Durchbruch bei Entwicklung faltbarer OLED-Displays
Die Displays ähneln einer normalen, transparenten Folie. Bei anliegender Spannung beginnen die Polymere allerdings Licht abzugeben. Während herkömmliche OLEDs zwar bereits in einem gewissen Maß flexibel sind, können die neuen Displays zusammengerollt oder auf strukturierte Oberflächen aufgebracht werden.

Sony hatte bereits im Jahr 2006 eine vergleichbare Technologie vorgestellt. Allerdings gab es noch große Probleme bei der Herstellung größerer Bildflächen und feinerer Auflösungen. Diese Schwierigkeiten sollen nun überwunden worden sein.
Den Angaben zufolge werden sehr hohe Auflösungen erreicht. Die Größe der Displays sei dabei faktisch nur durch die Größe des Substrates limitiert, auf die die Polymere aufgetragen werden können. Die Leuchtkraft ist vergleichsweise hoch und eigne sich für Praxisanwendungen wie portable Monitore oder elektronische Plakatwände.
Der Prototyp, den die Forscher nun vorstellten, ist 10 x 6 Zentimeter groß. Auf einem 1,2 Millimeter dicken Trägermedium ist dabei ein 250 Mikrometer großer Polymer-Layer aufgebracht.
Weitere Informationen: Forschungspapier zu den Displays
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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