Nvidia klärt auf: Nur wenige Laptop-Chips fehlerhaft

Grafikkarten Vor gut zwei Wochen musste der Grafikkartenhersteller Nvidia mitteilen, dass man 150 bis 200 Millionen US-Dollar abschreiben muss, um damit Garantieansprüche von Kunden und die damit verbundenen Reparaturkosten zu finanzieren. Die Ursache sind Probleme bei der Fertigung von Notebook-Grafikprozessoren der letzten Generation. Die Fertigung der Chips verlief offenbar nicht einwandfrei, so dass sie jetzt unter bestimmten Bedingungen Schaden nehmen können. Vor allem Hitze soll für die betroffenen GPUs ein Problem sein.

Nach der Bekanntgabe durch Nvidia wurden schnell Stimmen laut, die behaupteten, alle Grafikprozessoren der Baureihen G84 und G86 sowie verschiedene Chipsatzteile seien von dem Defekt betroffen. Es wären also nicht nur Notebook-, sondern auch Desktop-Grafikchips von der Problematik betroffen.

Nvidia hat sich zu den Berichten nun erstmals offiziell geäußert. Nachdem man die Meldung zunächst als "vollkommen aus der Luft gegriffen" zurück gewiesen hatte, lieferte das Unternehmen nun weitere Details. Angeblich sollen nur sehr wenige Kunden, die einen Nvidia-Grafikchip in ihrem Notebook haben, betroffen sein.

Gegenüber Ars Technica erklärte Nvidia, dass die Problematik auf "nur wenige Chips für Notebooks" beschränkt ist. Man habe bisher keine Fälle finden können, in denen Desktop-Produkte betroffen sind - und erwartet dies auch nicht.

Der Prozentsatz der Notebook-GPUs, die möglicherweise betroffen sind, soll weiterhin sehr gering sein. Die Probleme treten nur dann auf, wenn bestimmte Faktoren wie Umweltbedingungen, Konfiguration und Nutzungsabläufe dazu beitragen.

Nvidia will außerdem mit seinen Partnerunternehmen eng zusammenarbeiten, um alle nötigen Schritte zur Bekämpfung der Schwierigkeiten zu unternehmen. Es werde sichergestellt, dass alle derzeit in Produktion befindlichen Nvidia-Chips einwandfrei sind. Insgesamt sei es sehr unwahrscheinlich, dass ein Besitzer eines Notebooks mit Nvidia-Grafik tatsächlich mit einem Defekt rechnen muss.

Zu den Maßnahmen zur Vermeidung von Schäden bei den betroffenen Produkten gehört unter anderem ein neuer Treiber, der die Lüfter der Notebooks anders steuert, um eine bessere Kühlung zu gewährleisten.
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