unbedingt alles reißen können. Dafür besitzt die Titelreihe eine zu geringe Präsenz bei den Gamern, weil nun mal nur sehr selten neue Veröffentlichungen erscheinen. Durch dem Multiplayer hält sich HL auch nicht unbedingt im Gespräch der Gamer und neue Generationen werden erst überhaupt gar nicht das Spiel so kennen wie wir es evtl. erlebt haben. Wenn man bedenkt, dass durch immer wieder erscheinende Titel wie z.B. BF oder CoD jährlich die Köpfe der Gamer zu gedröhnt werden.
Da muss HL3 dann schon mehr vermarkten als nur seinen Namen und auch durch irgendwelche besonderen Merkmale gegenüber den anderen Games in diesem Genre hervorstechen.
Denke so einfach wie ihr das hier beschreibt, ist das nicht.
 
@Johnny Cache: Schlechtester Vergleich EVER. Ihr vergesst, dass Leute auch mit ihren PCs arbeiten. Nicht jeder arbeitet aufn Bau. Und die wollen ihre normale 0815 Windows 7 Oberfläche. Nicht mehr und nicht weniger.
 
@SpiDe1500: Richtig, und Win7 wird ja bald supporttechnisch platt gemacht. Da kann man sich dann aussuchen welches aktuelles OS man nicht einsetzen möchte.
 
@Johnny Cache: Windows 7 bald Ende des Supports? Ja, 2020. Bis dahin gehen bei den meisten Linux-Distributionen aber noch mehrere Versionen ins Land... Hast Du das vllt mit XP verwechselt?
 
@SpiDe1500: Naja.... ob nun 0815 Windows 7 Desktop. Oder Linux Desktop. Meiner Familie gleich. Desktop = Desktop. Auch holt unter Linux Thunderbird verlässlich die Mails ab, surfen und Briefe schreiben geht hier auch. Also 0815 kann Linux auch ;)
 
@Johnny Cache: So'n Quatsch. Erstens ist Steam lediglich ein Programm, kein gesamtes OS. Zweitens lag es an sich nicht wirklich an HL2, sondern viel eher an den Dingen wie u.a. CS, welches von den Leuten wesentlich öfter und regelmäßiger gespielt wurde und wird. Das würde bei so ziemlich jedem anderen MP Game auch funktionieren. Im direkten Vergleich, nehmen wir Battlefield. BF und BF2 waren Stand-Alone Clients, nachher war das eben auch anders dort. Und das klappt eben nur ab einer gewissen Playerbase...
 
@martl92: man stelle sich vor wie viele Leute Linux eine Chance geben würden wenn es Half-Life 3 nur für Linux gäbe :).
 
@divStar: siehe o6 - re:1! 2020 wechlse ich dann vlt zu BSD ;)
 
@martl92: ehrlich gesagt empfand ich Steam vorher auch als DRM-Gängelung. Aber inzwischen habe ich über 50 Spiele auf meinem Account und muss sagen, dass dort teilweise Deals dabei sind, die man so anderswo höchstens auf der Software-Pyramide hätte finden können. Und wenn ich dann noch die Humble-Bundles dazu zähle, bei denen z.B. auch "Darksiders 2 PTD edition" dabei war, die ich für 5 Euro bekommen habe, dann empfinde ich die Preise als fair und kann es zumindest theoretisch verstehen, dass die Rechte für die Nutzung der Software gekauft wurden - aber eben nicht die Software selbst. Klar hätte ich es gerne, dass ich mal ein Spiel abgeben kann usw. - aber das geht halt nicht. Bei Origin und z.B. dem PSN-Store sind die Preise jedoch astronomisch und teils noch höher als Retail - und das, obwohl keine Box, keine BD/DVD usw. hergestellt werden müssen. DAS ist einfach nur dreist. Aber auch bei Steam gibt es Spiele, die dann 50 oder 60 Euro kosten - wer die zu dem Preis bei Steam kauft, ist selbst Schuld.
 
@divStar: die antwort ist 8
 
@martl92: zumal Red Hat und Canonical beide gleichermaßen den Linux-Desktop beerdigt haben, als sie von jetzt auf gleich GNOME2 abgewürgt und GNOME3 und Unity durchgedrückt haben
 
@Der_da: Red keinen Schwachsinn. Erstens gibt es "den" Linux-Desktop nicht, zweitens setzt nur Canonical auf Unity, RH verwendet zwar als Basis Gnome 3 aber im Classic Mode und falls du die Fedora Distri meintest, die wird nur durch RH supported ist aber nicht direkt von RH. Drittens ist z. B. KDE älter als Gnome, hätte also wenn schon denn schon eher das Anrecht auf die Bezeichnung "der Linux-Desktop"...
 
@martl92: Was glaubst du wie die %-Anzeige bei Steam für Linux-Distributionen nach oben schnellen würde, wenn Half Life ³ oder GTA V ausschließlich für Linux erscheinen würden?
 
Also ich zocke seit Kurzem ja wieder UT2004, zwar nicht auf Linux, aber dort soll es ja auch laufen, hab ich gehört. Da dürfte es doch eigentlich kein allzu großes Problem sein, die Grafik noch ein bisschen aufzuhübschen und die Unreal Engine 3.5 zu nehmen, nicht?
 
@BloodEX: UNd das soll dann das "Killer-Game" sein?
 
@iPeople: Jop. UT2004 macht doch Spaß. ^^ Zudem gibt's ja auch bereits einige Klassiker von Valve für Linux. Muss nur noch mehr werden.
 
@BloodEX: Dein ernst? :D länger als 2 Stunden pro Monat hält man das doch nicht aus :)
 
@martl92: Ey! Nix gegen UT2004! :D Und nix gegen Instagib-CTF! :o :D
 
@BloodEX: Mit Nostalgie zum Erfolg?
 
@iPeople: Bei so manchen anderen Dingen scheint es ja auch zu klappen, auf "Vergangenes" zu setzen. :p
 
@BloodEX: Einige Klassiker? Valve hat inzwischen seinen ganzen Katalog bis auf CS:GO, Portal 2 und Left 4 Dead 1 auf Linux portiert. Wobei die ersten beiden sicherlich für SteamOS zurückgehalten werden und L4D1 nicht mehr kommen wird, da die Missionen ja in L4D2 auch spielbar sind.
Ich glaube insgesamt sind es schon fast 300 Spiele die spielbar sind und die großen Spiele kommen auch so langsam. Metro Last Light, Total War: Rome 2, Two Worlds. Bei GTuxTV auf YouTube sieht man gut was es alles gibt.
 
@PlayX: Na gut, dass es so viele Spiele sind, muss ich wohl verpasst haben. Ist schon eine Weile her, als ich das letzte Mal geschaut habe und da sind mir nur so "klassische" Spiele wie CS1.6 aufgefallen. Wenn es mittlerweile mehr Spiele gibt, umso besser. L4D2 hatte ich mir allerdings nie geholt, da sich die Zahl der Neuerungen gegenüber L4D1 doch etwas in Grenzen hielten. Außerdem ist das mit den Cuts immer so ne Sache...
 
@BloodEX: Geht mir auch so. Es gibt massig Zubehör. Angefangen von verschiedenen Spielmodi, Mutatoren für alles mögliche, sehr gut animierten Bots (wer kennt nicht "Effigy"), Waffen bis zum abwinken und viele neue Maps - vor allem mit detailreicher Innenarchitektur. Man muss nur im Netz etwas suchen. Spielspaß ohne Ende.
 
Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie daß eine solche Aussage ausgerechnet von Dice kommt, welche ihre Spiele ja soweit ich das sehe exklusiv auf DRM-Plattformen wie Origin oder Konsolen herausbringen. "Freiheit" steht bei denen jedenfalls für gewöhnlich ganz unten auf der Liste.
 
@Johnny Cache: Naja DICE (Ist übrigens eine Abkürzung, dh eigentlich groß zu schreiben) gehört halt seit Jahren zu EA, hat daher vermutlich wenig Auswahl an Publishern ^^ Schön ist es daher, dass sich angehörige solcher Firmen noch solche Aussagen trauen (auch wenn ich sie in diesem Fall nicht unterschreiben würde).
 
