
Erste
vorsichtige Benchmarks der aktuellen
Windows 7 Build 6956 zeigen, dass Microsofts Versprechungen von einem
schnelleren Start und
gesteigerter Leistung schon jetzt in Erfüllung zu gehen scheinen. Dies gilt nicht nur im Vergleich zu Windows Vista, sondern auch bei XP.
Der Blogger
Adrian Kingsley-Hughes ließ für seine Tests Windows 7 Build 6956, Windows Vista in der RTM-Ausgabe und mit Service Pack 1 sowie Windows XP mit Service Pack 3 gegeneinander antreten. Neben einem Test der Startdauer, führte er auch Benchmarks mit
Passmark,
PCMark Vantage und
Cinebench R10 durch. Als Test-System diente ein aktueller PC der gehobenen Mittelklasse auf Basis einer AMD Phenom-CPU.
Schon beim Hochfahren hatte Windows 7 Build 6956 die Nase vorn. Während der Vista-Nachfolger bereits nach 20 Sekunden einen benutzbaren Desktop anbot, brauchte XP mit 23 Sekunden bereits etwas länger. Noch mehr Zeit verging bei Windows Vista. Die RTM-Version war nach 27 Sekunden auf dem Desktop angelangt, während bis dahin bei der Version mit Service Pack 1 sogar 31 Sekunden vergingen.
Beim
PassMark PerformanceTest 6, der verschiedene Systemkomponenten in seine Leistungsprüfung einbezieht, war Windows 7 Build 6956 mit 1007,5 Punkten wieder der Spitzenreiter. Die RTM-Ausgabe von Vista landete mit 1001,3 Punkten auf Platz zwei, gefolgt von XP SP3 mit rund 992 Punkten. Vista mit SP1 landete mit 986,6 Punkten auf dem letzten Rang.
Beim
Test mit PCMark Vantage zeigte sich ein ähnliches Bild, wobei die Unterschiede noch deutlicher ausfielen. So erreichte Windows 7 Build 6956 ganze 5233 Punkte, während Vista RTM auf 4807 Punkte kam. XP mit SP3 und Vista mit SP1 folgten mit jeweils rund 4780 und 4762 Punkten auf den Plätzen.
Einzig bei Cinebench R10 musste sich Build 6956 der RTM-Version seines Vorgängers Vista geschlagen geben. Auf Platz drei landete Windows Vista mit Service Pack 1, während Windows XP mit Service Pack 3 das Schlusslicht bildete. Die genauen Ergebnisse hat Kingsley-Hughes
in seinem Weblog veröffentlicht.
Es sei hiermit explizit darauf hingewiesen, dass es sich bei der verwendeten Vorabversion von Windows 7 um eine Pre-Beta-Build handelt. Microsoft rät offiziell davon ab, seine Produkte vor der endgültigen Fertigstellung mit Benchmarks zu testen. Dennoch dürften die Tests von Kingsley-Hughes einen Eindruck vermitteln, welches Leistungsniveau von Windows 7 zu erwarten ist.
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