Web-Traffic zu 51% nicht von Menschen verursacht
Webserver liefern inzwischen nur noch einen Minderheitsanteil der von ihnen verschickten Daten an Menschen aus. 51 Prozent des Traffics wird durch verschiedenste automatisierte Software-Tools im Netz verursacht. Das ergab eine Analyse des Cloud-Dienstleisters Incapsula.
Webseiten-Betreiber müssen diesen nicht von realen Besuchern verursachten massiven Datenverkehr bewusst mit in ihre Planungen aufnehmen. Dies ist allerdings meist etwas problematisch, da er zu einem guten Teil von den herkömmlichen Analysetools kaum beachtet wird.
Der größte Teil des Datenverkehrs, der von automatisierten Tools kommt, geht auf die Spider der Suchmaschinen. Mit ihren Analysen der Inhalte und Linkstrukturen sorgen sie für rund 20 Prozent des Traffics. Einen ähnlich großen Anteil haben mit 19 Prozent andere Spider, die nicht von regulären Suchmaschinen, sondern beispielsweise von Konkurrenten eingesetzt werden, um Informationen über die Angebote von Wettbewerbern zu sammeln.
Rund 5 Prozent des Datenaufkommens entfallen auf Hacking-Tools, die sich automatisiert durchs Netz hangeln und nach Sicherheitslücken suchen. In eine ähnliche Kategorie entfallen die so genannten Scraper, die gezielt Informationen sammeln und so ebenfalls zu rund 5 Prozent zum Traffic beitragen. Die übrigen zwei Prozent entfallen schließlich auf Scripte von Kommentar-Spammern.
Große Hosting-Anbieter wie Incapsula sind bereits damit beschäftigt, einige dieser automatisierten Datensauger möglichst effizient auszusperren. Dies ist nicht nur eine Frage potenzieller Sicherheitsrisiken, wie sie etwa durch die automatisierte Suche nach Lücken entstehen, sondern auch die des Geldes. Denn einige Prozent weniger Traffic wirken sich bei großen Anbietern schnell in spürbaren finanziellen Beträgen aus - dies gilt einerseits hinsichtlich der Netzwerk-Anbindung des jeweiligen Datenzentrums, aber auch bei der Verarbeitung der jeweiligen Anfragen durch die Webserver, die zu einem Großteil Aufgaben zu erledigen haben, die nur bedingt im Sinne des Betreibers sind.
Der größte Teil des Datenverkehrs, der von automatisierten Tools kommt, geht auf die Spider der Suchmaschinen. Mit ihren Analysen der Inhalte und Linkstrukturen sorgen sie für rund 20 Prozent des Traffics. Einen ähnlich großen Anteil haben mit 19 Prozent andere Spider, die nicht von regulären Suchmaschinen, sondern beispielsweise von Konkurrenten eingesetzt werden, um Informationen über die Angebote von Wettbewerbern zu sammeln.
Rund 5 Prozent des Datenaufkommens entfallen auf Hacking-Tools, die sich automatisiert durchs Netz hangeln und nach Sicherheitslücken suchen. In eine ähnliche Kategorie entfallen die so genannten Scraper, die gezielt Informationen sammeln und so ebenfalls zu rund 5 Prozent zum Traffic beitragen. Die übrigen zwei Prozent entfallen schließlich auf Scripte von Kommentar-Spammern.
Große Hosting-Anbieter wie Incapsula sind bereits damit beschäftigt, einige dieser automatisierten Datensauger möglichst effizient auszusperren. Dies ist nicht nur eine Frage potenzieller Sicherheitsrisiken, wie sie etwa durch die automatisierte Suche nach Lücken entstehen, sondern auch die des Geldes. Denn einige Prozent weniger Traffic wirken sich bei großen Anbietern schnell in spürbaren finanziellen Beträgen aus - dies gilt einerseits hinsichtlich der Netzwerk-Anbindung des jeweiligen Datenzentrums, aber auch bei der Verarbeitung der jeweiligen Anfragen durch die Webserver, die zu einem Großteil Aufgaben zu erledigen haben, die nur bedingt im Sinne des Betreibers sind.
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Christian Kahle
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