@Johnny Cache: Wenn's um die Freiheit geht keine Gebühren zahlen zu müssen (zb an Origin oder Konsolen) um Spiele breit releasen zu können dann ist sie ihnen doch plötzlich wichtig genug um zumindest wilde Theorien in den Raum zu werfen :)
 
ich glaub er spielt damit auf MANTLE an
 
@Zwu: Möglich... Ich denke aber ebenfalls, dass wenn man SPiele Multiplatformfähig macht sich Linux viel besser verbreiten würde (Insbesondere bei denen, die sich Windows immer [schwarz] besorgen und damit häufiger Probleme haben)
 
Ich aber sage Euch, es wird ein Spiel kommen und es wird... es wird... ah, der Nebel verzieht sich ... es wird eine 3 in der Versionsnummer haben ... und es wird ein großes Heulen und Klagen im Windows-Lager geben ... ;-)
 
@EmilSinclair: Wann denn endlich? 2020? Hätte momentan Mint auf der 2. Platte, aber wenn Valve nicht in die Gänge kommt, dann hilft mir das auch nicht viel. Die scheinen momentan ja andere Prioritäten zu setzen, als auf das was alle wollen...
 
@martl92: Ich sehe eine 14! Kein Ahnung was das bedeutet!
 
@EmilSinclair: Die Ankündigungen letzhin waren ja auch alle wieder nur ein Fake (leider). So wie alle in den letzten 5 Jahren... Schade aber ich hoffe die kommen langsam in die Gänge und halten dann auch die Erwartungen. Eine Enttäuschung bei HL3 kann man sich nicht erlauben und die Erwartungen sind sehr groß (zumindest bei mir)!
 
@EmilSinclair: na klar, valve würde nur um sein os zu pushen auf den groß teil seiner kunden sch...., träum weiter
 
@hellboy666: Nee, weil die nicht blöd sind. Sie werden aber HL3 zunächst auf SteamOS releasen. Mit gebührendem Abstand folgen dann Windows, PS4 und X-Box. Begründen kann man das mit notwendigen Optimierungen oder unzureichender Performance unter Windows, weil man es ja speziell für Linux entwickelt hat. Da wird die ganze Marketingmaschinerie anlaufen. Und das Ziel ist nicht das Spiel zu verkaufen sondern die Plattform. Valve will MS und Sony ärgern. Die wissen schon, dass man dazu etwas mehr braucht als einen neues OS und einen Controller...
 
@EmilSinclair: Du hast keine Ahnung von der Philosophie von Valve..
 
@EmilSinclair: ziemlicher Unsinn, da sich niemand wegen eines Spiels ein neues OS installieren wird und somit alle vorhandenen Spiele nicht mehr nutzen können. So viele Spieler, die nur Steam nutzen gibt es auch nicht und die Leute, die im Büro mit Windows arbeiten haben oft keine Lust dann daheim etwas anderes zu haben. Solange die Leute Steam nutzen, kann es Valve auch &$%"§%-egal sein auf welchem OS die Leute das nutzen, die Kohle rollt so-oder-so.
 
Und Killer Programme wie TuneUp fehlen ja auch ;)
 
@Menschenhasser: Hau ab mit TuneUp das ist der größte Dreck überhaupt ......
 
@oversoul: Ja sage ich ja!
 
@Menschenhasser: Die haben kurz vor Weihnachten leute entlassen und die Firma wurde an AVG Technologies verkauft.
 
@jediknight: Schweine!
 
@jediknight: waaaaaas? einfach leute entlassen? mein gott wie unmenschlich...
 
@Menschenhasser: Mit Ubuntu Tweak bzw. Bleachbit kannst du schon viel zerschießen. ;)
 
@pete2112: Blechbit gibt es auch für Windows. http://bleachbit.sourceforge.net/download/windows
 
@Rumbalotte: aber dann alles auswählen ;)
 
@pete2112: Das Bleachbit zerschießt aber nicht. Nur ist es Unsinn alles auszuwählen. Wenn beispielsweise kein Opera installiert ist, dann müssen auch keine Opera Verzeichnisse sauber gemacht werden. Wenn Passworte behalten werden sollen, dann ist es auch sinnvoll diese nicht zu löschen. Bleachbit ist längst nicht so schädlich wie TuneUp & Co.
 
@Menschenhasser: Nennt sich Shell.
 
@Menschenhasser: hahah :) Also das Programm hat sich nun wirklich den Zusatz "Killer" verdient =:)
 
Ich frage mich wieso manche so scharf sind auf Linux zu wechseln? Ich sehe gegenüber Windows eigentlich nur Nachteile. Die meisten Firmen entwickeln nun mal vorrangig für Windows. Bei Linux muss ich mir dann irgendwelche Alternativen suchen. Aber wieso sollte ich das tun, wenn doch alles auf Windows läuft. Ich habe ja mit Windows keine Einschränkungen und kann alles installieren was ich will.
 
@stargate2k: das ist ja eher als "alternative" zu verstehen. so quasi als kostengünstige lösung, jenseits von Windows. und nicht das Linux Windows komplett ersetzt. mac ist ja eher ne andere preiskategorie. aber wenn ich seh, wie hilflos manche schon im "bekannten" Windows sind, kann ich mir nicht vorstellen, dass sich da soviel tut in Richtung Linux. dahin wechseln würde ich auch nicht und ich habs schon mehr als einmal probiert.
 
@He4db4nger: Ja das reine OS ist kostengünstig das teure werden dann die ganzen Schulungen sein.
 
@Menschenhasser: Und Softwareschulungen für Windows-Programme gibt es kostenlos? Genauso wie die Windows-Lizenzen?
 
@Jean-Paul Satre: Nein das meine ich gar nicht. Sondern wie man das OS bedient also für diejenigen die sonst nie mit Linux in Berührung kamen.
 
@Menschenhasser: Wie bedient man denn Linux? Man klickt auf Buttons und tippt in Textboxen. Was anderes macht der Nutzer unter Windows auch nicht.
 
@Jean-Paul Satre: Nein mit Linux arbeitet man viel mehr mit TextBoxen womit viele nicht klar kommen.
 
@He4db4nger: Linux nebenbei und kostengünstige Alternative? Wie passt das zusammen?
 
@He4db4nger: was für ne Distri hast du denn gestestet??? vergleich mal die Installation von Software auf Windows und auf Ubuntu/Kubuntu... Windows: Software im Netz suchen, herunterladen, durch das Setup hangeln ggf. Adware rausschmeißen, fertig. Kubuntu: Software aus dem Programm-Pool aussuchen, Herunterladen und installieren LASSEN. Ich habe also bei Linux weit weniger Zeit für die Installation verschwendet, als z.B. bei Windows... ähnlich einfach funktioniert auch MacOS... da ist Windows viel Zeitintensiver, weil es keine automatischen Installationen gibt... nächster Punkt Systemupdate: Bei Windows gibt es den Patchday... bei Linux wird alles verteilt und kann auch direkt installiert werden. Wenn MS das auch so täte, wäre schon viel für die Sicherheit der Systeme getan, weil ich dann nicht einige Tage mit einer manuellen Notlösung umgehen muss...
 
@chippimp: meine spiele,progz,apps gibt es alle nicht für Linux (z.b. lightroom,vegas..) und auch nix vergleichbares, von daher stellt sich die frage nicht. ich hatte mal fedora 13 bzw. in dem Zeitraum,als das aktuell war, noch paar andere halt getestet. unterm strich sind die ja alle sehr ähnlich. wenn Microsoft jeden patch direkt raushauen würde, würden wieder alle rumheulen, dass ein update fehlerhaft ist und die systemadmins sowieso. Microsoft hat in gewissen bereichen eben eine Ausrichtung auf businesskunden und privatanwender, die nicht mal den patchday nutzen, jucken die updates sowieso nicht. und da ich eig. nur 1x mein System einrichte und nicht jeden tag iwas installier, ist dein softwarepool auch kein Vorteil für mich.. von daher.. da erspar ich mir das lieber, krieg von win8 alle treiber installiert (wie ist das bei Linux?) und fertig..^^
 
@He4db4nger: Linux drauf - läuft... ich musste hier auch nix nachinstallieren und das in ähnlicher Geschwindigkeit wie Win7 ;)
 
@stargate2k: Weil man bei Linux nicht von einem Hersteller abhängig ist. Oer glaubst du allen ernstes daß eine Firma freiwillig von Win7 auf Win8 wechseln würde wenn sie die Wahl hätte? Für deren Support und natürlich die allgemeine Effizienz wäre das schlicht ein GAU.
 
