Fix für neue Windows-Lücke entfernt Taskbar-Icons
Die nun veröffentlichte Fix-It-Lösung soll verhindern, dass Angreifer die Lücke aktiv ausnutzen können. Aus ihrer Anwendung ergibt sich jedoch ein neues Problem: die Programmsymbole in der Taskleiste von Windows 7 werden durch einfache Platzhalter ersetzt, so dass nicht mehr auf den ersten Blick erkennbar ist, um welches Programm es sich handelt.
Die Schwachstelle betrifft allerdings auch alle Windows-Versionen seit Windows 2000, also auch XP, Vista und Windows 7. Bei den älteren Betriebssystemen bleibt erkennbar, welche Programme geöffnet sind, da deren Taskleisteneinträge entsprechend beschriftet sind. Bei Bedarf kann dies über die Darstellungsoptionen der Taskleiste auch bei Windows 7 gewährleistet werden.
Microsoft zufolge wird die Windows Shell-Schwachstelle bisher nur in sehr begrenztem Rahmen ausgenutzt. Das Unternehmen arbeitet unter Hochdruck an einem ordnungsgemäßen Patch, der möglicherweise noch vor dem nächsten Patch-Day am 10. August herausgegeben wird. Die Lücke kann nur ausgenutzt werden, wenn man Netzwerkfreigaben oder externe Mediengeräte oder Laufwerke einsetzt, wie etwa USB-Sticks.
Weitere Informationen: Microsoft Support KB2286198
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