Speicher-Krise: Massenentlassungen bei Micron

Wirtschaft & Firmen Der Speicherchip-Hersteller Micron Technology hat Massenentlassungen angekündigt. 15 Prozent der Belegschaft sollen weltweit ihre Kündigung erhalten, teilte das Unternehmen mit. Die Maßnahme erfolge im Rahmen einer Restrukturierung des Speichergeschäfts. Diese sei infolge der anhaltend schwierigen Situation auf dem Markt notwendig. Eine Überproduktion trifft hier bereits seit einiger Zeit auf eine relativ schwache Nachfrage, was die Preise bereits länger sinken lässt.

Am stärksten ist die Belegschaft in Boise betroffen, wo das Unternehmen auch seinen Stammsitz hat. Hier schließt Micron ein komplettes Werk, in dem bisher NAND-Flash-Chips gefertigt wurden. Die Stilllegung erfolgt zugunsten einer Zusammenarbeit mit Intel und wurde bereits in den Kooperationsvereinbarungen festgelegt.

Micron beschäftigt derzeit weltweit rund 19.000 Menschen. Ein Anteil von 15 Prozent wären also 2.850. Nach Angaben des Konzerns erfolgen davon 1.500 Entlassungen allein in Boise. Die Stellenstreichungen sind für die kommenden zwei Jahre geplant.

Die Meldung ist ein deutlicher Schlag für den US-Bundesstaat Idaho, dessen Hauptstadt Boise ist. Micron ist derzeit wohl der größte privatwirtschaftliche Arbeitgeber in dem Staat. In den letzten Jahren wurden allerdings bereits 1.000 Menschen entlassen.
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