Mini-SSDs mit 1 Terabyte Speicherplatz ab 2012

Speicher Wissenschaftlern an der japanischen Keio University ist es in Zusammenarbeit mit dem Elektronikkonzern Toshiba gelungen, die Größe von Solid State Drives (SSDs) deutlich zu reduzieren. Wie aus einem Bericht der japanischen Wirtschaftszeitung 'Nikkei' hervorgeht, gelang es den Partnern, die Speicher um bis zu 90 Prozent kleiner zu machen. Dafür wurden 128 NAND-Chips aufeinander gestapelt. Die wichtigste Neuerung ist eine parallel dazu eingeführte Technologie für die Kommunikation der Chips untereinander.

Hier kommen magnetisch generierte Signale, die nur über sehr kurze Entfernungen wirken, zum Einsatz. Die Komplexität der Verbindungen sei so stark vereinfacht worden, was die Produktionskosten niedrig hält. Die neue Bauweise bringt als willkommenen Nebeneffekt eine Reduzierung des Energiebedarfs um 70 Prozent mit sich, hieß es weiter.

Die Entwickler haben es sich zum Ziel gesetzt, eine SSD zu bauen, die 1 Terabyte Speicherplatz auf sehr kleinem Raum bietet. Der Datendurchsatz soll bei bis zu 2 Gigabit pro Sekunde liegen. Nach dem bisherigen Stand der Entwicklung geht man davon aus, bis 2012 Marktreife zu erreichen.
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