ICQ fordert zum Update auf, sperrte Alternativen aus

Internet & Webdienste Jetzt macht ICQ ernst. Seit dem gestrigen Nachmittag erhalten alle Nutzer des Messenger-Netzwerks, die nicht den neuen Original-Client in Version 6.0 einsetzen, eine Fehlermeldung, die sie zur Aktualisierung auf die jüngste Ausgabe auffordert. Mit dieser Maßnahme will ICQ offenbar dafür sorgen, dass möglichst viele Anwender die neue Version 6.0 herunterladen. Gleichzeitig sperrt man jedoch zahllose andere User aus, die ICQ mit alternativen Clients wie QIP, Pidgin oder GAIM nutzen. Eine offizielle Stellungnahme von Seiten ICQs gibt es bisher nicht.

In den Hilfeforen des Messenger-Anbieters häufen sich derzeit die Beschwerden. Nicht nur die Nutzer von Alternativ-Clients, sondern auch diejenigen, die noch immer mit der "alten" ICQ-Version 5.1 arbeiten, sind von dem Upgrade-Zwang betroffen. Wie üblich ist jedoch die Aufregung größer als das eigentliche Problem. Mittlerweile ist mit fast allen Clients der Zugriff trotz des gestrigen Protokollupdates wieder möglich.

Die Clients Pidgin und QIP wurden inzwischen bereits in aktualisierten Ausgaben veröffentlicht, mit denen der Login bei ICQ wieder problemlos möglich ist. Mit dem freien Multi-Messenger Miranda ist der Zugang zumindest mit der von uns getesteten jüngsten Version 0.7.7 auch ohne ein Update möglich. Anwender berichten, dass auch Version 0.6.8 keine Probleme hat.

Für die Nutzer der älteren Version 5.1 des Original ICQ-Programms gibt es ebenfalls Abhilfe. Der so genannte ICQ Update Patch liegt mittlerweile in Version 1.3 vor, mit der das jüngste Problem beseitigt wird. Insgesamt müssten die Zugangsprobleme somit inzwischen ausgeräumt sein.

Wer der Aufforderung von ICQ folgt und auf Version 6.0 aktualisiert, muss gerade bei der früheren Ausgabe 5.1 aufpassen. Beim Upgrade kann unter Umständen die Gesprächshistorie verloren gehen. Bisher gibt es offenbar keine Lösung für das Problem, was den Protesten der ICQ-Nutzer nur neuen Schwung verleiht.
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