@Johnny Cache: Aber man ist nicht gänzlich unabhängig. Bei Windows kaufst Hardware, ist garantiert ein Treiber für Windows zu haben. Bei Linux musst Du hardwarelisten wälzen, un dann die passende Hardware kaufen. Unabhängig ist anders.
 
@iPeople: Es gibt kaum noch in einem normalen Haushalt zu findende Hardware, die unter Linux nicht läuft.
 
@Jean-Paul Satre: Diverse Anfragen in diversen Linuxforen sprechen da eine andere Sprache. Bei mir ist es schonmal ein TV-Stick von Haupauge, der absolut nicht von Linux unterstützt wird. Und da gibts einige.
 
@iPeople: Ist aber nicht so sehr ein Problem von Linux, wie Du denkst. Unterstützung muss da schon auch ein wenig vom Hersteller der Hardware kommen.
 
@localghost: Es ging um "unabhängigkeit", die auch bei Linux nicht gewährleistet ist, wie in re2 behauptet. Wo die Treiber letztlich herkommen, ist dem Anwender relativ Wurst.
 
@Jean-Paul Satre: Wenn ich schlafen geh, lass ich den Win8-Lappy einfach an... mir doch wurscht. Wenn ich das mit Ubuntu mach ist er sehr heiss und der Lüfter läuft als ob ich grad irgendwas auf Ultra spielen würde. Obwohl er ja eigentlich nichts gemacht hat. Das finde ich sehr kurios und ich möchte meinem kleinen Schatz hier nicht über Nacht Gaminglast aussetzen (obwohl sie ja nicht mal was macht, eigentlich o_0). Ist sicher nicht gut für sie, mhm. Vielleicht hat sie durch Ubuntu ihre Tage bekommen :o Naja, jetzt wieder Win8 drauf und leise, kühl, friedlich, stabil, etc. Sie mag kein Linux und ich mag sie nicht dazu zwingen. Ich hoffe das ist ok für dich ;P
 
@Ðeru: Ich kenne das auch. Mein Läppi lief unter Ubuntu auch irgendwie immer auf Vollast, die Lüfter kamen nie zur Ruhe.
 
@iPeople: Zum einen: TV-Sticks sind *keine* Allerwelts-Hardware, die findet man bei kaum jemanden im Haushalt. Zum anderen: Du musst ein Uralt-Modell haben. die Linux-Unterstützung für die Haupauge-Produkte ist relativ gut.
 
@Jean-Paul Satre: Hardware ist hardware. Und ein HTPC macht ohne TV-Stick keinen Sinn. Das Teil ist 3 Jahre alt und wurde noch nie unterstützt. Es spielt auch für meine Aussage keine Rolle, es bleibt eben dabei, erst gucken dann Hardware kaufen. DAs Selbe bei meinem Multi-Drucker. Er läuft zwar, auch das Scannen, aber auch nur eingeschränkt. Gibt nen Tollen Treiber für Linux, der aber 30 Dollar kostet und das Gerät voll unterstützt und sogar besser ist, als der Original Treiber unter Windows. Aber das ist nicht Sinn der Sache.
 
@iPeople: Das mit den Treibern ist bei Windows auch nicht anders. Die Hersteller garantieren die Treiber auch nur für die veröffentlichte Plattform, nicht aber für zukünftige Betriebssysteme. Dank Knebelverträgen welche den Einsatz des aktuellen oder vorherigen Betriebssystems vorscheiben kann es durchaus sein daß man auch unter Windows ohne Treiber dasteht, besonders jetzt wo die Releasezyklen verkürzt werden.
 
@Johnny Cache: Für "künftige " OS spielt auch gerade keine Rolle. Fakt ist, der Normaluser geht in den Laden und kauft ein Produkt und kann sich zu 99,9% sicher sein, dass es auf seiner Windowskiste läuft.
 
@stargate2k: Windows 8 ist beispielsweise ein sehr guter Grund, MS den Rücken zu kehren. Mal ganz davon abgesehen, dass MS API-Updates, obwohl sie reine Softwaregeschichten sind, älteren Windows-Betriebssystemen vorenthält, um die Leute auf die neue Version zu zwingen. Zuerst bei DirectX 10, nun bei DirectX 11.1 und 11.2.
 
@stargate2k: Viele Vorteile für Endnutzer sind einfach in der Architektur bedingt - beispielsweise durch Paketmanager zur schnellen Installation von Anwendungen inklusive Abhängigkeiten (keine GTK oder .NET-Installer herunterladen), keine automatischen Updater die im Hintergrund laufen müssen und die Möglichkeit, soviel oder so wenig Anwendungen auf der Maschine zu haben, wie man benötigt. Es ist damit einfach etwas komfortabler.
Man hat auch die Freiheit der Benutzeroberflächenwahl, und auch eine große Auswahl an unterschiedlichen Bedienkonzepten (Gnome, XFCE, KDE, awesome wm, i3...).
Klar geht dabei auch bei Updates häufiger mal etwas kaputt, aber da muss man eben entscheiden ob man eher der Ubuntu-, Fedora-, Arch- oder Gentoo-Typ ist.
 
@stargate2k: Warum gibt es denn so viele unterschiedliche Automarken? Mehr als VW ist doch gar nicht erforderlich. Warum sollte man ein anderes Auto außer VW fahren wollen? Wer will das überhaupt?
 
@stargate2k: Niemand sagt dir was du tun sollst. Gibt halt Leute die tragen ihr leben lang die selbe Unterhose, und andere, die nicht fragen "wieso sollte ich das tun?", sondern einfach mal neues ausprobieren und sich die Frage dann versuchen selbst zu beantworten.
 
@stargate2k: Erst mag es Anfangs wenig bringen aber wenn man mal Dinge wie die Shell, ein Window Manager wie KWIin oer auch den Paket Manager zu schätzen weis will man nicht mehr zurück und hat eher ein Gegenteiliges Problem.
 
@stargate2k: Linux bietet Dir sehr viel mehr Freiheiten, allerdings kann das auch zu einer Last werden. Unter Windows bekommst Du Deine updates automatisch, Treiber sind inzwischen auch kein Problem und alles funktioniert wie es soll. Bei Linux fängt es ja schon damit an dass Du wählen musst welche Distri mit welcher GUI Du nutzt, Dann hast Du quasi die Wahl bei jedem kleinen Tool Dir erstmal das richtige auszusuchen. Es dauert eben bis Du "Dein" Linux gefunden hast. Das Gegenteil davon ist Apple, es befreit Dich von den meisten Wahlmöglichkeiten, was einigen Leuten sehr zu gefallen scheint. Wenn man sich nicht mit dem PC beschäftigen mag sondern es nur funktionieren soll, ist Linux derzeit nicht ganz die richtige Adresse. Es braucht de facto eine DAU-Distri welche semi-automatisch durch die wichtigsten Schritte führt und vieles was bei Linux normal ist tief im System versteckt, denn was der Anwneder nicht sieht verwirrt ihn nicht. Später kann man ja immer noch darauf zugreifen. Wenn dann noch Leute mit der Win8-Oberfläche respektive Bedienung unzufrieden sind, der Support für Win7 ausläuft und "die Killerapp" rauskommt, hat Linux eine reelle Chance im Massenmarkt bewusst wahrgenommen zu werden.
 
Mehr Linux und weniger Apple.
 
@jediknight: Jep wenn man die Wahl zw. Linux und Mac hat dann sollte man zu Linux greifen.
 
