Telekom: Mobiles Internet bringt kräftiges Plus

Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Isp Bildquelle: Deutsche Telekom
Die Deutsche Telekom konnte ihren Umsatz im zweiten Quartal wegen eines schwachen US-Geschäfts und geringeren Einnahmen im deutschen Mobilfunknetz zwar kaum verbessern, ihre Gewinn aber trotzdem ausbauen. Das geht aus den heute vorgelegten Bilanzen hervor.
So verzeichnete der Konzern im letzten Jahresviertel Einnahmen in Höhe von 14,38 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht dies einem Rückgang des Umsatzes um 0,7 Prozent. Trotzdem konnte der Gewinn im Tagesgeschäft auf 614 Millionen Euro ausgebaut werden, was ein satter Zuwachs um 76,4 Prozent ist. Das Problem sind allerdings notwendige Abschreibungen auf T-Mobile USA, deren Verkauf nicht gelang. Netto sank der Gewinn dadurch letztlich um 13,9 Prozent auf 819 Millionen Euro.

"Wir halten unser Wort und liefern dem Markt mit sehr soliden Zahlen Verlässlichkeit", erklärte René Obermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. "Natürlich gibt es weiterhin Herausforderungen für uns, aber gerade im Vergleich mit unseren Wettbewerbern schlagen wir uns sehr ordentlich."

Positiv wirkte sich demnach der Rückgang der Sondereinflüsse im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr um rund zwei Drittel auf 0,2 Milliarden Euro aus. Größter Einzelfaktor waren die im zweiten Quartal 2011 verbuchten Rückstellungen für Vorruhestandsregelungen in Deutschland.

Ein starkes Wachstum beim IPTV-Angebot Entertain prägte das zweite Quartal in Deutschland. Die Zahl der Nutzer kletterte auf 1,8 Millionen, das waren 40,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Allein im zweiten Quartal entschieden sich den Angaben zufolge mehr als 100.000 Neukunden für den Service.

Die Kundenbasis bei den Mobilfunkvertragskunden erhöhte sich im abgelaufenen Quartal um 464.000. Der Großteil dieser Neukunden entfiel allerdings auf das Segment der Wiederverkäufer, die geringere Durchschnittsumsätze je Kunde liefern. Erneut auf ein Rekordtief sank die Zahl der Anschlussverluste. Sie belief sich zwischen April und Juni auf 236.000. Das waren 20 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Das Wachstum bei den mobilen Datenumsätzen hält an. Im zweiten Quartal ergab sich hier ein Plus von 19 Prozent auf 484 Millionen Euro. Inzwischen entfallen damit 29 Prozent des Durchschnittsumsatzes je Kunde auf mobile Daten. Vor einem Jahr hatte dieser Wert noch bei 24 Prozent gelegen. Deutsche Telekom, Telekom, Isp Deutsche Telekom, Telekom, Isp Deutsche Telekom
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren11
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 00:00 Uhr tax 2017 (für Steuerjahr 2016 / Frustfreie Verpackung)
tax 2017 (für Steuerjahr 2016 / Frustfreie Verpackung)
Original Amazon-Preis
12,98
Im Preisvergleich ab
10,95
Blitzangebot-Preis
7,59
Ersparnis zu Amazon 42% oder 5,39

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Tipp einsenden