Apple veröffentlicht iOS 6.1.3, Jailbreak geschlossen
Das Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino hat gestern Abend eine neue Version seines mobilen Betriebssystems iOS veröffentlicht. Nummer 6.1.3 schließt einige Lücken, darunter vor allem jene, die für den Evasi0n-Jailbreak notwendig sind.
Wer ein iPhone mit einem so genannten Jailbreak betreibt, sollte die Finger von dieser Aktualisierung lassen, da diese Modifikation der Firmware nach Installation von iOS 6.1.3 nicht mehr funktioniert. Wie 'The Next Web' berichtet, wird dabei das für Evasi0n verantwortliche Hacker-Team "evad3rs" auch bei vier von sechs geschlossenen Lücken von Apple offiziell als Entdecker geführt.
Derartige Schwachstellen oder Bugs sind für eine Jailbreak-Modifikation notwendig, da sie es erlauben, die System-Partition eines iOS-Geräts zu öffnen. Mit einem Jailbreak ist es vor allem möglich, Anwendungen, die nicht im Apple-eigenen App Store geführt werden, zu installieren.
Diese Lücken sind zwar nicht zwangsläufig oder automatisch große Bedrohungen für die Sicherheit, Apple muss sie aber natürlich dennoch stopfen. Dabei ist es allerdings nicht unbedingt üblich, dass Hacker bzw. Jailbreaker in den 'offiziellen Patch-Notes' angeführt werden.
Laut den Hinweisen zur iOS-6.1.3-Veröffentlichung werden den evad3rs-Mitgliedern folgende Bugs zugeschrieben: CVE-2013-0977 betrifft eine dyld-Lücke, mit der ein lokaler Nutzer unsignierten Code ausführen kann. CVE-2013-0978 schließt eine Kernel-Lücke, CVE-2013-0979 spricht den Lockdown an, bei einer Wiederherstellung per Backup können hierbei Benutzerrechte beliebiger Dateien verändert werden. Schließlich wird evad3rs noch CVE-2013-0981 zugeschrieben, es ist eine Schwachstelle im Zusammenhang mit USB.
Die zwei Lücken, die nicht von evad3rs entdeckt worden sind, behandeln zudem die Möglichkeit den Sperrbildschirm umgehen zu können (CVE-2013-0980), die sechste Lücke (CVE-2013-0912) hat mit WebKit-Code zu tun, den man sich über manipulierte Webseiten einfangen kann.
Derartige Schwachstellen oder Bugs sind für eine Jailbreak-Modifikation notwendig, da sie es erlauben, die System-Partition eines iOS-Geräts zu öffnen. Mit einem Jailbreak ist es vor allem möglich, Anwendungen, die nicht im Apple-eigenen App Store geführt werden, zu installieren.
Diese Lücken sind zwar nicht zwangsläufig oder automatisch große Bedrohungen für die Sicherheit, Apple muss sie aber natürlich dennoch stopfen. Dabei ist es allerdings nicht unbedingt üblich, dass Hacker bzw. Jailbreaker in den 'offiziellen Patch-Notes' angeführt werden.
Laut den Hinweisen zur iOS-6.1.3-Veröffentlichung werden den evad3rs-Mitgliedern folgende Bugs zugeschrieben: CVE-2013-0977 betrifft eine dyld-Lücke, mit der ein lokaler Nutzer unsignierten Code ausführen kann. CVE-2013-0978 schließt eine Kernel-Lücke, CVE-2013-0979 spricht den Lockdown an, bei einer Wiederherstellung per Backup können hierbei Benutzerrechte beliebiger Dateien verändert werden. Schließlich wird evad3rs noch CVE-2013-0981 zugeschrieben, es ist eine Schwachstelle im Zusammenhang mit USB.
Die zwei Lücken, die nicht von evad3rs entdeckt worden sind, behandeln zudem die Möglichkeit den Sperrbildschirm umgehen zu können (CVE-2013-0980), die sechste Lücke (CVE-2013-0912) hat mit WebKit-Code zu tun, den man sich über manipulierte Webseiten einfangen kann.
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