@Menschenhasser: Würde ich so nicht unbedingt unterschreiben, ich mag eigentlich beide Betriebssysteme. Aber generell sollte man Linux z.B. auch als Alternative zu einer illegalen Windows-Kopie in Betracht ziehen.
 
@Der_da: Allein der Schutz vor der NSA sollte man auf Windows und Mac verzichten.
 
Da fehlt noch ein wenig mehr als nur ein Spiel, selbst wenn es HL3 heißen würde - wer von den jungen Leuten kennt die Serie überhaupt noch? Die AMD Treiber sind bis heute ein Witz und von X-beliebiger Peripherie fange ich erst gar nicht an.
 
Linux fehlt eine Treiberarchitektur. Die Architektur für Grafiktreiber ist zum Beispiel ein miserabler Witz und dass die ABI sich ständig ändert, ist da keine Hilfe. Außerdem waagerechte Kompatibilität. Warum ändern sich auch die Usermode-Bibs immer wieder mal?
 
@Kirill: ABI?
 
@Der_da: Application Binary Interface. Bei Linux gehen alte Treiber mit neuen Kernel/Mesa/X-Versionen zwar immer wieder, allerdings erst nach dem Recompilieren. Entweder ist GCC wirklich so beschissen, wie diese Tatsache vermuten lässt, oder die Kernel-/Mesa-/X-Entwickler schlampen extrem. Bei C++ kann ich noch verstehen, dass die ABI mit jeder neuen Compilerversion geändert wird. Aber bei C sollte das eigentlich nicht schwer sein, die ABI im Quellcode festzukloppen.
 
@Kirill: Die Kernel entwickler sehen Teriber als Teil des Kernels und begründes es damit. Man muss Treiber nur zwischen x.x Versionen nur neu bauen, bei Minor Updates fällt dies aus. DIe Api ist hingegen Stabil. Das Problem trifft allerdings eh nur CCS Module die eh eine Grauzone sind.
 
@Thaodan: Ich weiß, das die API stabil ist. Zumindest im gewissen Rahmen. Die ABI ist es aber mal absolut gar nicht.
 
@Kirill: Soll sie wie ich erklärt habe auch nichht.
 
@Thaodan: Und wie ich erklärt habe, ist es ein Problem.
 
@Kirill: Eines das aber wieder bei der Lösung andere Probleme bringt und auch selbst wenn das Grundproblem nicht löst: das Linken von nicht GPL kompatiblem Code ist illegal.
 
@Thaodan: Welches Linken? Im wesentlichen kann man drei Arten untscherscheiden.
 
@Kirill: Generell jedes, dynamisches ist nur bei LGPL mit inkompatiblem Code erlaubt bzw. statisches auch wenn LGPL mit Linking Exception.
 
@Thaodan: Loadtime oder Runtime?
 
@Kirill: ka allgemein halt.
 
@Thaodan: Hm. Krass. Überrascht mich irgendwie, wie man mit Freiheit auf den Fahnen ein derart vernageltes System schaffen kann.
 
@Thaodan: Die Lizenzen sind halt inkompatibel.
 
@Kirill: Danke für die Erklärung. Das ist quasi das, was ich zu tun habe, wenn ich den Nvidia-Treiber neu installieren muss, wenn der Kernel aktualisiert wurde (bzw. ein neues Nvidia-Paket passend zum Kernel geladen wird, wenn man debian-non-free oder Ubuntu laufen hat). Das ist dann wohl historisch bedingt: Linux als Open Source System hat eben den Vorteil, dass alle Programme mal eben neu kompiliert werden können, weil die Quellen verfügbar sind.
 
@Der_da: Das ist wohl eher idealistisch bedingt. Es ist kein wirkliches Geheimnis, dass diversen Leuten nicht-quelloffene Treiber die Galle hochsteigen lassen.
 
Die Dice Entwickler labern nur noch MIST.
 
Wörtliche Übersetzungen englischer Texte sind schon witzig ^^ Und Dice = DICE.
 
@martl92 Da hast du aber etwas verpasst http://store.steampowered.com/livingroom/SteamOS/?l=german
Ihre Steamkonsole wird auf Linux basieren.
Davon abgesehen: schon wieder der Durchbruch von Linux auf dem Desktop. Wie oft war das jetzt? Habe es selbst jahrelang genutzt - als Hauptsystem und Windows als "Spielekonsole" - und immer gehofft es wird besser. Aber wenn es voran ging, hat man es irgendwann mit Schwung wieder eingerissen. Ein Mandriva mit KDE 3.5 war schon konkurrenzfähig. Tja und dann kommt pulsaudio, GRUB 2, HAL, KDE 4.0 (eine Frechheit was Aaron Seigo damals abließ) Jetzt das rumgebastel mit verschiedenen Display-Servern und Desktopumgebungen die Niemand will. Nichts gegen Weiterentwicklung aber sie sollte dann wenigsten bei den wichtigsten Parts den Alphastatus verlassen haben.
Persönlich glaube ich nicht das sich die Erfolgsgeschichte von Android (benutzt teilweise den Linuxkernel) für Linux auf dem Desktop wiederholt. Im Oktober 2008 erschienen und spätestens 2010 war Android mehr als nur ein bißchen Konkurrent als Handysystem. Da müßte Steam schon die gleiche Rücksichtslosigkeit gegenüber den Linuxentwicklern fahren wie Google und sich in Nichts aber auch gar Nichts reinreden lassen (die Betonköpfe vom Gnomeentwicklerteam sind legendär) und ihr Ding durchziehen. Aber wer weiß... Schön wäre es wenn es eine Alternativen mehr zu Windows 8.x geben würde.
 
Da muss sich Herr Gustavsson aber beeilen. Wie viele anderen Analysten sagen, und wie es uns HTML5 ja schon seit Jahren verspricht, geht der Trend in Richtung Browserbasierter Spiele. (Meinen Erfahrungen nach auch, aber vielleicht spiele ich ja auch die falschen Spiele) Es mag Ausnahmen geben, aber wenn das meiste Geld mit Browserspielen gemacht wird, wen interessiert da das jeweilige OS?
 
@Lastwebpage: Naja das betrifft aber im wesentlichen die "billig" Spiele, und billig beschreibt hier nicht unbedingt die Kosten für den Spieler. Ganz besonders die Abzock-MMOs, die wie Pilze aus dem Boden schießen und mit F2P werben. Mir fällt auf Anhieb nicht mal ein browserbasiertes komplexeres Spiel ein, was man empfehlen könnte.
Bei Minigames sieht das anders aus, aber die gibts auch für jedes Smartphone, jede Konsole und jeden Desktop.
 
@crmsnrzl: Nöö.. empfehlen kann ich auch kein einziges. Ist aber dann doch die Frage, ob die Spielehersteller wirklich gute Spiele oder maximalen Gewinn machen wollen. Es gibt sicherlich Serien wie Halo, Counterstrike, Doom,... da wird man nicht, ohne gewaltige Qualitätseinbußen, auf eine browserbasierte Version wechseln können. Auf der anderen Seite, ich denke schon dass das Ende der Fahnenstange von Browserbasierten F2P Spielen noch lange nicht erreicht ist, da werden noch so einige kommen.
 
@Lastwebpage: Ich denke, hoffe und bete, dass sich das alles wieder relativiert. Der Casualgamermarkt muss doch auch mal übersättigt sein.^^ Die Next-Gen-Konsolen beflügeln hoffentlich den Gamingmarkt und ziehen die Desktops mit. Man muss nur einen Weg finden die Pseudo-F2P-Seuche loszuwerden, was allerdings schwer wird. Leider.
 
für mich fehlt nicht das killerspiel sondern das killerargument. warum sollte ich von einem OS zu einem anderen wechseln wenn ich einigermassen zufrieden bin und sich halt ein standard etabliert hat? mit brachialer performance oder killerfeatures kann sich da was tun. aber nicht mit einem oder mehreren grossen spielen. den meisten leuten ist das OS in relation zu den darauf laufenden anwendungen ziemlich egal. das wird so oft vergessen. ich würde im jahr 2013 sogar sagen das sich die ganzen OS zu wichtig nehmen. früher in den zeiten des bluescreens war ein stabiles OS noch harte arbeit. heute läuft doch alles. und ich rede da nicht nur von windows. meine aussage gilt selbstverständlich nur für den home bereich. valve macht das gleiche. auf der einen seite bringen sie mit steam und steam big picture alles was man am pc mit windows braucht, auf der anderen seite hoffen sie auf den erfolg der steam...wie auch immer man sie nennen darf. ich verstehe noch nicht wie sie hoffen können, damit erfolg zu haben. ich würde es ihnen gönnen, vielleicht werde ich noch überrascht. zur zeit weiss ich gar nicht warum ich statt steam controller und windows mit big picture den weg zu linux finden sollte.
 
