Netzbetreiber durch Traffic-Wachstum unter Druck

Glasfaser, Licht, Fiber Bildquelle: Alex Blackie
In Westeuropa wird der Datenverkehr in den kommenden Jahren weiterhin stark zunehmen. Dies erhöht den Druck auf die Carrier und Telekommunikationsunternehmen, ihre Netze schneller von Kupfer auf Glasfaser-Leitungen umzustellen.
Für den mobilen Datenverkehr rechnet Solon bis zum Jahr 2015 mit einem jährlichen Zuwachs von 91 Prozent, während beispielsweise der geschäftliche IP-Verkehr immerhin auch um 21 Prozent per anno klettern soll. "Die zunehmende Nutzung von Online-Videos, Internet-TV und Cloud Services wird die Nachfrage nach superschnellen Breitbandverbindungen anfeuern", sagte Christian Teichmann, Geschäftsführer von Solon.

Die herkömmliche kupferkabelbasierte Infrastruktur mit maximalen Geschwindigkeiten von 12 bis 16 Megabit pro Sekunde wird auf Dauer dem steigenden Kapazitätsbedarf nicht gerecht werden. Hingegen bieten Glasfasernetze Bandbreiten mit Geschwindigkeiten von 100 bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde am Endkundenanschluss.

Der Trend zu schnellen Verbindungen zeigt sich im deutschen Breitbandmarkt: Alternative DSL-Anbieter können kaum mehr neue Abonnenten gewinnen, während Breitbandprodukte über Kabel, VDSL und Glasfaser zweistellige Zuwächse verzeichnen. Noch weiter ist der Infrastrukturwandel in Portugal fortgeschritten. Seit der Einführung von Internetanschlüssen via Glasfaser oder Kabelbreitband ist der Marktanteil der DSL-Anbieter deutlich zurückgegangen. Solon erwartet, dass sich dieser Verdrängungsprozess auch in Deutschland wiederholt.

Auch im Geschäftskundensegment stehen die Zeichen für Glasfaseranbieter auf Wachstum: In Deutschland stiegen die Umsätze für ihre Produkte im B2B-Segment um 11 Prozent, während die gesamten Telekommunikationsumsätze um zwei Prozent zurückgingen. Neue Dienstleistungen wie Cloud Computing oder Videokonferenz via Internet treiben die Nachfrage für schnelle Breitbandverbindungen. "Allein die hohe Nachfrage garantiert aber noch nicht den Geschäftserfolg", warnte Teichmann, "denn entscheidend für profitables Wachstum im Geschäftskundensegment ist die räumliche Nähe von vielen Geschäftskunden zum eigenen Netz."

Für den Datenverkehr im Mobilfunk prognostiziert Solon ein noch rasanteres Wachstum. Durch den anhaltenden Boom von Smartphones wird die mobile Datenübermittlung in Westeuropa jährlich um mehr als 90 Prozent wachsen. Mobilfunkanbieter stehen zunehmend unter Druck, die Verbindungen zwischen Antennenbasisstationen und dem Backbone-Netz mit mehr Kapazitäten auszubauen. Glasfaseranbieter mit ihren skalierbaren und flexiblen Netzwerken sind ideal positioniert, um diese Anbindung zu übernehmen. Glasfaser, Licht, Fiber Glasfaser, Licht, Fiber Alex Blackie
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