Vibrierende Fenster: Werbung "direkt in den Kopf"
Der Pay-TV-Anbieter Sky und die Werbeagentur BBDO führen derzeit letzte Tests mit einer neuen Werbemethode durch, die die Marketing-Botschaften der Fernsehbetreiber mit Hilfe von vibrierenden Zugfenstern direkt "in die Köpfe" von erschöpften Fahrgästen bringen soll.
Das "Talking Window" genannte Konzept nutzt laut der BBC das Prinzip der sogenannten Bone Conduction. Dazu will man die Fenster von Nahverkehrszügen mit einem kleinen Gerät versehen, das sie in nicht wahrnehmbare Schwingungen versetzt. Lehnt ein müder Zugpassagier seinen Kopf dann an das Fenster, werden die Schwingungen über die Knochen zum Gehörgang transportiert und somit nur für diese eine Person hörbar.
Ein ähnlicher Ansatz wird auch bei speziellen Kopfhörern genutzt, die wegen ihrer wasserdichten Natur auch unter Wasser eingesetzt werden können. Auch bei Googles Augmented-Reality-Brille Glass und medizinischen Hörhilfen wird dieser Ansatz verwendet, weil einer der Vorteile darin besteht, dass die Ohren vollkommen frei bleiben und man sämtliche Umgebungsgeräusche ungehindert wahrnehmen kann.
BBDO zufolge will man die "sprechenden Fenster" möglichst rasch im Zuge von Werbekampagnen in Deutschland einsetzen, sollte Sky das Konzept nach letzten Tests tatsächlich adaptieren wollen. Die Zielgruppe sind laut einem jüngst veröffentlichten Werbevideo unter anderem erschöpfte Pendler, die sich davon durchaus gestört fühlen könnten.
Laut einem Sprecher von BBDO wurden die "Talking Windows" in München und Aachen bereits erfolgreich erprobt. Neben der ausschließlichen Verwendung zu Werbezwecken könne man das System auch nutzen, um zum Beispiel Informationen zum Wetter, dem Nahverkehr oder auch Musik "auszustrahlen". Noch soll Sky nicht endgültig entschieden haben, ob man die Kampagne tatsächlich umsetzen will.
BBDO hat nach eigenen Angaben keine Pläne, die "sprechenden Fenster" außerhalb von Deutschland einzuführen. Beim Branchentreff der Werbebranche in Cannes Lions wurde der Ansatz Ende Juni bereits präsentiert und ausgezeichnet.
Ein ähnlicher Ansatz wird auch bei speziellen Kopfhörern genutzt, die wegen ihrer wasserdichten Natur auch unter Wasser eingesetzt werden können. Auch bei Googles Augmented-Reality-Brille Glass und medizinischen Hörhilfen wird dieser Ansatz verwendet, weil einer der Vorteile darin besteht, dass die Ohren vollkommen frei bleiben und man sämtliche Umgebungsgeräusche ungehindert wahrnehmen kann.
BBDO zufolge will man die "sprechenden Fenster" möglichst rasch im Zuge von Werbekampagnen in Deutschland einsetzen, sollte Sky das Konzept nach letzten Tests tatsächlich adaptieren wollen. Die Zielgruppe sind laut einem jüngst veröffentlichten Werbevideo unter anderem erschöpfte Pendler, die sich davon durchaus gestört fühlen könnten.
Laut einem Sprecher von BBDO wurden die "Talking Windows" in München und Aachen bereits erfolgreich erprobt. Neben der ausschließlichen Verwendung zu Werbezwecken könne man das System auch nutzen, um zum Beispiel Informationen zum Wetter, dem Nahverkehr oder auch Musik "auszustrahlen". Noch soll Sky nicht endgültig entschieden haben, ob man die Kampagne tatsächlich umsetzen will.
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