Google AMP: Open-Source-Projekt soll mobile Seiten beschleunigen

Google, Mobiles Internet, Artikel, AMP Bildquelle: AMP
Unter dem Namen AMP wurde eine neue Open-Source-Initiative vorgestellt, mit der das Laden von Webseiten vor allem auf mobilen Geräten deutlich beschleunigt werden soll. Zum Start sind Partner wie Twitter und LinkedIn aber auch Verlage wie der Guardian und Zeit Online mit an Bord.

AMP soll Artikel & Co schneller machen

Facebook hatte im Mai diesen Jahres ein neues Format für redaktionelle Inhalte angekündigt: "Instant Articles". Jetzt wurde unter dem Namen Accelerated Mobile Pages, kurz AMP, ein Projekt vorgestellt, das ganz ähnlichen Zielen folgt. Indem der benötigte Code reduziert wird, will man dafür sorgen, dass Nutzer vor allem mit mobilen Geräten deutlich schnellere Ladezeiten bei "statischem Content wie Artikeln" erwarten können. Wie in einem ausführlichen Beitrag auf der offiziellen Homepage der Initiative zu lesen ist, will man in ersten Tests, die auf einem Nexus 5 Smartphone mit 3G Verbindung durchgeführt wurden, eine "Leistungssteigerung von 15 bis 85 Prozent" erreicht haben.

Accelerated Mobile Pages (AMP)Accelerated Mobile Pages (AMP)Accelerated Mobile Pages (AMP)Accelerated Mobile Pages (AMP)

AMP geht unter anderem aus der Digital News Initiative hervor, in der Verlage und andere Medienvertreter seit April dieses Jahres Gespräche mit Google führen. Aktuell verzeichnet das Projekt über 30 Mitglieder, dabei unter anderem die BBC, Financial Times, die Frankfurter Allgemeine, der Guardian, Zeit Online oder das Wall Street Journal. Unter der Überschrift "technologische Partner" sind auf der offiziellen Homepage neben Google Dienste wie Twitter, Pinterest, WordPress und die Business-Plattform Linkedin zu finden.

Open-Source für flotte Ladezeit

Wie Golem in seinem Bericht zu dem neuen Projekt schreibt, werden Inhalte weiterhin auf den Servern der Teilnehmer verbleiben - ein entscheidender Unterschied zu Diensten wie Facebooks "Instant Articles", wo die Artikel in geschlossenen Bereichen liegen. Die Auslieferung soll dann per "AMP HTML" über die Server von Google beschleunigt werden.

Das AMP-Netzwerk soll seinen Teilnehmern außerdem natürlich die Möglichkeit bieten, Werbung und Analyse-Tools in verschiedenen Formaten auszuliefern. Man sei sich bewusst, dass "Werbung und Analyse wichtige Elemente der Monetarisierung im Web sind". Diese geschäftlichen Interessen wolle man mit dem Projekt wieder "mit einem guten Nutzererlebnis in Einklang bringen".

Die Technik hinter AMP ist Open-Source, der entsprechende Code kann auf Github eingesehen werden. Wie die Macher zum Schluss ihrer Mitteilung betonen: "Nichts an diesem Projekt ist in Stein gemeißelt." Man darf auf jeden Fall gespannt sein, ob sich AMP zu einem gesunden Vertriebskanal für Artikel & Co. entwickeln kann. Google, Mobiles Internet, Artikel, AMP Google, Mobiles Internet, Artikel, AMP AMP
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