UK: Premier fordert Pornofilter für öffentliche WLANs
Die britische Regierung arbeitet weiterhin an Möglichkeiten, Pornographie möglichst aus dem digitalen Leben zu verbannen. Der Premierminister persönlich schaltet sich dabei in die Angelegenheit ein.
Laut einem Vorstoß von David Cameron soll verhindert werden, dass Nutzer an öffentlich zugänglichen Hotspots die Möglichkeit erhalten, auf pornographische Inhalte im Netz zuzugreifen. Dies geschieht natürlich unter dem Gesichtspunkt, dass diese ja auch von Kindern für den Zugang zum Internet genutzt werden könnten, die dann mit entsprechendem Content konfrontiert würden.
Wörtlich strebt Cameron laut einem Bericht des Telegraph an, ein "gutes, sauberes WiFi" im öffentlichen Raum vorzufinden. Wie er ausführte, sollen sich Eltern sicher sein können, dass sie ihre Kinder bedenkenlos über offene WLANs mit ihren Smartphones und Notebooks online gehen lassen können. "Wir wollen in Cafes und sonstwo sicherstellen, dass die Menschen darauf vertrauen können, an öffentlichen WLAN-Standorten Dinge nicht zu sehen bekommen, die sie nicht präsentiert bekommen sollten", so Cameron.
Hinter dem Projekt steht eine massive Lobbyarbeit von Kinderschutz-Organisationen, die zumeist einen konservativen und religiösen Hintergrund haben. Diese üben schon länger auch direkt Druck auf die Provider aus, ihre Netzwerke mit entsprechenden Filtersystemen auszustatten. Aktuell ist allerdings nicht klar, wer bei den öffentlichen Hotspots die Verantwortung übernehmen soll - die Provider oder aber die Betreiber von Cafes oder Hotels.
Den Vertretern der Kinderschutz-Verbände ist dies allerdings recht egal. "Wir würden jede der längst überfälligen Lösungen begrüßen. Der öffentliche Zugang zum Internet ist eine moderne Realität und wir müssen einen Weg finden, mit diesem zunehmenden Problem umzugehen", erklärte John Carr, Chef des Dachverbandes Children’s Charities Coalition on Internet Safety. In der Organisation herrscht die Annahme vor, dass Minderjährige zunehmend öffentliche WLANs nutzen, um an Pornographie zu kommen, da den Eltern für die heimischen Netzwerke immer bessere Kinderschutz-Systeme zur Verfügung gestellt werden.
Wie Car weiter ausführte, habe er kein Problem damit, dass Einrichtungen, die ohnehin nur Erwachsenen zugänglich sind, weiterhin Zugang zu Pornographie ermöglichen - wie etwa Casinos. Allerdings ist es durchaus umstritten, welche Orte von einer Filter-Verfügung ausgenommen werden sollten. Insbesondere Hotels stehen hier in der Diskussion.
Wörtlich strebt Cameron laut einem Bericht des Telegraph an, ein "gutes, sauberes WiFi" im öffentlichen Raum vorzufinden. Wie er ausführte, sollen sich Eltern sicher sein können, dass sie ihre Kinder bedenkenlos über offene WLANs mit ihren Smartphones und Notebooks online gehen lassen können. "Wir wollen in Cafes und sonstwo sicherstellen, dass die Menschen darauf vertrauen können, an öffentlichen WLAN-Standorten Dinge nicht zu sehen bekommen, die sie nicht präsentiert bekommen sollten", so Cameron.
Hinter dem Projekt steht eine massive Lobbyarbeit von Kinderschutz-Organisationen, die zumeist einen konservativen und religiösen Hintergrund haben. Diese üben schon länger auch direkt Druck auf die Provider aus, ihre Netzwerke mit entsprechenden Filtersystemen auszustatten. Aktuell ist allerdings nicht klar, wer bei den öffentlichen Hotspots die Verantwortung übernehmen soll - die Provider oder aber die Betreiber von Cafes oder Hotels.
Den Vertretern der Kinderschutz-Verbände ist dies allerdings recht egal. "Wir würden jede der längst überfälligen Lösungen begrüßen. Der öffentliche Zugang zum Internet ist eine moderne Realität und wir müssen einen Weg finden, mit diesem zunehmenden Problem umzugehen", erklärte John Carr, Chef des Dachverbandes Children’s Charities Coalition on Internet Safety. In der Organisation herrscht die Annahme vor, dass Minderjährige zunehmend öffentliche WLANs nutzen, um an Pornographie zu kommen, da den Eltern für die heimischen Netzwerke immer bessere Kinderschutz-Systeme zur Verfügung gestellt werden.
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Christian Kahle
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