@Matico: linux ist einfach komplett anpassbar im gegensatz zu windows, was wohl ein wesentlicher grund für die steambox und linux ist. zum anderen nehmen sich die betriebssysteme überhaupt nicht zu wichtig. ich finde dass es RICHTIG ist, wenn jeder wählen kann und nicht aufgrund einer software an ein system gebunden wird und genau darin stimme ich dieser news zu, dass games ein WESENTLICHER grund dafür sind, dass man momentan noch an windows gebunden ist. ich für mein teil sehe keinen grund (sollten alle meine spiele unter linux laufen) bei windows zu bleiben. es gibt so einige dinge die mich momentan an windows stören, die ubuntu z.b. einfach besser löst. z.b. das softwarecenter/updates (es ist noch einiges mehr).
 
@Matico: Naja, ich fühle mich unter Windows (insbesondere XP, 7 gefällt mir schon weit besser und 8 .... naja ;-)) irgendwie eingeschränkt in meiner "Bewegungsfreiheit" und muss mich an die Gegebenheiten von Windows anpassen. Unter Linux ist es genau umgekehrt: Dort kann ich das UI an meine Bedürfnisse anpassen. Aber mir ist natürlich bewusst, dass es darauf im Mainstream nicht ankommt. Im Mainstream wollen die Leute ein System, dass sofort läuft ohne es noch konfigurieren zu müssen, aber das findet man unter Linux mittlerweile auch!
 
@seaman: Wem etwas am UI von Windows nicht passt, kann das sich ebenfalls anpassen, man hat nur nicht für alles eine "Klickibunti" GUI. Man muss, je nach dem, was man erreichen will dann eben auch mal die Komandozeile ausgraben, etwas wovor es dem Windows-Nutzer im allgemeinen graut.
Um das Windows UI zu verändern muss kaum mehr Energie investieren als beispielsweise bei Ubuntu. Ich hab schon einen Win7-Rechner gesehen der komplett auf Explorer und Taskbar verzichtet hat, zu Gunsten anderer Lösungen. Gemessen an der Nutzerbasis von Windows macht das natürlich keine Sau. Aber dass es nicht gehen würde oder es generell zu schwer wäre ist nicht der Grund.
 
Wenn wir von frei verfügbaren Distris reden (nicht von spezialisierten wie bspw. Steam-OS eines wird/ist), dann muss *nix in seinen vielen Variationen erst noch einiges in Verwendbarkeit und Anwenderfreundlichkeit lernen. Selbst Ubuntu ist da noch meilen (oder wieder seit diesen neuen Gnome-Abklatsch) weit von entfernt. Ein gelernter Admin... ja dieser wird sein System nach reichlicher Fummelarbeit am Laufen haben (so wie meiner-einer). Aber ein Standard-Windows-und-Konsolen-Nutzer der von dem was hinter der Oberfläche steckt nichts weiß oder nichts wissen will, für dem ist ein *nix schlichtweg NIX.
 
@Stefan_der_held: Komisch, ich habe Linux bei meiner kleinen Schwester und nem guten Freund auf die Laptops installiert und ihnen eine 10 Minütige Einführung gegeben. Da gab es dann noch ein paar mal kleinere Nachfragen aber ansonsten höre ich da nie eine Beschwerde. Ganz im Gegenteil, sie haben sich bei mir bedankt für das problemfreie System. - Für die Meisten Benutzer ist das größere ändern der Benutzeroberfläche vollkommen unnötig, sie entscheiden sich für einen Desktop der ihnen gefällt und leben damit. Windows Benutzer können ja nicht mal groß etwas ändern, warum sollten sie damit dann bei Linux anfangen?
 
@trødler: ABER: hätten sie's auch selber installieren und anpassen können? Meinem Onkel hab ich ebenfalls ein Linux installiert, das übersichtlich ist und der gewohnten Windows-Umgebung einigermaßen ähnelt (nicht optisch, aber von der Bedienung halt ...). Da ich MATE verwende (denn mit GNOME 3 kriege ich das nicht hin und XFCE so wie LXDE sind für mich nur schlechte Witze), musste ich das verwendete Debian Wheezy mit ausgeprägtem Wissen (ich betreibe drei meiner Linux PCs ebenfalls mit Wheezy und MATE) anpassen. Richtig ist, solange man jemanden hat, der einem hilft, ist Linux sehr leicht zu bedienen und eignet sich sehr für Unbeholfene. Aber ohne fremde Hilfe ist's für Normalos momentan alles andere als eignet.
 
@Der_da: Naja, so kann man das aber nicht pauschalisieren. Seit ich auf dem Notebook meines Vaters von Windows 7 auf Ubuntu 12.04 (mit Unity) umgestellt habe, hat sich mein Supportaufwand fast halbiert. Und das kann ich nach fast 1,5 Jahren durchaus mit Gewissheit sagen! Windows ist bei weitem nicht so benutzerfreundlich wie es gerne dargestellt wird, aber es hat halt den "Vorteil" (wenn man es so nennen will/kann), dass es aufgrund der Monopolstellung fast jede erdenkliche Software dafür gibt und die meisten Hardwarehersteller Windows bevorzugt behandeln.
 
@Der_da: Die Installation von Linux ist doch nun wirklich kein Problem, das kann jeder der Auch Windows installieren kann. Kniffelig wird es ja nur wenn man Dual Boot einrichten möchte. Installiert habe ich Linux Mint 13 mit Mate bei meinem Freund und Xubuntu 12.04.2 bei meiner Schwester. Angepasst habe ich bei den beiden Systemen gar nichts. Ich habe ihnen gezeigt wo sie welche Programme finden und wie sie mittels des Software Centers neue Software hinzufügen können, falls sie das möchten.
 
@trødler: Xubuntu hab ich auch bei jemandem installiert, es gab keine Beschwerden bisher ... aber wie gesagt, für mich wäre das eigentlich nichts
 
@Stefan_der_held: Also mittlerweile halt ich die großen Distris für anwenderfreundlicher als zb Windows 8, dass eine komplett neue Oberfläche einführte ohne Tutorial o.ä. für seine nicht grad intuitive Steuerung. Und ich würd behaupten dass -grade- Standarduser mit Linux gut beraten sind, also die, die eh nichts groß installieren und machen und nur wollen dass der Monitor und das Internet laufen. Ich zb bin bisher (unter anderem) nicht auf Linux umgestiegen weil ich es immer hinkrieg durch zuviel Rumgefummel und anpassen und rummachen bei gleichzeitigem Linux-Noob-Level es irgendwann zu schrotten. Aber ich würd mal sagen dass bestimmt 80% aller User sogar mit dem zufrieden sein würden, was Linux an Tools schon von Haus aus installiert.
 
Für viele Anwender ist Windows nur noch zum Zocken da. Ein einziges Killer-Spiel für Linux ändert daran nichts, zumal man davon ausgehen kann, dass 'das eine Spiel' auch für Windows kommen würde. Alle PC-Spiele (oder ein Großteil) müssten auch für Linux veröffentlicht werden, nicht nur eins oder womöglich zwei. Vielleicht traut sich auch ein Hersteller die Schiene zu fahren, ein Spiel für Konsolen und nur Linux rauszubringen. Dann erst wäre Linux die Alternative zu Windows 8. Aber auch hier hat Linux das Problem, dass es sich auch auf die Fahnen schreibt, es liefe auf älteren Rechnern. Ältere Rechner - ältere Spiele - ähm, Moment, die gab es ja bisher ebenfalls nur für Windows und die laufen auch immer noch nur unter Windows - u.a. auch unter Windows 8.
 
