AMD: 45-nm-Phenoms mit fünfstelliger Nummerierung

Prozessoren Der Computerhersteller AMD will offenbar mit der Einführung seiner 45-Nanometer-Prozessoren der Phenom-Serie bald auch ein neues Namensschema für die CPUs einführen. Dies berichten die gut informierten Hardware-Spezialisten von Expreview. Den Angaben zufolge soll die Prozessorbezeichnung bei den neuen Chips nicht mehr wie bisher aus vier Zahlen bestehen, sondern wird um eine weitere Zahl ergänzt. Der Namenszusatz X3 oder X4 bleibt bei den neuen Phenoms erhalten, eine typische Bezeichnung wäre künftig also "AMD Phenom X4 20550".

Die Namen der beiden noch für dieses Jahr geplanten ersten 45-Nanometer-Prozessoren von AMD lauten laut Expreview Phenom X3 20350 und 20550. Sie basieren auf dem Deneb-Kern und unterstützen den Sockel AM2+ und DDR2-Speicher. Offenbar werden sie aber nur sehr kurze Zeit verfügbar sein.

Wie die Kollegen weiter berichten, sollen sie schon zur Mitte des kommenden Jahres wieder aufs Altenteil geschickt werden. Hintergrund ist die schon im ersten Halbjahr 2009 beginnende Umstellung aller Deneb-CPUs auf den neuen Sockel AM3. Die dann erscheinenden Modelle unterstützen DDR3-Speicher.

Die Taktraten für den Phenom X4 20350 und den Phenom X4 20550 werden mit jeweils 2,8 und 3,0 Gigahertz angegeben. Sie verfügen über insgesamt 8 Megabyte Cache und haben eine Leistungsaufnahme von 125 Watt. Die für das erste Halbjahr 2009 geplanten weiteren Chips setzen das neuen Namensschema fort.

So sollen die auf dem Propus-Kern basierenden niedrigeren Modelle der Phenom X4 Serie die Nummer 16x00 tragen. Die im zweiten Quartal 2009 geplanten dreikernigen Versionen auf Basis der neuen Kerne Rana und Heka werden jeweils Phenom X3 12x00 und 14x00 heißen.
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