Internet-Firmen suchen derzeit Berufseinsteiger
Die digitale Wirtschaft in Deutschland verzeichnet aktuell eine große Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften. Vor allem Berufseinsteiger mit einem Hochschulabschluss können auf dem Arbeitsmarkt der Online-Branche profitieren, teilte der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) heute mit.
Die drei Fachbereiche Projektmanagement, Informationstechnologie und Marketing/Vertrieb verzeichnen den größten Bedarf an qualifizierten Berufsanfängern. Fast drei Viertel der Unternehmen geben dabei an, Schwierigkeiten bei der Suche nach geeigneten Fachkräften zu haben.
Vor allem Berufseinsteiger mit einem Hochschulabschluss können auf dem Arbeitsmarkt der digitalen Wirtschaft profitieren. 76 Prozent der bei einer Umfrage befragten Unternehmen suchen verstärkt Hochschulabsolventen. Hingegen liegt der Bedarf an Auszubildenden mit einem fertigen Abschluss bei nur 41 Prozent der Unternehmen deutlich niedriger.
Die Unternehmen spüren bei der Suche nach geeigneten Kandidaten die Folgen des allgegenwärtigen Fachkräftemangels. Über 71 Prozent der befragten Unternehmen nennen das Fehlen erforderlicher Kompetenzen als häufigsten Grund für den Mangel qualifizierter Berufseinsteiger. Für rund 65 Prozent liegt ein weiterer Grund in der zu geringen Ausbildungszahl an Berufsanfängern.
Für Hochschulabsolventen ist es weitgehend unerheblich, ob es sich bei dem letzten Studienabschluss um einen Abschluss mit Bachelor, Master oder Diplom handelt. Wirtschaftswissenschaftler werden am meisten von den Unternehmen gesucht (82 Prozent), gefolgt von Absolventen aus Informatik- bzw. Technikstudiengängen (74 Prozent). Über die Hälfte der Befragten (51 Prozent) hat zudem einen mittleren bis hohen Bedarf an Sozialwissenschaftlern. Im direkten Vergleich ist der Bedarf an Grafikern/Designern mit 38 Prozent der befragten Unternehmen insgesamt geringer.
Es sind aber bei weitem nicht nur die rein fachlichen Befähigungen, die für die Firmen eine Rolle spielen. Auch die klassischen Soft Skills gehören zu den wichtigen Auswahlkriterien: Soziale Kompetenz (96 Prozent), Umsetzungskompetenz (95 Prozent) sowie mentale Kompetenz (94 Prozent) zählen für die befragten Unternehmen zu den zentralen Schlüsselqualifikationen von Berufsanfängern.
Bevorzugt suchen über 80 Prozent der Unternehmen diejenigen Berufseinsteiger, die bereits Praxis- bzw. Berufserfahrung anhand von Praktika oder Studentenjobs vorweisen können. Mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) sehen in Sprachkenntnissen eine hohe bis sehr hohe Bedeutung, für rund 45 Prozent zählt die Reisebereitschaft und Mobilität zu den wichtigen Anforderungen. Auslandserfahrung wird dagegen nur von einem Viertel der Unternehmen als bedeutsam befunden (24 Prozent).
Vor allem Berufseinsteiger mit einem Hochschulabschluss können auf dem Arbeitsmarkt der digitalen Wirtschaft profitieren. 76 Prozent der bei einer Umfrage befragten Unternehmen suchen verstärkt Hochschulabsolventen. Hingegen liegt der Bedarf an Auszubildenden mit einem fertigen Abschluss bei nur 41 Prozent der Unternehmen deutlich niedriger.
Die Unternehmen spüren bei der Suche nach geeigneten Kandidaten die Folgen des allgegenwärtigen Fachkräftemangels. Über 71 Prozent der befragten Unternehmen nennen das Fehlen erforderlicher Kompetenzen als häufigsten Grund für den Mangel qualifizierter Berufseinsteiger. Für rund 65 Prozent liegt ein weiterer Grund in der zu geringen Ausbildungszahl an Berufsanfängern.
Für Hochschulabsolventen ist es weitgehend unerheblich, ob es sich bei dem letzten Studienabschluss um einen Abschluss mit Bachelor, Master oder Diplom handelt. Wirtschaftswissenschaftler werden am meisten von den Unternehmen gesucht (82 Prozent), gefolgt von Absolventen aus Informatik- bzw. Technikstudiengängen (74 Prozent). Über die Hälfte der Befragten (51 Prozent) hat zudem einen mittleren bis hohen Bedarf an Sozialwissenschaftlern. Im direkten Vergleich ist der Bedarf an Grafikern/Designern mit 38 Prozent der befragten Unternehmen insgesamt geringer.
Es sind aber bei weitem nicht nur die rein fachlichen Befähigungen, die für die Firmen eine Rolle spielen. Auch die klassischen Soft Skills gehören zu den wichtigen Auswahlkriterien: Soziale Kompetenz (96 Prozent), Umsetzungskompetenz (95 Prozent) sowie mentale Kompetenz (94 Prozent) zählen für die befragten Unternehmen zu den zentralen Schlüsselqualifikationen von Berufsanfängern.
Bevorzugt suchen über 80 Prozent der Unternehmen diejenigen Berufseinsteiger, die bereits Praxis- bzw. Berufserfahrung anhand von Praktika oder Studentenjobs vorweisen können. Mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) sehen in Sprachkenntnissen eine hohe bis sehr hohe Bedeutung, für rund 45 Prozent zählt die Reisebereitschaft und Mobilität zu den wichtigen Anforderungen. Auslandserfahrung wird dagegen nur von einem Viertel der Unternehmen als bedeutsam befunden (24 Prozent).
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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