Deutscher Speicherhersteller streicht 3.000 Stellen

Wirtschaft & Firmen Der deutsche Arbeitsspeicherhersteller Qimonda hat die Vernichtung tausender Arbeitsplätze angekündigt. Außerdem plant die ehemalige Infineon-Sparte die Schließung einer Produktionslinie.

Weltweit stehen demnach 3.000 Stellen auf dem Spiel. Davon sind die deutschen Standorte Dresden und München sowie Raleigh in den USA betroffen. In der US-Niederlassung in Richmond soll bis zum Januar außerdem der Betrieb der Fertigung von Chips mit 200-Millimeter-Wafern aufgegeben werden, was einen vollständigen Ausstieg aus diesem Bereich bedeutet.


In Dresden wolle man die Backend-Fertigung für RAM-Module ebenfalls bis März 2009 einstellen. Das Management begründet die Pläne mit einer notwendigen Kostensenkungen und einer Restrukturierung, die die Effizienz der Produktion steigern soll.

Der gesamte Plan soll bis zum dritten Quartal 2009 umgesetzt sein. Beim Qimonda-Vorstand rechnet man mit Kosten in Höhe von 50 Millionen Euro, die beispielsweise für Abfindungen ausgegeben werden müssen. Dem sollen Einsparungen von 450 Millionen Euro im Jahr gegenüberstehen.

Im Rahmen des Restrukturierungsprogramms verkauft Qimonda auch seine 35,6-prozentige Beteiligung am taiwanischen Hersteller Nanya an Micron. Bei diesem Deal sollen 400 Millionen Dollar fließen.
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Kleiner Tip an die Firma: Die Gehälter des Management um 50% senken, dann können sie die 450 Millionen sparen ohne Leute entlassen zu müssen.
 
@Islander: Weißt du woher?
 
[re:2] PG am 13.10.08 18:10 Uhr
(-1
@Islander: nette idee nur welcher Manager streicht sich sleber gerne gehälter ....... traurig aber war oben sitzen immer die reichen und behalten alles selber ein.
 
@Islander: Quatsch. Manager sind ihr Geld wert. Solange sie keinen Mist machen jedenfalls. Und dass endlich Leute entlassen werden und Produktionslinien geschlossen werden ist die wichtigste Entscheidung überhaupt gewesen. Klar macht man das nicht gerne, aber um ein Unternehmen über Wasser zu halten muss sowas eben getan werden. Außerdem hätten die 50% Senkung der Managergehälter nicht ein Fünkchen dessen ausgemacht, was jetzt durch die Einsparungen möglich ist.
 
@CruZad3r: Es gibt keinen einzigen Manager auf dieser welt, der sein selbt festgelegtes Gehalt wert ist.


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