Preissenkungen fürs Mobilfunk-Roaming stehen fest
Die zuständigen Stellen in der EU haben eine abschließende Entscheidung über die weitere Absenkung der Gebühren für das Mobilfunk-Roaming im europäischen Binnenmarkt getroffen. Bereits in diesem Sommer müssen die Mobilfunkbetreiber demnach die Preise weiter reduzieren.
Die EU-Kommission ist schon länger mit dem Thema beschäftigt. Aber auch das EU-Parlament legte kürzlich einen eigenen Vorschlag vor, der deutlich stärkere Preisobergrenzen beim Roaming festlegen sollte. Allerdings konnte man sich damit nicht vollständig durchsetzen. Immerhin steht nun aber ein Modell im Raum, das bald in Kraft treten kann.
Es bedarf nun zwar noch der Zustimmung des EU-Parlamentes, die allerdings als recht sicher gilt. Immerhin hat sich der zuständige Ausschuss mit auf die nun vorliegende Regelung geeinigt. So werden die neuen Preisobergrenzen letztlich schon am 1. Juli Wirkung zeigen können. Dann folgt die erste Stufe der Preissenkungen, weitere folgen in den kommenden Jahren.
Am meisten werden Nutzer profitieren, die häufiger im EU-Ausland Datenverbindungen nutzen wollen oder müssen. Hier sind die Preise bisher nicht gedeckelt. Ab dem 1. Juli dürfen die Netzbetreiber allerdings nur noch maximal 70 Cent pro Megabyte verlangen. In den kommenden beiden Jahren werden die Gebühren zwangsweise auf 45 beziehungsweise 20 Cent abgesenkt.
Ausgehende Telefonate dürfen aktuell maximal 35 Cent pro Minute kosten. Hier sieht das Modell der EU eine schrittweise Reduzierung auf 29, 24 und 19 Cent in den kommenden drei Jahren vor. Eingehende Anrufe dürfen den Nutzer derzeit maximal 11 Cent pro Minute kosten, in den kommenden Jahren dann nur noch 8, 7 beziehungsweise 5 Cent. Ebenfalls deutlich billiger wird der Versand von SMS, der aktuell maximal 11 Cent kosten darf. Hier werden die maximalen Gebühren zukünftig bei 9, 8 beziehungsweise 6 Cent pro Nachricht liegen.
Es bedarf nun zwar noch der Zustimmung des EU-Parlamentes, die allerdings als recht sicher gilt. Immerhin hat sich der zuständige Ausschuss mit auf die nun vorliegende Regelung geeinigt. So werden die neuen Preisobergrenzen letztlich schon am 1. Juli Wirkung zeigen können. Dann folgt die erste Stufe der Preissenkungen, weitere folgen in den kommenden Jahren.
Am meisten werden Nutzer profitieren, die häufiger im EU-Ausland Datenverbindungen nutzen wollen oder müssen. Hier sind die Preise bisher nicht gedeckelt. Ab dem 1. Juli dürfen die Netzbetreiber allerdings nur noch maximal 70 Cent pro Megabyte verlangen. In den kommenden beiden Jahren werden die Gebühren zwangsweise auf 45 beziehungsweise 20 Cent abgesenkt.
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Christian Kahle
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