Berlin: Neuer Anlauf für kostenloses Stadt-WLAN

Deutschland, Berlin, Brandenburger Tor Bildquelle: Daniel Foster / Flickr
Die Berliner Regierung will neuen Anlauf für den Aufbau einer kostenlos nutzbaren WLAN-Infrastruktur im Stadtgebiet nehmen. Das kündigte der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit heute im Rahmen seiner Regierungserklärung an.
Vor einiger Zeit war dies bereits Thema. Damals verlief das Projekt allerdings im Sande. Als Grund wurde angegeben, dass sich nicht ausreichend Standorte für die Installation der Basisstationen fänden - denn an den weit verbreiteten historischen Lampenmasten wollte man die benötigte Technik nicht installieren.

"Wir wollen ein Netz an zentralen Orten innerhalb des S-Bahn-Ringes etablieren", erklärte der Senatskanzleichef Björn Böhning nun laut einem Bericht des 'Tagesspiegels'. Allerdings geht man an die Sache nun nicht mehr so ehrgeizig heran, wie beim letzten Versuch.

Erst einmal wolle man sich auf Regionen im Stadtgebiet konzentrieren, an denen besonders viele Touristen unterwegs sind oder sich viele Mitarbeiter von Firmen mit starkem Internet-Bezug aufhalten. "Das Projekt ist noch in den Anfängen", so Böhning.

Wowereit selbst soll sich allerdings bereits über die technische Machbarkeit informiert haben - so beispielsweise bei einem Treffen mit Vertretern vom Motorola. In der kommenden Zeit soll es außerdem Gespräche mit anderen Unternehmen geben. Grundsätzlich wolle man sich an vergleichbaren Projekten in Aachen und London, wo O2 bis zum Beginn der Olympischen Sommerspiele ein Netz aufgebaut haben soll, orientieren, hieß es.

So soll auch das Berliner Funknetz von privatwirtschaftlichen Investoren aufgebaut werden, die dieses dann beispielsweise über Werbung finanzieren können. Böhning betonte aber auch: "Gleichzeitig prüfen wir auch Kooperationen mit regionalen Initiativen."

Hier kämen beispielsweise Projekte wie Freifunk in Betracht. Die aus der Hacker-Szene entsprungene Gruppe betreibt in Teilen Berlins schon seit Jahren freie Funknetzwerke. Deren Funktionsweise unterscheidet sich aber klar von den Anforderungen, die ein allgemein offenes Netz stellt. Der einzige Punkt, der derzeit von der Berliner Regierung vollständig geklärt ist, bleibt dieser: Der Stadt sollen durch das Vorhaben keine Kosten entstehen. Deutschland, Berlin, Brandenburger Tor Deutschland, Berlin, Brandenburger Tor Daniel Foster / Flickr
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