Kabel Deutschland schließt Backbone zusammen

Wirtschaft & Firmen Ein Glasfaser-Backbone wird zukünftig alle regionalen Netzknoten des Fernsehkabelnetzes von Kabel Deutschland miteinander verbinden. Das teilte das Unternehmen mit. Dazu will der Netzbetreiber 2011 und 2012 weiter in das Breitbandkabelnetz investieren. Über dieses werde zukünftig die Programmzuführung zu den regionalen Netzen komplett sichergestellt. Die bisher dafür genutzten Satellitenkapazitäten seien dann nicht mehr erforderlich.

Dadurch kann der Netzbetreiber auch den Aufwand für die Aufrechterhaltung des analogen TV-Angebotes im Kabel nach der Abschaltung der analogen Satellitenverbreitung am 30. April 2012 reduzieren. Über den Backbone wird dann auch der für Internet und Telefon notwendige Datenverkehr realisiert. Da nahezu alle Standorte über zwei Wege an das ringartige Netz angebunden werden, ist eine noch höhere Verfügbarkeit gewährleistet.

Im ersten Schritt des Projektes werden kleinere Netze mit benachbarten größeren Kabelnetzen zusammengeführt. Im jeweils kleineren Netz ändert sich dadurch die Belegung der analogen Fernseh- und Hörfunkprogramme. Es gilt dann die bisherige Programmbelegung des größeren Netzes, so das Unternehmen. Während der Umschaltarbeiten kommt es zu kurzen Unterbrechungen des Fernseh- und Hörfunkempfangs.
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