Über ein Viertel aller Spiele als Download verkauft

Spiel, Blizzard, World of Warcraft, Online-Game Bildquelle: Jeremy Keith / Flickr
Nach rückläufigen Einnahmen im Jahr 2010 konnte sich die Spielebranche in Deutschland im vergangenen Jahr wieder stabilisieren. Wie die Branchenorganisation Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) heute mitteilte, wurde ein Gesamtumsatz von 1,57 Milliarden Euro verzeichnet.
Die Stabilität des Marktes zeigt sich auch daran, dass mit insgesamt 71,6 Millionen verkauften Spielen im Jahr 2011 gut 1 Prozent mehr Spiele-Kopien als im Jahr zuvor verkauft wurden. Der Durchschnittspreis fiel geringfügig um 2 Prozent auf 21,99 Euro pro Spiel.

"Nachdem wir bis zum dritten Quartal 2011 noch einen Umsatzrückgang von 5 Prozent beobachten mussten, freuen wir uns vor allem mit Blick auf die Entwicklung in anderen wichtigen Absatzmärkten, in Deutschland das Jahr 2011 stabil abzuschließen. Im Bereich der Umsätze mit Datenträgern und Downloads liegen wir bei einem leichten Minus von 1 Prozent", sagte Maximilian Schenk, Geschäftsführer des BIU.

Neben einem erfolgreichen Weihnachtsgeschäft habe insbesondere eine große Zahl verkaufsstarker Titel im letzten Quartal dazu beigetragen, die Attraktivität des Spieleangebots zu steigern und damit für Wachstumsimpulse zu sorgen. In Kürze sollen auch die Zahlen zu den Umsätzen mit Online- und Browser-Games inklusive Zusatzinhalte erscheinen, die in den bisherigen Berechnungen noch nicht enthalten sind. Man geht davon aus, dass die Gesamtbilanz dann noch einmal etwas nach oben korrigiert werden kann.

In Deutschland war vor allem der Markt für PC-Spiele sehr stabil. Dieser konnte im Vergleich zu 2010 um 1 Prozent zulegen und erreichte einen Umsatz von 445 Millionen Euro. Auch die Spiele für die stationären Konsolen Nintendo Wii, Sony PlayStation 3 und Microsoft Xbox 360 konnten bei weltweit gegenläufigem Trend in Deutschland stabile Umsätze in Höhe von 888 Millionen Euro verzeichnen.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg zudem der Verkauf von Konsolenspielen um 5 Prozent auf insgesamt 24,5 Millionen verkaufte Spiele. Lediglich die Zahl von Spielen für Handhelds und mobile Endgeräte sank im Jahr 2011 um 3 Prozent auf 22,3 Millionen Games. Der Trend hin zum Vertrieb von Spielen per Download hielt an: Wurden 2010 noch 24 Prozent aller Games per Download erworben, waren es 2011 bereits 27 Prozent. Spiel, Blizzard, World of Warcraft, Online-Game Spiel, Blizzard, World of Warcraft, Online-Game Jeremy Keith / Flickr
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