Lenovo bringt erstes Windows Home Server System

Windows Server Der chinesische Computerhersteller Lenovo hat jüngst ohne viel Aufsehen sein erstes Windows Home Server System auf den Markt gebracht. Das so genannte Lenovo IdeaCenter D400 ist vorerst offenbar nur in China erhältlich.

Das Gerät erinnert mit seinem würfelförmigen Gehäuse und den vier Laufwerkseinschüben optisch durchaus an den kürzlich vom Konkurrenten Acer vorgestellten Home Server. Unter der Haube steckt in diesem Fall ein Intel Atom 230 Prozessor mit 1,6 Gigahertz zusammen mit einem Gigabyte Arbeitsspeicher.


Mit Hilfe von vier USB-Anschlüssen und einem eSATA-Port lassen sich zusätzlich zu den bis zu vier internen Laufwerken weitere externe Festplatten anschließen. Die Speicherkapazität lässt sich so über die sonst möglichen bis zu 8 Terabyte hinaus steigern. Die Leistungsaufnahme des Lenovo IdeaCenter D400 wird mit maximal 40 Watt angegeben.

Zu den weiteren Daten des Geräts liegen bisher keine Angaben vor. Lenovo liefert ab Werk ein Add-In mit, das diverse Informationen zur Auslastung des Systems bereit stellt. Lenovo bietet das IdeaCenter D400 in China zum Preis von umgerechnet knapp 415 Euro an. Ob und wann das Gerät auch in Deutschland auf den Markt kommen soll, ist noch vollkommen unklar.

WinFuture Preisvergleich: Windows Home Server
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Ich frage mich wieso diese Geräte immer so teuer sein müssen... Zu einem Preis von bis zu 200€ könnte man sicher noch einmal darüber reden, aber das doppelte ist es mir nicht wert.
 
@cH40z-Lord: "Geiz ist geil" in allen Ehren, aber etwas realistisch sollte man schon bleiben. Kannst ja mal versuchen, es dir für 200 Euro selber zusammen zu bauen (incl. ca. 80 Euro für WHS als System Builder).
 
@cH40z-Lord: Warum wird hier immer sofort ein Minus verteilt?! Serverhardware ist aufeinander abgestimmt und auch als Ganzes getestet. Das ist u.A. der Unterschied zum Selbstbau, wo manchmal Fehler auftreten können, die man so nicht nachvollziehen kann.
 
@cH40z-Lord: Es gibt ja durchaus Systeme für 200€. Ich habe selber ein sowas von Buffallo hier stehen. Nur vielmehr als Backups übers Netzwerk sind damit definitiv nicht drin. So Sachen wi Debian installieren und einen HTTP/FTP Server betreiben kann man damit vergessen. Mal abgesehen das man da schon ziemlicher Linux Experte für sein muss, die Geräte im unteren Preissegment sind einfach viel zu langsam als das man da irgendwas vernünftig drauf laufen lassen könnte, zu viel mehr als einer Datenablage tauchen diese Geräte leider nichts. (266MHz CPU 128MB RAM) Von der Hardwareausstattung her sind vergleichbare Geräte auf Linuxbasis auch ungefähr genau so teuer. Es liegt also weniger als MS.
 
@satyris: Wenn man sich mit PCs etwas auskennt ist so ein Home-Server locker mit 200€ selber betrieben. Und WHS muss nicht unbedingt sein, wäre nett - aber ein Linux tut es auch. @peer_g: Von was für Fehlern redest du denn ? Hardware oder Software ?


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