@Der_da: ggf reicht auch ein Vorsprung...... Wenn nun Valve die "Blue Box" ankündigt, wo dann Portal 3 und HL2 EP3 drin wären. Und dann die Linux/SteamOS Fassung vor der Windows-Version wreleased erden würde (1 Monat? 2?) ...........tja, das gäbe wohl einen kleinen Schub/Chance ;)
 
Linux fehlt mehr. Und zwar Hardware-Hersteller, die regelmäßig ihre Treiber aktualisieren bzw. überhaupt Linux-Treiber veröffentlichen. Mit zwei Asus Produkten habe ich Probleme (Wlan Karte und Soundkarte).
 
@ephemunch: Das Problem was du da ansprichst steht aber im direkten Zusammenhang mit dieser News hier!!! Wenn mehr Spiele (auch grafisch und spielerisch aufwendigere) für Linux erscheinen dann würden auch die Hardwarehersteller immer mehr Aufmerksamkeit in ihre Kompatibilität zu Linux stecken. Einer muss mal anfangen, ansonsten bleiben "wir" immer am selber Punkt stehen!
 
@ephemunch: Saubere Treiber: stimmt.... aber oft aktualisiert werden brauchen die nicht. Wäre schon, aber ich komme mit meinem 3 Jahre alten Latop auch mit alten Treibern und aktuellen Spielen klar. Und das Zusammenspiel von Hardware/OS/Treiber hat Valve hoffentlich im Hinterkopf gehabt beim SteamOS/-Box
 
Persönlicher Linux Erfahrungsbericht:
Also ich bin vor wenigen Wochen von Windows zu Linux gewechselt (Desktop). Das erste was mir auffiel: Keine Herstellerseiten aufsuchen und Treiber downloaden/installieren sondern es lief direkt alles. Das mag daran liegen, dass in einem Desktop eher Standardhardware verbaut wird als z.B. in einem Laptop. Dann direkt über den Paketemanager alles installiert was nötig war und Windows ist inzwischen nur noch als Gaming OS für die wenigen Spiele, die ich Spiele, die nicht unter Linux laufen (nativ/Wine) auf einer 2. Platte :P Also als bisher lebenslanger Windows-Nutzer war ich wirklich positiv überrascht, und habe den Umstieg problemlos geschafft. Man sollte dem Ganzen erstmals eine Chance geben, denn natürlich ist es eine große Umstellung. Aber selbst bei Windows 8 haben Leute geflamed, da sie mit den "großen" Änderungen nicht klar gekommen sind. Für mich war erstmals die neue Designentscheidung für Windows 8(.1) und die NSA/Microsoft Geschichte der finale Anstoß zum Umstieg. Weiterhin fehlte mir insgeheim schon immer die Möglichkeit zur Personalisierung des OS.
 
@SuperDuperDani: Ich hab auf meinem Desktop leider nur negative Erfahrungen mit Linux machen können. Genauer gesagt kam ich nicht mal in Linux rein. Auf der Live-DVD hat alles so weit funktioniert. Also installiert das Ganze und ich kam nicht mal über die Anmeldung hinweg. Entweder frierte das Bild ein, oder es wurde mir nur ein schwarzer Bildschirm angezeigt. Nach (gefühlt) stundenlangem rumprobieren inkl. komischer Konsolenbedienung hatte es dann mal irgendwann geklappt. Bis ich aktuelle Grafiktreiber aus dem Paketmanager installieren wollte. Das hatte bewirkt, dass sich offenbar der Desktop abgeschossen hat und Linux schon wieder gar nicht starten wollte in einer grafischen Benutzeroberfläche. So macht eben jeder seine eigene Erfahrungen. :-)
 
@RebelSoldier: Welche Distribution hattest du den getestet? Und welcher Grafikkartenhersteller sitzt in deinem PC? Ich habe z.B. von ATI bisher nur schlechtes gehört, zumindest wenn man nicht die langsamen Standardtreiber nutzen möchte. Wobei Nvidia mit Fedora19 bei mir auf Anhieb lief und das sogar unter ähnlichen/gleichen Frameraten wie Windows :D
 
@SuperDuperDani: Ich hatte Ubuntu getestet. Und als Grafikkarte werkelt eine nVidia GTX680 in meinem Rechner. Was ich gerade vergessen hatte zu schreiben: Die ursprünglichen Probleme mit der Installation entstanden wohl durch das UEFI-BIOS meines Mainboards wie ich rausgefunden hatte (trotz empfohlener Einstellungen).
 
@SuperDuperDani: Bein Windows 7/Windows 8: wie oft muss man da denn noch Herstellerseiten aufsuchen und Treiber runterladen? oO Hab ich seit Jahren nimmer... Einstecken -> fertig.. Inklusive Drucker, EOS, Handy, whatever...
 
@Slurp: z.B. mein USB3 Port, Gamepads und WLAN Stick liefen nicht auf Anhieb. Aber ansonsten hast du natürlich auch Recht, der Rest wurde bei mir auch inzwischen ohne Probleme erkannt (wobei die Treiber der Hersteller, vor allem beim Chipsatz/Grafikkarte, meist aktueller/besser sind)
 
Was haben die jetzt alle mit Linux...Win 8.1 ist doch ein ideales gaming System vor allem weil die X BOX ONE den Kernel von Windows 8 benutzt und man super optimierte Umsetzungen bekommen wird...
 
@TalebAn76-GER-: Naja, da gibt es aber noch so einige Vorteile, die Linux in der Theorie bietet.
Zum Beispiel ist Windows - auch der entschlackte Win8 Kernel - noch um einiges Schwerfälliger als der Linux Kernel.
Außerdem ist Linux i.d.R. kostenlos, bei Windows muss man aber mindestens alle Sechs Jahre so einige Kröten Richtung Microsoft rüberdrücken, ansonsten wird das System zunehmend unsicherer.
Jedoch muss ich hier auch vorweg nehmen: Linux wird wahrscheinlich erheblich weniger sicher als es bisher ist, da dann mehr Malware für Linux entwickelt wird, d.h. man wird mit der Zeit auch unter Linux nicht drumrum kommen, Antivirensoftware zu installieren.
 
Linux und spielen??? lol - wenn ich mir alleine die Umsetzung des Treiber-Supports für dieses OS ansehe, dann muß ich bei diesen Prognosen "herzhaftest" lachen - die haben noch einen weeeeeeiten Weg vor sich ;-))
 
@Zonediver: "die" sind in diesem Fall aber die Grafikkartenhersteller. Solange sie keine guten Treiber anbieten oder zumindest öffentlich dokumentierte Schnittstellen für andere Entwickler, wird sich dies leider nicht ändern. Ich hoffe jedoch sehr, dass das SteamOS einen Trend starten wird, damit zumindest die Plattform Linux auch bzgl. Treiberentwicklung attraktiver wird.
 
@Zonediver: Tja, Fortschritt bzw. Weiterentwicklung hat auch immer etwas mit "Mut haben" zu tun. Einer muss den ersten Schritt machen und dann werden alle anderen folgen, sofern derjenige der den ersten Schritt gemacht hat alle anderen ebenfalls überzeugen kann! Valve ist derzeit auf dem besten Weg, was auch die Treiberentwicklung von nvidia und AMD zeigt! Natürlich haben sie noch einen langen Weg vor sich, aber das Engagement von Valve aber auch von vielen Indie-Entwicklern zeigt bereits jetzt Resultate!
 
