Software-Industrie geht gegen Amazon-'Piraten' vor

Bildbearbeitung Die amerikanische Software and Information Industry Association (SIIA) hat eine Reihe neuer Klagen gegen Anbieter von illegalen Kopien angestrengt. Erstmals sind auch "Piraten" betroffen, die ihre "Produkte" über den Online-Händler Amazon angeboten haben. Bisher hatte sich die SIIA darauf konzentriert, gegen eBay-Verkäufer vorzugehen. Einige der insgesamt acht neuen Verfahren konnten gegen Zahlung "fünfstelliger" Summen bereits im Stillen beigelegt werden. In anderen Fällen wurden die Behörden eingeschaltet, um die Anbieter der Fälschungen strafrechtlich zu belangen.

Nach Angaben der SIIA versucht ein Großteil der beklagten Software-Fälscher. mit zweifelhaften Angeboten "schnelles Geld zu verdienen". Oft glaubten die Anbieter zudem, dass man sie ohnehin nicht erwischen würde, so Scott Bain, Anwalt der SIIA. Die Klagen waren auf Anregung der Software-Schmiede Adobe eingereicht worden.

Die beklagten Händler hatten verschiedene Produkte von Adobe über Amazon, iOffer und eBay angeboten, darunter auch die Bildbearbeitungslösung Photoshop CS3 und Acrobat 8.0. Sie stammen ausschließlich aus verschiedenen Bundesstaaten der USA.

Weitere Informationen: Pressemitteilung der SIIA (PDF)
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