Sony gelingt der Sprung in die Gewinnzone nicht

Sony, Logo, Silber Bildquelle: Sony
Dem japanischen Elektronikkonzern Sony ist es auch im letzten Quartal - entgegen der Erwartungen - wieder nicht gelungen, durch die bereits länger andauernden Sanierungen endlich wieder schwarze Zahlen zu schreiben.
Wie das Unternehmen heute mitteilte, betrug der Nettoverlust im letzten Jahresviertel 194 Millionen Dollar. Die Analysten hatten im Vorfeld hingegen mit einer Zahl in dieser Größenordnung gerechnet - allerdings in schwarzen Zahlen. Trotzdem gibt man im Sony-Management die Hoffnung nicht auf, zum Jahresabschluss im März zum ersten Mal seit fünf Jahren über einen Zeitraum vom zwölf Monaten hinweg einen Gewinn ausweisen zu können.

Positiv ist immerhin anzumerken, dass es langsam nach oben geht. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Verlust mit 338 Millionen Dollar noch deutlich höher. Außerdem konnte im operativen Geschäft nach einem Verlust von 20 Millionen Dollar im letzten Jahr nun ein Überschuss von 379 Millionen Dollar ausgewiesen werden. Der Umsatz kletterte leicht um 1,9 Prozent auf 20,1 Milliarden Dollar.

Das größte Problemfeld Sonys bleibt dabei das Geschäft mit Fernsehgeräten. Während dieses durch den harten Preiskampf auf dem Weltmarkt ohnehin in der Krise steckte, kam nun die abfallende Kaufkraft in Europa und den USA als weiterer negativer Einfluss hinzu. Die Verkaufsziele für das laufende Geschäftsjahr mussten daher von 15,5 Millionen auf 14,5 Millionen Stück nach unten korrigiert werden.

Das Sony-Management bemüht sich daher, die Konzentration verstärkt auf mobile Endgeräte, Spiele und das digitale Imaging zu legen. Allerdings ist auch hier das Geschäft alles andere als einfach. Im weltweiten Vergleich ist nämlich die Yen-Währung relativ stark, was Exporte in Regionen mit krisengebeutelten Währungen schwer macht. Dies trug unter anderem dazu bei, dass der Umsatz in der Spiele-Sparte um 15,8 Prozent auf 1,85 Milliarden Dollar zurückging. Sony, Logo, Silber Sony, Logo, Silber Sony
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