In der Zeit wo ihr hier rundiskutiert habe ich 3 Windows-Partitionen und 5 Linux-Distibutionen installiert und eingerichtet. lach++
Soll DICE doch BF5 exklisiv open source für Linux coden bzw. die Einnahmen der kommerziellen Strecke in den Open Souce Killer Kracher stecken. Sry aber mit dem Hintergrund den DICE hat(te) kann man das Argument sehr gut verstehen und eine solche Welle würde andere Hersteller zum Überlegen bringen mehr große Titel gleichzeitig für Linux zu veröffentlichen aber ich denke auf der anderen Seite die wollen alle ihre Scheine sehen und wenns darum geht bekommt man es kostenlos oder bekommt es trotzdem kostenlos, wenn man versteht was ich meine. ^^
 
Dann kommen tatsächlich alle meine lieblingsgames für linux. Klickibunti ich komme
 
GTA 5 only für Linux! so da habt ihr euer Killergame! :D was denkt ihr wie viele auf linux wechseln wenn sie das bekannt machen? xD
 
@djmichael16: Niemand, der das OS halbwegs kennt - wäre ja dämlich!
 
@djmichael16: würde niemals so gut laufen wie auf Windows. Glaub mir DirectX is ausgereift und performant wie Sau!
 
@legalxpuser: Und da OpenGL ja so unausgereift ist ist es ja auch nur die API für professionelle Grafikanwendungen. :D
 
@Fonce: möglich ja... Trotzdem DX hat sich in Spielen längst etabliert, warum also umsteigen seitens der Entwickler?
 
@legalxpuser: Weil für alle Plattformen außer Windows und XBox eh OpenGL genutzt wird? Also PS(OGL ES), Android(OGL ES), OSX(OGL), Linux(OGL), FreeBSD(OGL) und außerdem läuft OpenGL auch unter Windows. Wegen einer Plattform soll man also DirectX als Basis nehmen? Das ist doch totaler Quatsch, den anscheinend so langsam auch die Entwickler einsehen...
 
GTA V für Linux. Keine Windows Version. Das würde ein deutlichen Schub geben denke ich.
 
@Smilleey: Nur sind die Softwareschmieden Wirtschaftsunternehmen und keine Idealistenbuden...das betrifft alle "Killergames". MS hatte bei der XBOX/Halo halt den Punkt, es kam beides aus einer Hand und das eine hat dem anderen Geschäft genutzt...das ist bei Linux/Windows Spieleports aber für die Softwareschmieden nicht gegeben, warum sollte sie das auch interessieren? Nur aus reinem Idealismus?
 
Es liegt an den zig Distributionen und an guten Treibern das Linux im Privatbereich da ist wo es ist.
 
Hehe das Argument zieht nicht, warum hat sich Steam durchgesetzt doch nicht weil HL2 das Killergame war sonder weil es sich sonst garnicht hat spielen lassen. Davon geredet, dass es ein Linux only killer game braucht hat hier auch niemand. Ich wüsste auch garnicht was ich mit Linux machen sollte, was mache ich mit den tausenden alten Spielen? Wine ne kopie anstatt das Orginal nee!
 
Nutze Linux seit Jahren und es ist einfach nur ge**!! Windows friste bei mir ein kümmerliches Dasein. Einfach zu aufwändig, schwerfällig, vermüllt, ohne das man irgendetwas macht. Linux läuft wie geschmiert, sichere Quellen im Paketmanager runden das ganze ab. Da muss sich Microsoft oder der Apfel mächtig ins Zeug legen um das zu toppen. Ich bin ganz froh, dass unter linux nicht jeder Schrott läuft.
 
Wenn die Leute spätestens seit PRISM und Co. tatsächlich erst noch ein Spiel brauchen, um aufzuwachen, ist eh schon alles zu spät. Dann haben sie noch lange nicht verstanden...
 
@starship: das Problem ist doch weniger das os was genutzt wird sondern die onlinedienste die auch unter Linux gleichermaßen genutzt werden würden
 
Wer Wine nutzen soll mal den Patch http://bugs.winehq.org/show_bug.cgi?id=11674#c263 von ausprobieren dieser erhöht die Performance bei Anwendungen die Dx3D nutzen um einiges, meine PKGBUILD ist hier wenn jemand Arch nutzt: https://github.com/Thaodan/thaopkgs/tree/master/wine-multimedia
 
Schlimm wenn die Linux Version einfach zurück gezogen wird (siehe Blizzard).
 
@Thaodan: Der Linux Port existiert intern noch. Die haben halt keine Lust sich mit dem Support für dutzende Distributionen rum zu schlagen. Steam unterstützt ja offiziel auch nur Ubuntu 12.04 jeder der was anderes nutzt macht das auf eigene Gefahr. Und wer mal in die Foren schaut bei Spielen stößt bei Linux Bugs oft auf Probleme, die von anderen Distributionen her rühren oder schlichtweg von Problem die man gar nicht hätte wenn die Leute mal kurz die Mindestanforderungen lesen würden. Wenn ein Spiel OpenGL 3.3 vorrausetzt und man aber den open Source Treiber nutzt der nur 3.1 kann, dann muss man keine Fragen stellen, warum denn bitte das Spiel nicht startet. Und das wird immer mehr werden und auf so etwas will Blizzard sich halt nicht einlassen, was ich auch gut verstehen kann.
 
@PlayX: Um den Support geht es denen nicht der Port ist aus einer Zeit in den es in Pubkto Nutzerfreundlichkeit und Fortschritte noch viel schlechter aussah. Man unterstützt einfach die 4 grössten Distros: Red Hat (Fedora), SuSE und Debian/Ubuntu und gibt an welche mit min/max Versionen an Libs man will, so macht es außer Steam jeder (siehe zb. Oilrush oder Humble).Steam umgeht die Distro größtem Teils (siehe Steam Runtime). Das Problem ist halt das Ubuntu ganz gern aus der Reihe tanz und was die Nutzer Zahl angeht zwar was aus macht aber im Endeffekt nicht bringt da Ubuntu in der Entwicklung nichts zu sagen hat ( die geht nähmlich von Red Hat, SuSE und der Community aus). Ein weiteres Problem mit Ubuntu ist das die Pakete oft sehr stark gepatced sind.
 
@Thaodan: Wenn Steam auf anderen Distributionen als Ubuntu Probleme macht, braucht man das aber auch nur Valve melden und die Fixen das. Inoffiziell wird eigentlich für alle Distributionen unterstützung gegeben, man muss die Fehler nur melden. https://github.com/ValveSoftware/steam-for-linux
 
@Fonce: Ja da Distributionen wie Arch zwar nie genau ein Setup haben aber dennoch immer Aktuell und Patchfrei sind und somit die Probleme von "morgen" auf zeigen und manchmal mal von den Usern auch Lösungen aus gehen.
 
So lange Linux den User am Ende doch immer wieder dazu zwingt, sich auf die Ebene der Command Shell zu begeben und Config-Files auf Textebene zu manipulieren, so lange wird das mit dem Mainstream garantiert nix werden. Auch die verschiedenen Distributionen mit den jeweils speziellen Eigenheiten verhindern einen Massenumstieg. Nötig wäre DAS EINE Linux-System, welches sich wirklich ausschließlich per GUI bedienen und insbesondere auch vollständig konfigurieren lässt, eben auch Einstellungen von Hardwarekomponenten und seien sie noch so exotisch.
 
@Hobbyperte: Omg, wieder so einer der meint man könnte jede Art der konfiguration sauber über eine GUI lösen :D Nur zur Info, auch bei Windows kann man nicht alles über eine GUI konfigurieren! Und wie bitte sollte "DAS EINE" Linux den aussehen? Wir schaffen also eine Distribution, die alles besser machen will wie die vorherigen...? Ja, genau das war z.b. das Ziel von Ubuntu, Mint usw... Da verschiedene Personen nun einmal verschiedene Meinungen haben, kann es nicht "DAS EINE" Linux geben! Die von dir angesprochenen Eigentheiten, sind wenn man sich auskennt sowas von minmal und meist trivial das es überhaupt nicht relevant ist! Wenn z.B. die Teams für die Treiber Entwicklung für die Windows und Linux Version gleich groß wären, würde es auch hier keinerlei Probleme geben. Auch würde es weit weniger Probleme geben, wenn Linux und nicht Windows auf deren Testsystemen laufen würde(z.b. einer der Hauptgründe für ACPI Probleme, da die Linux Implmentierungen sich nach dem Standard richten, die Hersteller aber nicht und die Windows Implmentierungen einfach Workarounds enthalten ums ans laufen zu bekommen)
 
@Fonce: Natürlich kann nie wirklich alles per GUI gelöst werden. Im Hinblick auf eine Massenverbreitung bezieht sich diese Anforderung auf all das, was eine Mehrheit der Benutzer an ihrem Betriebssystem einzustellen hat. Treiber sind da nicht nur bei Neuinstallationen ein sehr wichtiger Punkt. Woran es da bei Linux hapert hast Du gerade selbst gut beschrieben... Aus eigener Erfahrung möchte ich als Beispiel die Konfiguration einer Lüftersteuerung hinzufügen, welche nicht ohne Bearbeiten von textbasierten Config-Files auskam ! So etwas tut sich der Normalnutzer auf keinen Fall an, bzw. ist gar nicht dazu in der Lage und bleibt daher lieber bei Windoof... welches sich ja auch weiter entwickelt hat, wenn man an die Konfigurationen der System.ini und Co denkt, wo seiner Zeit oft nachjustiert werden musste, was per GUI nicht klappte. Ganz vom dereinst noch zugrunde liegenden DOS mit seiner Config.sys etc. zu schweigen...
 
