Gagarins Erbe: 50 Jahre bemannte Raumfahrt

Wirtschaft & Firmen "Pojechali!" - "Los geht's!": Mit diesem Ruf hob heute vor 50 Jahren Juri Alexejewitsch Gagarin in seinem Raumschiff, der Wostok 1, als erster Mensch in den Weltraum ab.
Das Jubiläum ist heute nahezu allgegenwärtig. Natürlich feiert Google den Tag mit einem entsprechenden Doodle auf seiner Startseite. Aber auch an vielen anderen Stellen stößt man auf Rückblicke auf ein halbes Jahrhundert bemannter Raumfahrt. Immerhin begann am 12. April 1961 ein neues Kapitel für die gesamte Menschheit.

Unzählige Generationen hegten den Traum, in den Himmel vorzustoßen. In der Gestalt des Ikarus ist dieses Ziel in der griechischen Mythologie verankert - wenn es hier auch noch tödlichem Übermut geschuldet ist. In der frühen Moderne tauchte das Thema Raumfahrt unter anderem in Jules Vernes Roman "Von der Erde zum Mond" auf, der 1873 und damit fast 30 Jahre vor den ersten primitiven Flugzeugen erschien.

Erst mit der Weiterentwicklung der Raketentechnik im militärischen Bereich während des Zweiten Weltkrieges eröffnete sich den Visionären dieser Zeit die technische Grundlage für den Vorstoß ins All. Entsprechend der damaligen weltpolitischen Lage steht heute oftmals der Wettlauf zwischen der Sowjetunion und der USA unter dem Vorzeichen des Kalten Krieges im Mittelpunkt der Betrachtung der damaligen Ereignisse.

Allerdings greift diese Betrachtung wohl zu kurz, um die historische Dimension des Ereignisses vor einem halben Jahrhundert zu fassen. Dies hatte Gagarin erkannt: In einer kurzen Ansprache vor dem Start stellte er nicht die Bedeutung seines Fluges für sein Heimatland oder das dort herrschende politische System in den Mittelpunkt.

"Es ist eine Verantwortung für die gesamte Menschheit - für ihre Gegenwart und ihrer Zukunft. Bin ich glücklich, wenn ich zu diesem Raumflug starte? Natürlich bin ich glücklich. In allen Zeiten und Epochen ist es das größte Glück eines Menschen gewesen, an neuen Entdeckungen teilzuhaben", sagte er.

Als erstem Menschen war es ihm vergönnt, die Erde aus dem Weltraum zu betrachten. "Ich sehe die Erde! Ich sehe die Wolken, es ist bewundernswert, was für eine Schönheit!", funkte Gagarin zur Erde. Ihm folgten viele weitere nach, einige überlebten das trotz aller Weiterentwicklung noch immer riskante Abenteuer allerdings nicht. Gagarin selbst starb am 27. März 1968 bei einem Flugzeugabsturz.

Weitere Informationen:
  • Raumzeit-Podcast - Interview mit Sigmund Jähn, dem ersten Deutschen im All anlässlich des 50. Jahrestages
  • First Orbit - Video-Rekonstruktion von Gagarins Flug mit Aufnahmen der ISS
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