EVGA bringt USB-Grafikadapter für bis zu 4 Displays

Monitore & Displays Der Grafikkartenhersteller EVGA hat damit begonnen, auch USB-Grafikadapter zu vertreiben. Diese Geräte lassen sich direkt an einen USB-Anschluss anstecken, um wiederum als eine Art externe Grafikkarte zu funktionieren. Ein freier Steckplatz im PC selbst wird daher nicht benötigt. Die Technologie hinter den USB-Grafikadaptern (UGA) von EVGA stammt von der US-Firma DisplayLink, die auf die Bildausgabe über USB spezialisiert ist. Die gleiche Technik kommt auch bei Displays von Samsung und LG zum Einsatz, die per USB an den PC angeschlossen werden können.

Die UGAs von EVGA sollen vor allem bei kleinen Desktop-PCs und Notebooks zum Anschluss von (zusätzlichen) Displays verwendet werden. Der Hersteller will die Preise so niedrig halten, dass die Geräte auch für ein breites Publikum erschwinglich bleiben. Nebenbei soll dadurch die USB-Display-Technologie von DisplayLink populärer gemacht werden.

EVGA vertreibt seine UGAs in zwei Varianten. Das Modell UV12 unterstützt eine maximale Auflösung von 1400x1050 Pixeln, während das Modell UV16 maximal 1600x1200 Bildpunkte liefert. Nach Angaben von DisplayLink und EVGA unterstützen beide Geräte die Nutzung der Aero-Effekte unter Windows Vista, auch wenn dabei noch kleinere Probleme auftreten können.

Die neuen USB-Grafikadapter erlauben den Anschluss von bis zu vier Monitoren über USB an ein und dem selben PC - der Kunde muss dafür dann aber auch vier UGAs erwerben. Der Preis der Geräte soll nach Angaben des Herstellers deutlich unter 100 US-Dollar liegen. In den USA wird zumindest der UV16 schon jetzt zu Preisen von nur wenig mehr als umgerechnet 50 Euro angeboten.
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