@Hobbyperte: Die Lüftersteuerung ist zum einen nichts an dem der Großteil der Nutzer arbeiten wird, zum anderen ist das für mich eher etwas was Sache der Hardwarehersteller ist(Integration ins das BIOS/EFI) und dazu kommt, das man dafür natürlich eine GUI anbieten könnte, aber nicht als notwendig angesehen wird.(Unter anderem wegen meinem zweitem Punkt)
 
@Fonce: dem Endanwender ist es völlig wurscht wer bei der Entwicklung wofür verantwortlich zeichnet, er/sie möchten/brauchen ein komfortabel bedienbares System ... Das Problem mit der Lüftersteuerung ergab sich im Übrigen eben gerade dadurch, das diese per BIOS nicht funktionierte! Kann man natürlich als "Einzelfall" abtun, es treten jedoch immer wieder mal solch "einzelne Fälle" in Erscheinung und dann kann (und will) der Normalnutzer sich nicht stundenlang mit Dokumentationen beschäftigen um letztlich eine Textdatei zu editieren.
 
@Hobbyperte: Mag ja sein das es dem Endanwendet egal zu sein scheint, aber es ist doch nicht zielführend hier jemandem den schwarzen Peter zuzuschieben, der nichts verbockt hat. Wenn die Lüftersteuerung im BIOS nicht funktionierte, dann sollte man sich beim Hersteller beschweren und nicht anderen Leuten sagen das sie die Fehler anderer beheben sollen. Sowas wäre doch völlig absurd! Ich beschwere mich doch auch nicht bei Microsoft wenn der Duckerhersteller keinen Treiber für die neuste Windows Version liefert oder?
 
@Fonce: Es geht ja auch nicht darum die Fehler anderer zu beseitigen, sondern nur darum ein bedienungsfreundliches Gesamtsystem zu schaffen ... natürlich kann Linux nichts für fehlerhafte Hardware. Doch am Beispiel der Lüftersteuerung tut sich doch folgende Frage auf: Warum kann ein solches Tool für Linux nicht oder nicht vollständig per GUI konfiguriert werden ? Während ähnliche Tools unter Windows keine Chance hätten viele Anwender zu finden, müsste man sie auf die Gleiche Weise, per Textdatei konfigurieren... möglicherweise hat das nicht zuletzt etwas mit den Schnittstellen der GU-Interfaces für Linux zu tun ??? Wenn man das OS und dessen GUI mal streng voneinander trennen will ...
 
Das gibt es längst: xskat, das beste Skatspiel aller Zeiten, gibt es nur für Linux! Und es ist auch auf älteren PCs lauffähig!
Mein Fazit: Da nicht einmal xskat einen Linux-Boom auslösen konnte, ist alle Hoffnung verloren.
 
Ich glaube nichts wurde häufiger und öfter prophezeit, als der Durchbruch von Linux, und wann es soweit sein wird. Nichtmal der Weltuntergang.
 
@ZwoBot1102: Diese Prophezeiungen kommen aber interessanter Weise nicht aus dem Linux Lager ;)
 
@Fonce: Ja. Vielleicht ist man dort, was die Einschätzung der Lage angeht, etwas realistischer ;)
 
@ZwoBot1102: Und zum anderen interessiert es die meisten auch nicht wirklich. Es ist mehr ein "wäre schön wenn wenn es so wäre, aber da meine Sachen laufen ja eh...". Auch geht es ja nicht um Linux im allgmeinen, da über alle Systeme gesehen ist Linux Marktführer, sondern um den Desktop.
 
Ich finde es zu schön wie sich jetzt hier Leute in den Kommentaren eine Meinung über Linux Systeme bilden wollen, nur weil sie mal 10 Minuten ein Linux neben Windows installiert hatten. Die häufigsten Kritikpunkte sind ja scheinbar, Hardware XY oder Software XY läuft nicht. Das kann ich auch ohne weiteres so unterschreiben. Aber das gleiche Problem hat man bei MacOS ja auch. Da kannst du auch nicht in den Laden laufen und dir jede TV Karte holen. Wenn man wirklich Linux nutzen will, dann muss man seine Hardware halt auch passend zusammen stellen. Klar wenn jemand gerade Umsteigen will ist das Ein Problem. Aber dann muss man nicht Linux verteufeln und sagen des System ist mist, sondern den Hardwarehersteller, weil dieser keinen Linux Support bietet. Aber wenn man ein wenig Zeit in die Suche steckt, wird man für jede Art von Hardware auch ein Produkt finden was auch mit Linux läuft.
Das viel Professionelle Software wie Photoshop. Premiere, CAD, und was weiß ich nicht alles unter Linux nicht laufen stimmt. Aber ich denke mal Menschen die diese Software wirklich nutzen um damit zu Arbeiten und dise somit auch legal auf ihrem Rechner haben werden eh Arbeit und Privat sehr gut trennen und sich eh Steam nicht auf ihrem Produktivsystem für die Arbeit installieren oder so. Also müssen die halt einen Win Rechner für die Arbeit nutzen weiterhin und im privaten kann man ja dann Linux nutzen. Ich muss im Büro auch Windows nutzen und mich stört das auch nicht.
Ich kann nur immer wieder den Kanal GTuxTV auf YouTube empfehlen.
 
@PlayX: So sieht es aus! Muss auf der Arbeit auch Windows nutzen, auch wenn ich hier lieber ein Linux einsetzen würde, benötige ich dort nun mal ein paar Dinge die wir nur für Windows haben. Privat hingegebn nutze ich Windows nur als Spielestarter für die spiele für die es keine Linux Version gibt und den Rest mache ich unter Linux(Wenn Linux Version von einem Spiel vorhanden spiele ich es auch unter Linux)
 
@PlayX: da ist was dran. Diese Problematik wird aber auch dadurch mit verursacht, das man schon ziemlich gezielt suchen muss um einen neuen PC oder Notebook zu finden, welches mit Linux als OS zum Verkauf angeboten wird. Und genauso muss man im Vorfeld gut recherchieren ob es für eine Hardware auch (passende) Linux-Treiber gibt, welche allzu oft nicht direkt vom Hardware-Hersteller bereit gestellt werden... Alles in allem ist es eine sehr beachtenswerte Leistung, wie viele Geräte von Hause aus von Linux unterstützt werden, zum großen Durchbruch genügt das aber leider nicht ... nebst der Umstellung auf andere Software-Anwendungen ist es der Computer-Käufer /-Nutzer heutzutage eben gewöhnt, das sein Drucker, Monitor, Scanner, TV-Karte vom OS unterstützt wird ... wenn gleich dies nicht mal in jedem Falle für die Windows-Welt zutrifft (bspw. unterstützung für SCSI-Scanner seit Vista)
 
@Hobbyperte: Jede Hardware wird von Linux unterstützt (oder zumindest 95%) solange sie sich an Standard hält (EFI und ACPI Implementationen sind da Kandidaten die das oft nicht erfüllen).
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